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Nutzer: GabrielX
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geschrieben am: 23.09.2002    um 00:03 Uhr   
ich möchte auf den punkt zu sprechen kommen wo es(wiederholt hier aufgetretten) um die geht,die absichtlich ihre ankündigung machen und irgendwie sich dadurch aufmerksamkeit verschaffen wollen.ich finde trotz der tatsache das das etwas ist,was hier wiederholt als scheiße klassifiziert wurde,ich mit gemischten gefühlen gegenüber stehe!

ich denke nicht das solche menschen es nur aus aufmerksamkeitsgründen tun,ich meine die überlegung..."was muss geschehen das ein mensch verzweifelt genug ist soetwas im chat zu sagen"ist wohl ebenso eine frage.

und wird dieses ignorieren als solches,dann nicht ebenfalss ein katalysator dafür ,das diesem menschen sugeriert wird,das es wirklich egal ist was es sagt und tut?

alle beiträge die ich hier las hatten sehr viel wahrheit in sich gebündelt,und bei kaum einen konnte ich meiner meinung nach ein"falsch2 andeuten.

aber denoch fehlt mir die menschlichkeit,die emotionen die mit soetwas verbunden sind.mir ist schon klar das das utopie ist,aber es wurde viel analysiert,und gründe vorgebracht.aber über das gefühl dieser verzweiflung wurde wenig gesagt.

ganz gleich wie sehr es vielleicht auch lächerlich wirken mag,komme ich selbst nicht umhin einen menschen der so etwas andeutet zu fragen "wieso"?
und oft werde ich mit einer hoffnungslosigkeit konfrontiert,die mir ein teil dieser gedankenwelt offenbart.
wenn man ehrlich zu sich selbst ist,gab es doch in jedem von uns ein moment,wo etwas so dermaßen weh tat,das dieser gedanke seinem leben ein ende zu setzen kam.

und sei es auch nur ein winziger moment der das bewirkte,in meinem freundeskreis gab es zwei menschen,die fest im leben standen,keinerlei depressionen in irgendeiner art zu sehen war....und doch....nahmen sie sich in einem moment der verzweiflung das leben.

und auch ich war versucht jenes mal zu tun!ein einzelner moment,der uns so überfordert das man nicht mehr weiß was man tut.

nein!

es bleibt für mich bei jedem der es auch nur andeutet,oder ich es vermute,ein kleines stück verantwortung übrig!die frage,ob ich in dem moment einfach zu sehr ignoriert habe.

es ist letzlich die entscheidung die jeder selbst trifft...
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Nutzer: aura
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geschrieben am: 22.09.2002    um 23:47 Uhr   
Hallo GabrielX,

ich komme deiner Bitte nach "meinen Senf abzulassen",
und sah mir das Thema an,
und denke, dass ich lieber Nichts sage.
Erfahrungen: ja, Gedanken: ja, warum: das auch ja.
und die letzte Entscheidung,
die liegt doch schliesslich bei jedem selbst.



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Nutzer: deelicious
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geschrieben am: 21.09.2002    um 17:44 Uhr   
Biologische Theorie

Diese Theorie beruht hauptsächlich auf Untersuchungen von Familienstammbäumen. Die Forscher fanden wiederholt höhere Raten suizidalen Verhaltens bei nahen Verwandten suizidaler Menschen als bei nichtsuizidalen Menschen. Dies legt die Vermutung nahe, daß genetische und somit biologische Faktoren hier eine Rolle spielen.
Natürlich könnte man diese Befunde auch nicht-biologisch interpretieren. Eine rein biologische Schlußfolgerung ist vermutlich unangemessen, aber in den letzten Jahren lieferten verschiedene Laboruntersuchungen Belege für eine biologisch orientierte Auffassung des Suizids.
Vor allem ein niedriger Serotoninspiegel (Neurotransmitter) wird für aggressive Gefühle und impulsives Handeln verantwortlich gemacht. Bei klinisch depressiven Menschen kann eine niedrige Serotoninaktivität aggressive und impulsive Handlungen auslösen, die besonders anfällig für suizidales Denken und Handeln machen.
Eine Studie, die 1976 von Marie Asberg und Mitarbeitern durchgeführt wurde, zeigt, daß die 5-Hydroxyindolessigsäure (5-HIAA) im Gehirn bei depressiven Menschen meist erhöht ist. Dies läßt vermuten, daß der Serotoninspiegel niedrig ist, da 5-HIAA ein Nebenprodukt des Serotonins ist. Dies läßt den Schluß zu, daß Menschen mit niedrigem Serotoninspiegel mehr suizidgefährdet sind als andere. Außerdem unternehmen Personen mit niedrigem 5-HIAA-Spiegel mit zehn mal größerer Wahrscheinlichkeit einen erneuten (erfolgreichen) Suizidversuch, wenn ihr erster nicht geklappt hat, als suizidale Menschen mit hohem 5-HIAA-Spiegel.
Bei einer Untersuchung stellte man fest, daß hohe oder niedrige Serotoninaktivität, Depression und Suizid nicht unbedingt zusammenhängen müssen. Man fand bei Menschen, die nicht depressiv waren, aber einen Suizid versucht hatten, eine ungewöhnlich niedrige Konzentration von 5-HIAA.

