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200 tote zivilisten= "grenzenlose gerechtigkeit"??

Nutzer: Klassenfeind
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geschrieben am: 12.10.2001    um 14:27 Uhr   
die meldung, dass es nun auch zivile opfer gegeben hat, scheint unterzugehen oder wird mit attributen wie "angeblich", "vermutlich" oder "unbestätigt" abgeschwächt.
vor genau einem monat wurde hier eine empörungswelle losgetreten, die ihresgleichen, selbst bei grösseren zahlen von toten, sucht.
daraus lässt sich wohl nur einschluss ziehen: es gibt menschenleben, die für wertvoller und deren verlust für beklagenswerter gehalten werden, als die anderer.
wer den krieg der usa nicht mit beifall honoriert, gerät in den verdacht, sympathiesant des schlichtweg bösen zu sein, wer differenziert- ist herzlos. so war`s schon vor vier wochen und es wird auch weiterhin so bleiben.
oh, gerechte menschheit...

Klassenfeind (*angwidert*)
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Nutzer: Nuernberg-Er
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geschrieben am: 14.10.2001    um 19:41 Uhr   
Zudem ist es doch fraglich, ob die Militärschläge außer einigen Toten überhaupt viel bewirken können. Es hat doch auch den Golfkrieg gegen Saddam Hussein gegeben. Und? Saddam ist immer noch da. Warum sollte das bei den Terroristen und der Taliban nicht auch so sein?
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Nutzer: HarkonLukas
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geschrieben am: 14.10.2001    um 16:52 Uhr   
tja...alo.... die Bombardements gegen erwiesene militaerische ziel halte ich nicht fuer falsch ...allerdings laesst die zielsicherheit der waffen in der Bacht doch sehr zu wuenschen uebrig ...popaganda wird schon immer betrieben und immer von beiden Seiten (egal welchen Konflikt man nun nimmt).....auch die toten Zivilisten in Afghanistan gehen mir an die Nieren...eben, weil sie auf das vorhergehende, und auf den Ausgang der
Kriegshandlungen ueberhaupt keinen Einfluss haben und von beiden Seiten nur als Menschenmaterial behandelt werden....so sieht das aus....die Taliban scheren sich naemlich nen dreck um das Volk...das haben sie durch ihre menschenverachtende Fuehrungspolitik. zur Genuegre bewiesen...genauso, wie G.W.Bush das afghanische Volk.nur als Argumentative HJilfe benutzt...verarscht werden die Leute da unten von Beiden Seiten ..und auch von beiden getoetet..
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Nutzer: hightower-wr
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geschrieben am: 14.10.2001    um 14:43 Uhr   
Irgendwie hast du schon recht jedes leben ist wertvoll ob deutscher, ami, Afgahne, etc.
Ich selber hab versucht mich lange gegen Einen Militärschlag zustellen aber im endefekt ist es die logischste Lösung. Den wenn man dem internationalen Terrorismus nicht jetzt entgegentritt dann denken die vielleicht noch das die sowas wie in NY und W.D.C. jeden Tag machen können und dann ungestrafft davon kommen.
Sicherlich muß man sich auch über die Verteilung von Entwicklungshilfen gedanken machen aber diese Terroristen haben genug zu Essen, haben ein Dach über dem Kopf und dies alles dank Menschen wie Osama bin Laden der denen das Geld gibt und sich am Leid der toten Amerkianer erfreut.
Und woher will die Alkaida Organistion ihr neustes Kopfgeld finazieren? (50.000 Dollar für jeden Gefangenen Ami)

Und wenn die Ami's nur sinnlos Rache über wollten dann hätten sie nicht 4 Wochen gewartet sondern hätten gleich nach 3 Tagen losgeschlagen.
Viel bedenklicher finde ich die rolle der Medien.
Die betreiben eine solche Hetze und Panikmache wie sie vor über 50 Jahren von Adolf und seinen Leuten gemacht wurde.

in diesem Sinne denkt mal drüber nach und wenn ihr doch ne Lösung parrat habt ich bin gespannt.

hightower
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Nutzer: Klassenfeind
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geschrieben am: 14.10.2001    um 00:02 Uhr   
(zitat)klassenfeind.des s halt meine meinung und die brauchste net schlecht machen!okay!
(/zitat)

??????????? bissl im thread geirrt, hm??????
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Nutzer: Moneybag
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geschrieben am: 13.10.2001    um 23:08 Uhr   
klassenfeind.des s halt meine meinung und die brauchste net schlecht machen!okay!

nun zu deinem beitrag. du hast vollkommen recht, wie ich in meinem beitrag "Ungewissheit" schon geschrieben hab
in frieden Moneybag
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Nutzer: Nuernberg-Er
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geschrieben am: 13.10.2001    um 19:58 Uhr   
Das ist klar, wie im Golfkrieg und beim Bombardement auf den Balkan präsentieren amerikanische Kommandeure auch jetzt wieder Fotos, die die Präzision ihrer super Hightech Attacken auf militärische Ziele des Gegners zeigen sollen. Tatsache ist, es gibt nicht so etwas wie einen "sauberen" Krieg. Das was abfällig als "Kollateralschaden" abgetan wird ist die steigende Zahl an zivilen Opfern, die dieser Krieg fordert.

Deshalb aber nun alle Angaben der Taliban für bare Münze nehmen, wäre natürlich genauso falsch. Gerade weil sie über den propagandistischen Segen jedes Fehlschusses in der Welt wissen, rechnen sie die Verlustziffern hoch. Die fundamentalistischen Fanatiker vergießen Krokodilstränen: denn zuviele Angehörige der eigenen Bevölkerung haben sie selbst schon massakriert, als daß man ihnen die plötzliche Sorge um ihre Landsleute abnehmen könnte.

Unabhängige Berichterstattung kann man in Kriegszeiten doch echt vergessen. Der Krieg gegen Lehmhütten ist meiner Meinung nach auch vollkommen sinnlos.

Was mich interessieren würde... was würdet ihr tun, wenn ihr Präsident der Vereinigten Staaten wärt? Angesichts der terroristischen