Die meisten Forscher sind sich jedoch einig, daß ein niedriger Serotoninspiegel aggressives Verhalten und impulsives Handeln fördert. Dies wiederum macht tendenziell anfälliger für Suizidgedanken und Suizidhandlungen.
(vgl. Comer, 1995, S. 378f)

Allgemein gesehen, können Suizidhandlungen weder rein biologisch, noch rein medizinisch oder psychologisch betrachtet und interpretiert werden. Vielmehr sind wahrscheinlich viele komplexe Zusammenhänge verantwortlich für dieses Phänomen, die miteinander verknüpft werden müssen.


(Ausloesefaktoren und Motive fuer Suizid; URL auf Anfrage erhaeltlich)

Ja, mir war bewusst, dass nach dem persoenlichen Erfahrungsschatz gefragt wurde. Mein Wissen im Umgang mitsuizidgefaerdeten Personen ist jedoch recht gering, so dass ich mich lieber an Wissen, als am zusammengewuerfelten (aufrgrund fehlender Erfahrung) Halbwissen orientiere.

Jemand, der mir sehr nahe steht, wollte sich einmal aufgrund von Liebeskummer das Leben nehmen. Das schwierige im Umgang ist dann, dass man trotz allen Verstaendnisses nur dann etwas erreicht, wenn der Gedanke an den Freitod noch nicht so manifestiert ist - es also noch die Moeglichkeit zur Umkehrung gibt. Dies ist jedoch nur oeglich, wenn es fruehzeitig erkannt wird. Wenn es, wie gerade im Beispielt Liebeskummer, spontan auftritt, ist Praevention so gut wie unmoeglich (wie gesagt, unter der Voraussetzung, dass der Gedanke sich bereits manifestiert hat).

Das verursacht ein extremes Gefuehl von Hilflosigkeit, was es wohl auch interessant machen wuerde, ueber die Folgen von Betroffenen Angehoerigen zu sprechen.

Aber, wie gesagt, mein pers. Erfahrungsschatz ist zu gering, um mich alleine aufgrund dessen kompetent aeussern zu koennen.

d:licious
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Geändert am 21.09.2002 um 17:44 Uhr von deelicious
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geschrieben am: 21.09.2002    um 17:34 Uhr   
¬ Anomische Suizide: (anomisch = gesetzlos)
Diese Art von Suizid begehen Menschen, die keine stabilen Strukturen in ihrer Umgebung finden. Dieser Zustand verhindert, daß diese Personen ein Gefühl der Zugehörigkeit entwickeln können, ihnen fehlt die Unterstützung und der Sinn. Auch eine tiefgreifende persönliche Veränderung in der näheren Umgebung einer Person kann zu einem anomischen Suizid führen. Beispielsweise können Menschen, die plötzlich einen größeren Geldbetrag erben, eine Phase der Anomie durchmachen, da ihr soziales, wirtschaftliches und berufliches Beziehungsgeflecht gestört wird, bzw. sich umstrukturiert.

Durkheims Suizidtheorie betrachtet die sozialen und gesellschaftlichen Dimensionen, diese werden von Klinikern manchmal übersehen.
Andererseits kann auch diese Theorie nicht erklären, warum manche Menschen, die sich in einer der hier beschriebenen Situationen befinden, sich das Leben nehmen, die meisten anderen aber nicht. Durkheim erklärt dies durch die Wechselwirkung zwischen gesellschaftlichen und individuellen Faktoren.

Lerntheorie

Dieser Theorie zufolge sind Suizidhandlungen erlernte Verhaltensweisen. Depressionen sind beispielsweise Verhaltensweisen, die (z.B. durch Beobachtung) erlernt wurden, mit denen der Mensch seine Hilflosigkeit ausdrücken will. Ein bestimmtes Verhalten wird in das eigene Repertoir übernommen.
Die Erfahrung beweist, daß Suizidanden oft schon bestimmte Suizidmethoden und -fälle im Bekannten- oder Verwandtenkreis erlebt haben. Die Symptome einer Depression sind also die Voraussetzung dieser psychischen Störung und nicht etwa ihre Folge. Depressive Situationen werden von Suizidgefährdeten herausgefordert, solche Menschen nehmen ihre Umwelt oft nur in ganz bestimmten Stücken wahr und sehen die Gesamtheit nicht mehr.
Wenn aber etwas erlernt wurde, dann kann es theoretisch auch wieder rückgängig gemacht werden.
(vgl. Käsler/Nikodem, 1996, S. 65ff und Haenel, 1989, S. 91)

Depression und Tendenz zum Suizid werden daher nicht als Krankheit oder Symptom einer Krankheit interpretiert, sondern als erlerntes Verhalten, das man korrigieren muß.

Kommunikationstheorie

Diese Theorie geht auf Bernhard Mitterauer zurück. Mitterauer stellte folgende Hypothese auf:
,,Im Selbstmordversuch manipuliert der Patient nicht bewußt oder (und) bewußt seine mitmenschliche Umgebung in ein Zuwendungsverhalten, beim Selbstmord hingegen in ein Abwendungsverhalten."(Mitterauer nach Haenel, 1989, S. 92). Die Gesellschaft mit ihrem Beziehungsgefüge bedeutet einem typischen Suizidanden kurz vor seinem Suizid nichts mehr. Er möchte in dieser Situation dann keine Hilfe von außen mehr annehmen. Ein Suizidversucher dagegen versucht Beziehungen aufrecht zu erhalten. Der Suizidversuch ist dann als Hilfeschrei zu werten.
Beiden Verhaltensweisen liegt eine Veränderung der Person zu Grunde. Es kann eine positive Veränderung stattfinden, bei der die Umwelt den Suizidanden als sehr ausgeglichen erlebt und nicht auf die Idee kommt, daß sie es mit einer suizidgefährdeten Person zu tun hat. Es kann aber auch sein, daß ein Gefährdeter seine Umwelt mit seinen Suizidgedanken so zermürbt und überbeansprucht, daß im wirklichen Ernstfall niemand mehr reagiert.
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geschrieben am: 21.09.2002    um 17:33 Uhr   
Narzißmustheorie

In der griechischen Mythologie verliebt sich ein schöner junger Mann, Narziß, in sein eigenes Spiegelbild. Siegmund Freud griff 1914 diesen Begriff (Narziß) auf.
Auch diese Theorie hat einen psychoanalytischen Ansatz. In neuerer Zeit beschäftigte sich vor allem Henseler mit dieser Theorie.
Henseler geht davon aus, daß jeder Mensch eine Vorstellung der Realität hat, die er als eine Art Idealvorstellung ansieht. Bei suizidgefährdeten Menschen ist das narzißtische Gleichgewicht zwischen dieser Idealvorstellung und der Realität gestört. Das Selbstwertgefühl einer Person kann durch negative Erlebnisse und Erfahrungen (z.B. im Beruf, in der Familie oder einer Partnerbeziehung) so empfindlich gestört und/oder gekränkt werden, daß als einziger Ausweg der Suizid erscheint. Diesen Personen ist es nicht mehr möglich, ihr eigenes Ich und ihre Umwelt narzißtisch zu besetzten und sie sind daher schon bei der kleinsten Kränkung in ihrem Selbstwertgefühl verletzt und am Boden zerstört.
(Haenel, 1989, S. 90)
Viele suizidale Menschen haben eine schwierige Kindheit hinter sich, haben eine sogenannte ,,Broken-home-Situation" erlebt. Unter einer äußeren Broken-home-Situation wird zum Beispiel eine Scheidung der Eltern verstanden, der Tod eines Elternteils oder beider. Unter der inneren Broken-home-Situation versteht man eine beeinträchtigte Kindheit dadurch, daß sich das Selbst des Kindes nur ungenügend entwickeln konnte, beispielsweise weil das Kind einengend und lieblos erzogen wurde. Die Familie ist nach außen hin durchaus intakt, aber die Eltern nehmen sich beispielsweise keine Zeit für ihre Kinder, die Kinder sind also ,,Waisenkinder mit Vater und Mutter". Den Kindern fehlt später die Erfahrung einer liebevollen Familie, die sie umsorgt und von der sie Liebe und Zuneigung erhalten. Sie können dann Größenvorstellungen entwickeln, die der Realität nicht standhalten. Dadurch werden die Betroffenen depressiv und verzweifelt, sie finden keinen Ausweg mehr und neigen zum Suizid. Viele suizidale Personen haben die Vorstellung, nach dem Suizid noch am Leben teilhaben zu können. Dies entspricht der Persönlichkeit der Personen: Größenideen und Idealvorstellungen sind für narzißtisch gestörte Menschen typisch; während der Suizidhandlung stellt sich das so dar, daß sich diese Menschen als Herr über Leben und Tod fühlen.

"Suizidhandlungen sind fast immer als Reaktionen selbstunsicherer Menschen auf Kränkungen zu verstehen, die durch Verleugnung und Idealisierung nicht mehr zu kompensieren waren", so Henseler in Haenel , 1989, S. 90.

Soziologische Theorie

Diese Theorie geht auf Emil Durkheim zurück. Durkheim bezeichnet den Selbstmord als Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse (1897). Durkheims Theorie war jahrelang die meist zitierte und erforschte. Auch heute noch ist sie einflußreich.
Durkheim ging davon aus, daß soziale Einbettung in die Gesellschaft, in der ein Mensch lebt, wichtig für ihn ist. Die Wahrscheinlichkeit eines Suizids wird somit dadurch bestimmt , wie stark eine Person in diese sozialen Institutionen (beispielsweise Familie, Kirche und Gemeinde) integriert ist. Je mehr sich ein Mensch zugehörig fühlt, desto geringer ist das Suizidrisiko bei dieser Person. Allerdings wirkt eine zu starke Bindung an eine Gruppe wiederum suizidfördernd.
(vgl. Haenel, 1989, S. 90f)

Nach Durkheim gibt es drei Suizidkategorien:
¬ Egoistische Suizide: (egoistisch = ichsüchtig, selbstsüchtig)
Die Großfamilie existiert weitestgehend nicht mehr in unserer Gesellschaft. Kinder sind oft Einzelkinder, die nicht lernen, was es bedeutet, Geschwister zu haben, mit ihnen Konflikte auszutragen oder auch zu Teilen. Moderne Medien sind die Babysitter der heutigen Zeit. All dies trägt dazu bei, daß eine Entfremdung stattfindet. Die Gesellschaft hat wenig oder sogar gar keine Kontrolle über diese Menschen. Sie sind keinen gesellschaftlichen Regeln oder Normen unterworfen und somit auch nicht in das gesellschaftliche Beziehungsnetz integriert. Es herrscht ein Mangel an Gemeinschaftssinn. Durkheim zufolge kommt diese Art von Suizid vor allem bei Menschen vor, die isoliert, entfremdet und nichtreligiös sind.
¬ Altruistische Suizide: (altruistisch = selbstlos)
Diese Art von Suizid betrifft Menschen, die besonders gut in die Sozialstruktur integriert sind. Sie opfern sich bewußt für das Wohlergehen der Gesellschaft. Beispiele hierfür sind Soldaten, die sich über eine scharfe Granate werfen, um andere zu retten, japanische Kamikaze-Piloten oder auch buddhistische Mönche und Nonnen, die mit Selbstverbrennung gegen den Vietnamkrieg protestierten.
Ebenso kann (im Gegensatz zum egoistischen Suizid) die Familie eine Person so sehr einengen, daß es zu einem Suizid führt. Ein eigenständiges Ich konnte dann nicht entwickelt werden.
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geschrieben am: 21.09.2002    um 17:29 Uhr   
Medizinische Theorie

Die medizinische Theorie ist die wohl bedeutsamste und wird in vielen Fällen von Suizidhandlungen herangezogen. Sie geht vor allem auf Erwin Ringel zurück (1953).
Eine Suizidhandlung ist nach dieser Theorie eine Krankheit oder ein Symptom einer Krankheit.
In den vorausgegangenen Kapiteln wurde schon erwähnt, daß suizidale Handlungen besonders häufig bei depressiven Menschen und bei Süchtigen vorkommen, also bei Alkohol-, Drogen- und Medikamentenabhängigen. Haenel geht davon aus, daß man solches Verhalten ebenso häufig bei schweren Neurosen und Psychosen beobachten kann. Menschen, die in diese Sparte fallen, gelten als medizinisch krank.
Außerdem können bestimmte Medikamente bei Patienten, die diese einnehmen müssen, depressives Verhalten hervorrufen. Aufgrund der Einnahme dieser Medikamente und der daraus folgenden Depressionen können suizidale Handlungen entstehen.

Aggressionstheorie

Die Aggressionstheorie hat in der Praxis eine nicht unbedeutende Rolle, da im Gespräch mit Suizidanden der Umgang und die Kanalisation von Aggressionen ein wichtiges Thema ist.

Der erste Vertreter dieser Theorie war Wilhelm Stekel im Jahr 1910 bei einer Konferenz in Wien. Er behauptete, daß ,, niemand sich selbst tötet, der nicht einen andern hat töten wollen oder zumindest den Tod eines anderen wünschte,, (Shneidman, 1979). Einige Jahre später beschäftigten sich Sigmund Freud und Karl Abraham ebenfalls mit diesem Aspekt.
Die nun beschriebene Aggressionstheorie ist ein psychoanalytisches Modell und geht auf Freud und Abraham zurück.
Die Suizidhandlung wird als Umkehr von Agressionen gesehen, d.h. Aggressionen werden also gegen sich selbst gewendet. Freud und Abraham vermuteten, daß bei einem Verlust, ob realer oder symbolischer Art spielt dabei keine Rolle, die verlorene oder auch gehaßte Person mittels Identifikation einverleibt wird. Es entsteht ein Zwiespalt zwischen Liebe und Haß. Negative Gefühle, die früher der anderen Person entgegengebracht wurden, werden nun als Selbsthaß erlebt. Dies führt dann zu einer depressiven Reaktion. Der Suizid ist dann ein weiterer Ausdruck und eine Fortführung dieses (Selbst-)Hasses. Beim Suizid bringt sich also nicht nur die betroffene Person selbst um, sondern auch den anderen. Der eigene Tod wird als gerechte Strafe empfunden, denn oft fühlt der Suizidant sich wegen seines Hasses schuldig und hat das Bedürfnis sich selbst deswegen bestrafen zu müssen.
In einem späteren Werk (1909) beschreibt Siegmund Freud den Suizid als grundlegenden menschlichen Todestrieb, der dem Lebenstrieb entgegenwirkt. Der Lebens- und der Todestrieb sind primäre Triebe des Menschen, mit deren Hilfe der Mensch zu einer inneren Spannungslosigkeit zurückfinden will, die er als Fötus erlebte. Die meisten Menschen können mit diesem Todestrieb umgehen, indem sie ihn neu ausrichten und auf andere umlenken. Suizidale Menschen richten diesen Trieb gegen sich selbst, da sie in ihrem Selbsthaß gefangen sind und damit nicht umgehen können. Mit dem Suizidversuch zeigt sich, daß der Todestrieb die Oberhand gewinnt.
Soziologische Befunde stimmen mit Freuds Theorie überein. (weiss)Als Beweis dafür sah man Kriegszeiten, in denen die nationale Suizidrate deutlich sank. Man erklärte das damit, daß die Menschen ihre selbstzerstörerisch Energie in diesen Zeiten konkret auf ihr Feindbild umlenken konnten(/weiss). Außerdem fand man heraus, daß in Staaten und Gesellschaften mit hohen Mord- und Tötungsraten die Suizidraten tendenziell niedriger waren und umgekehrt.
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geschrieben am: 21.09.2002    um 17:27 Uhr   
Gewalttätige Umgebung:

Psychischer oder physischer Schmerz kann Auslösefaktor für suizidale Handlungen sein. Menschen, die unterdrückt oder mißhandelt werden, oder auch Unterdrückung oder Mißhandlung in ihrer nahen Umgebung miterleben müssen, sehen oft keinen anderen Ausweg als den Suizid.

Schwere Krankheit:

Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit erkrankt sind, können zu der Überzeugung gelangen, daß ihr Tod in jedem Falle eintritt und sie Schmerzen und/oder psychische Belastungen nicht mehr ertragen können. Ein aktuelles und umstrittenes Problem ist der neuere medizinische Fortschritt, der zwar das Leben der Patienten verlängert, nicht aber deren Lebensqualität, die dabei oft in Vergessenheit gerät. Auch aus diesem Grund beschließen manche Patienten (meist im fortgeschrittenen oder Endstadium der Krankheit) ihre schmerzensreiche Existenz selbst zu beenden.

Rollenkonflikt:

Jeder Mensch erlebt im Laufe seines Lebens Rollenkonflikte. Vor allem berufstätige Frauen scheinen in den letzten Jahren vermehrt Konflikte zwischen den verschiedenen Rollen, die sie leben, zu erleben ( z.B. Ehefrau, Mutter, Arbeitnehmerin...). Dies stellt für diese Personen eine große langfristige Belastung dar, die manchmal nicht mehr bewältigt werden kann und aus der ein Suizid oder Suizidversuch hervorgehen kann. Frauen in verantwortungsvollen, qualifizierten Berufen scheinen besonders betroffen zu sein, wie aus den Suizidraten hervorgeht, die in dieser Personengruppe besonders hoch sind.



Suizidtheorien

Es können verschiedene Theorien zur Erklärung von Suizidhandlungen herangezogen werden. Diese Theorien sollen dazu beitragen, das Verständnis für Suizidhandlungen zu fördern. Es gelingt aber keiner dieser unterschiedlichen Theorien, eine allgemeingültige Erklärung zu finden. Zwar haben sich schon viele Wissenschaftler, Kliniker und Theoretiker mit Erklärungsmodellen für dieses Phänomen beschäftigt, doch es konnte keiner letztendlich feststellen, warum manche Menschen sich das Leben nehmen wollen und andere, die sich in der gleichen Situation befinden, damit umzugehen wissen.

Die Erklärungsmodelle, die im folgenden vorgestellt werden, sind leider nur in begrenztem Umfang empirisch bestätigt, und sie können auch nicht alle Arten suizidaler Handlungen erklären.
Die folgenden Theorien erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind von unterschiedlicher Bedeutung und Wichtigkeit.
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geschrieben am: 21.09.2002    um 17:24 Uhr   
Alkoholkonsum

Alkohol spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle vor und während einem Suizidversuch. Durch Studien wurde belegt, daß mindestens 20 Prozent der Menschen vor ihrem Suizidversuch Alkohol trinken und daß ein Viertel rechtlich gesehen betrunken war. Die Vermutung, daß der Alkoholkonsum bei Suizidanden vor ihrem Tod noch höher, bzw. weiterverbreitet ist, liegt nahe. Dies ist allerdings kaum zu beweisen, da suizidale Handlungen im Fall von Alkoholeinfluß von den Behörden wahrscheinlich oft als Unfall eingestuft werden.
Alkohol hat eine enthemmende Wirkung auf Menschen. Diese Wirkung fördert den Mut der Menschen, etwas zu tun (suizidale Handlungen), vor dem sie sonst Angst hätten und das sie aus dieser Angst heraus unterlassen würden. Es wird vermutet, daß der Alkohol die Gewaltbereitschaft einer Person (auch gegen sich selbst) fördert und daß er verdeckte Aggressionen aufdeckt, die dann wirken können.
(vgl. Comer, 1995, S. 172)

Vermutlich haben andere Drogen eine ähnliche Wirkung auf suizidgefährdete Menschen und fördern, wie der Alkoholkonsum, substanzbezogene Störungen.
Der langfristige Mißbrauch von berauschenden Drogen fördert vermutlich das Gefühl, von der Droge gefangengenommen zu sein, nicht mehr loszukommen. Dies führt zu einer Hoffnungslosigkeit, die Suizidgedanken auslösen kann. Möglicherweise steht aber auch die Hoffnungslosigkeit und/oder Verzweiflung am Anfang und führt erst zum Drogenmißbrauch, der dann das Problem verstärkt und die negativen Gefühle und Wahrnehmungen des Menschen intensiviert. Als einziger Ausweg kann dann von diesen Personen der Suizid in Betracht gezogen werden.

Psychische Störungen

Menschen, die den Versuch unternehmen, sich selbst zu töten, müssen nicht zwangsläufig an einer psychischen Störung leiden. Dennoch sind bei etwa 30 bis 70 Prozent dieser Menschen psychische Störungen zu beobachten.

Die am häufigsten auftretenden psychischen Störungen, die am engsten mit dem Suizid verknüpft sind, sind
¬ affektive Störungen
¬ Substanzbezogene Störungen und
¬ Schizophrenie.
(vgl. Comer, 1995, S. 172f)

Der Begriff Schizophrenie bedeutet ,,spaltungsirre sein". Symptome dieser psychischen Störung sind Denkstörungen in Form von unzusammenhängendem Denken, Persönlichkeitsspaltung, Kontaktverlust und manchmal Wahnvorstellungen. Menschen, die unter schizophrenen Störungen leiden haben oft den Kontakt zur Realität verloren.
Die populäre Meinung besagt, daß sich Schizophrene umbringen, weil die Stimmen in ihrem Kopf ihnen diese Handlung befehlen oder weil sie die Wahnvorstellung haben, Suizid sei eine großartige Sache und noble Geste. Forscher fanden aber heraus, daß das Motiv solcher Menschen meist in einer Demoralisierung zu suchen ist. Es sind vor allem junge und arbeitslose Menschen. Nach wiederholten Rückfällen glaubt die schizophrene Person, daß sie ihr Leben mit dieser Störung nicht bewältigen kann.

Berufliche Belastung:

Suizidversuche können durch große berufliche Belastung oder auch berufliche Unzufriedenheit, wie z.B. ausbleibende Befriedigung oder Bestätigung, ausgelöst werden. Die Statistik zeigt, daß Psychiater, Psychologen, Ärzte und Zahnärzte, Anwälte und ungelernte Arbeiter zu den Berufsgruppen zählen, bei denen man besonders hohe Suizidraten finden kann. Dies muß aber nicht unbedingt auf eine besondere berufliche Belastung zurückzuführen sein. Es gibt auch Erklärungsansätze, nach denen ungelernte Arbeiter eine größere Zukunftsangst haben als Menschen in anderen Tätigkeitsfeldern und daher eher zu suizidalen Handlungen neigen. Suizidale Psychologen oder Psychiater leiden nicht unbedingt unter der emotionalen Belastung ihres Berufs, sondern haben im Gegenteil eventuellen ihren Beruf auf Grund eigener psychischer Probleme gewählt, sind daher also vorbelastet und somit suizidgefährdet.
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geschrieben am: 21.09.2002    um 17:22 Uhr   
Belastende Ereignisse und Situationen

Einem Suizidversuch kann ein einzelnes, für sich stehendes Ereignis vorausgehen oder aber eine Serie von Ereignissen, die alle in die selbe Richtung wirken. Beide Fälle kann man nur schwer voneinander trennen, da der Zusammenhang zwischen verschiedenen Ereignissen oft unklar bleibt und scheinbar voneinander unabhängige Ereignisse doch aufeinander aufbauen.
Die verbreitetsten Belastungen im Zusammenhang mit Suizid sind der Verlust eines geliebten Menschens durch Tod, Scheidung, Zerwürfnis oder Zurückweisung und der Verlust des Arbeitsplatzes. In verschiedenen Studien wurde der Zusammenhang zwischen ansteigender Suizidrate und Arbeitslosenrate belegt. In den USA stieg und fiel die Suizidrate in den Jahren 1940 bis1984 gleichzeitig mit der Arbeitslosenzahl im Land. Auch die Suizidrate der amerikanischen Farmer stieg erheblich während landwirtschaftlichen Krisenzeiten. Außerdem zeigt eine Studie in Wien, daß die Selbsttötungsrate von Arbeitslosen wesentlich höher ist, als die der Allgemeinbevölkerung.

Jeder Mensch reagiert auf unterschiedliche Art und Weise auf Belastungen. Es gibt langfristige, kurzfristige und episodische Belastungen. Ereignisse können den Suizid zwar nicht erklären oder begründen, oft lösen sie ihn aber aus. Meist spielen die langfristigen Belastungen die größte Rolle.

Zu ihnen zählen vor allem (die später von mir noch näher beschrieben) vier Arten der Auslösefaktoren:
- berufliche Belastung
- gewalttätige Umgebung
- schwere Krankheit
- Rollenkonflikte

Affektive und kognitive Veränderungen

Vor einem Suizidversuch kann man häufig Veränderungen, ja sogar Umschwünge des Verhaltens und der Stimmung des Suizidandens beobachten.
Der Betroffene zeigt sich seiner Umwelt oft gefühlsbetont und ist durch heftige Gefühlsäußerungen gekennzeichnet. Häufig bemerkbar sind verstärkte Traurigkeit, Angst, Wut und/oder Schamgefühle.
Der Suizidand erlebt ein für ihn unerträgliches psychisches Tief. Sein Schmerz wird immer stärker. Seine Bedürfnissen werden nicht befriedigt und er sieht keine Möglichkeit, wie sie sich erfüllen könnten. Durch den Suizid versucht die betroffene Person dem Schmerz zu entkommen.

Betrachtet man den Suizid kognitiv (,,kognitiv": erkenntnismäßig, die Erkenntnis betreffend), so stellt man fest, daß suizidgefährdete Menschen häufig an nichts anderes mehr als an ihre Probleme denken können, für die sie keine Lösung finden. Die einzige Lösung sehen sie dann im Suizid. Auf diese Weise entwickelt sich dann ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit; das von vielen Klinikern als Indiz für Suizidabsichten gesehen wird.
Solche Menschen neigen auch dazu, in ,,Entweder-Oder-Kategorien" zu denken. Sie sehen den Suizid dann als einzigen Ausweg den sie haben und sind blind für andere Möglichkeiten ihre Probleme zu lösen.
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geschrieben am: 21.09.2002    um 17:19 Uhr   
Ich habe mal etwas treffendes in einem schoenen Buch gelesen:

"Juengste Untersuchungen hatten jedoch ergeben, dass Kriege wohl geistige Schaeden hervorriefen, doch weniger als Stress, Langeweile, Erbkrankheiten, Einsamkeit, oder Liebeskummer. Wenn eine Gemeinschaft vor einem grossen Problem stand, beispielsweise einem Krieg, einer Hyperinflation oder einer Seuche, stieg die Anzahl der Selbstmorde leicht an, waehrend Depressionen, Paranoia und Psychosen deutlich abnahmen. Sobald das Problem ueberwunden war, normalisierte sich alles wieder. Dr. Igor zufolge ein deutliches Zeichen dafuer, dass Verruecktheit ein Luxus war, den man sich nur unter bestimmten Voraussetzungen leisten konnte.
Er hatte eine andere kuerzlich veroeffentliche Untersuchung vor Augen. Sie stammte aus Kanada, das eine amerikanische Zeitung als das Land mit dem hoechsten Lebensstandard bezeichnet hatte. Dr. Igor las darin:

Dem statistischen Amt Kanadas zufolge waren psychiatrisch behandelt worden:
40% der Menschen zwischen 15 und 34 Jahren
33% der Menschen zwischen 35 und 54 Jahren
20% der Menschen zwischen 55 und 65 Jahren.
[...]

>Ausgezeichneter Markt, besser als unserer<, dachte er. >Je gluecklicher die Menschen sein koennen, desto ungluecklicher werden sie.<"

(Paulo Coelho, "Veronika beschliesst zu sterben")

Ja, natuerlich ist das ein Roman, was aber nicht ausschliesst, dass die dort gefundene Schlussfolgerung weniger der Wahrheit entspricht. Siehe:


Ausloesefaktoren und Motive für Suizid

Meist führen eine Fülle von Faktoren zum eigentlichen Suizid oder Suizidversuch. Der Anlaß, aus dem sich der Suizid ergibt, darf also nicht allein betrachtet werden, es muß vielmehr die Gesamtheit der Faktoren gesehen werden, die schließlich zu dieser Handlung geführt haben. Die Tat muß in der Regel stets im Rahmen einer Entwicklung gesehen werden und der Verknüpfung zeitgleich auftretender Ereignisse.
Die Motive für einen Suizidwunsch sind meist im zwischenmenschlichen Bereich zu suchen. Oft liegen beispielsweise Liebes-, Partner-, Familienkonflikte, Trennung, Scheidung oder Tod diesem Wunsch zugrunde. Vor allem bei Männern findet man den aktuellen Anlaß auch in Konfliktsituationen im Beruf. Hier wären zum Beispiel Spannungen mit Vorgesetzten, Kollegen oder auch Untergebenen zu erwähnen, wie auch der Verlust des Arbeitsplatzes. Suizidhandlungen, die nicht zu diesen Bereichen zu zählen sind, findet man wesentlich seltener (unheilbare Krankheit, Identitätsproblematiken...).


Laengeres Posting, Fortsetzung folgt.
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"Autor"  
Nutzer: gralle
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geschrieben am: 21.09.2002    um 16:49 Uhr   
@Vannchen
Ist doch das was ich meinte,aüßeres hat mit dem Innenleben eines Meschen nichts zu tun.
Ich denke das du meinen Tread gelesen hast.!!!!!!
Vielleicht falle ich auch durch das Raster,weil ich mir Gemeinheiten und sondergleichen nicht mehr gefallen lasse.
Ich kann mir vorstellen das man auf Unverständnis stößt,halte einfach durch !
Folge nur deinem Gewissen,klar ist es schwer,spreche aus Erfahrung ,es dauert in deinen Augen ewig,aber bestimmt wird es besser.
Aüßerlichkeiten sind Schall und Rauch!!!!!!!!

gralle
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geschrieben am: 21.09.2002    um 15:55 Uhr   
Im WWW.wird niemand nach seinem äußern beurteilt,deshalb diese Hilferufe!!!!!!
Wacht auf,es gibt Massen von Leute die sich wirklich
in so einem gedanklichen Chaos befinden.
Es heißt oft zuhören.
Ist jemand wirklich dazu bereit,dieses Geflecht an "Durcheinander "zu entwirren?
Jeder ist sich doch selbstverpflichtet.

gralle
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Nutzer: Vannchen
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geschrieben am: 21.09.2002    um 15:37 Uhr   
genau das meine ich mit trott ...

das andere nunja, ich lege keinen wert darauf attraktiv zu sein, ich finde es selbst nicht wirklich aber wie geasgt, ich persönlich lege keinen wert darauf, mir müssen da auch keine super positiven sachen in die richtung passieren, einfach nur, dass man akzeptiert wird wie man ist ....

wäre ein schöner anfang ...
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geschrieben am: 21.09.2002    um 15:09 Uhr   
@Sarek
Keine Sticheleien!
Habe auch was dazu geschrieben!
Mußt du doch gelesen haben.

gralle
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"Autor"  
Nutzer: Vannchen
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geschrieben am: 21.09.2002    um 15:02 Uhr   
so, bin wieder da vom frühstück (was ich auch in meinem letzten betrag erwähnte) ....

ich leide unter depressionen, warum? nunja, maybe weil mir die arbeit nicht das gibt was ich begehr und weil ich naja, glaube mal jetzt schon in den trott verfalle von dem leute mit abgeschlossener berufsausbildung und oder abgeschlossener uni klagen .... naja, desweiteren aber auch, da man ja in dieser sehr "ich seh gut aus ich bin also was"-sichtweise, die leider nunmal viele menschen pflegen nicht wirklich glücklich sein kann, wenn man ebn aus diesem dort oben angebotenem raster herausfältt udn einem das auch des öfteren lautstark nachgetragen wird...
(mailto)
Geändert am 21.09.2002 um 15:03 Uhr von Vannchen
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Nutzer: gralle
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geschrieben am: 21.09.2002    um 14:52 Uhr   
Öh,steh ich auf der Leitung,oder möchtest du Stunk???????
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Nutzer: gralle
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geschrieben am: 21.09.2002    um 14:46 Uhr   
@ Hey Vannchen,habe schon ein Brille zum Lesen,wie gesagt hö,bin ein älteres Semester.
Die 18 habe ich tatsächlich überlesen,tut mir leid.
Kannst du mir verzeihen?????
O.K. sollen wir von vorne anfangen?????
gralle
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Nutzer: Vannchen
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geschrieben am: 21.09.2002    um 14:39 Uhr   
ich glaub ich schenk gralle mal ne brille, denn unter dem "willst du gar nich wissen" steht eine 18 die mein alter angibt, deswegen nehme ich das auch gar nicht als sichelei sondern eher unachtsamkeit und oberflächlichkeit von gralle ...

so, ich wohne noch zu hause und bin dabei meine 12. klasse zu meistern, bin jedoch auch noch 5 tage die woche (manchmal sieben wenn wir gro0aufträge haben) als pc techniker am arbeiten und administrtiere dort auch große firmen was zum teil eine ziemliche stress belastung ist, wegswegen mit mir pro tag nicht vor 20.00 @ home gerechnet werden braucht

btw. bin ebn frühstücken, sprich antwortet kann nen bissel dauern ... ;)

(mailto)
Geändert am 21.09.2002 um 14:41 Uhr von Vannchen

Geändert am 21.09.2002 um 14:42 Uhr von Vannchen
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Nutzer: gralle
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geschrieben am: 21.09.2002    um 14:32 Uhr   
Hier spricht niemand über sein Alter,habe ich das Gefühl.
Alle sind wir jung und cool,haben keine Probleme.
Vannchen wie alt bist denn nun,keine Antwort ist auch eine !

Spricht für meine Theorie!

gralle
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geschrieben am: 21.09.2002    um 14:26 Uhr   
willst du gar nich wissen ;)

18
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Nutzer: Vannchen
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geschrieben am: 21.09.2002    um 14:08 Uhr   
friede freude eierkuchen?

nuja ..

des Björnsche
[DFdNC]

one of the lost souls of irc and internet ....
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Nutzer: gralle
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geschrieben am: 21.09.2002    um 13:09 Uhr   
Hallo!

Ich selbst bin nicht im Chat.Ich bewege mich in Foren.
Meiner Ansicht nach versuchen suizidgef. Menschen nur ein offenes Ohr zu finden.
Jeder sollte sich mal darüber Gedanken machen, warum diese Menschen versuchen anonym diesen Weg zu gehen.

Man kennt sich nicht,trotzdem ist dort eine Vertrauensbasis die es im wirklichen Leben so gut wie garnicht mehr existiert.

Es sind von entäuschten Freundschaften bis zu zerbrochenen
Familienverhältnissen usw. alles vorhanden.

Ich denke schon das es wichtig ist die Menschen in ihrem Urvertrauen wiederaufzubauen.
Selbst ich ,schon nicht mehr ganz so " frisch",versuche mir
schon mal Trost zu holen!!!!!!

FRAGE:Was macht ihr sonst alle hier???????
Antwort:Es ist alles Friede,Freude und der beliebte Eierkuchen.

Wer das glaubt belügt sich selbst.
Es würde kein Chat und ebenso keine Foren mehr im WWW.
geben.

gralle
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Nutzer: checksy
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geschrieben am: 21.09.2002    um 13:04 Uhr   
...aus unseren kuff hat sich ein junge (18) schon 2 mal versucht umzubringen..

das erste mal sperrte er sich in seiner garage ein ließ sein moppi laufen und wollte ersticken...doch dies klappte nicht

beim zweiten versuch (monate später) ging er in seinen schuppen.ließ gas laufen und zündete ein streicholz an...es gab eine riesen explosion...
aber er lebt noch..mit verbrennungen kam er ins KH..jetz blieben narben zurück..tja

dazu meine ich nur wenn er es wirklich will dann soll er es verdammtnochmal richtig anstellen oder es lassen....sorry is aber so

chÄcks

(weiss)ironie, ist ein schönes werkzeug, die deutsche sprache zu versüssen
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"Autor"  
Nutzer: GabrielX
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geschrieben am: 21.09.2002    um 10:14 Uhr   
sarek ich habe deinen thread gelesen,und ich erhoffe mir eine weiterführung davon.
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"Autor"  
Nutzer: GabrielX
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geschrieben am: 21.09.2002    um 10:12 Uhr   
ja...ich kann eurer meinung eigentlich nur zustimmen!wenn ich auch sagen muss das mir solche gedanken nicht frend sind..wenn man ganz ehrlich ist,habe ich auch mal zu jenen gehört ,die hier im chat so etwas haben verlautbaren lassen,

denoch hat der chat gerade den raum dafür,etwas zu tun und etwas zu sagen was man im realen leben selbst,wohl eher nicht sagen würde.

mein beweggrund und meine hoffnung an diesem thread ist....das sich auch chatter hier melden den es so geht!
und das ich die hoffnung hege ,daqs man gemeinsamkeiten aufzeigen kann.was evtl helfen kann!

nennt mich einen optimistin,aber der versuche ist es wert denke ich.
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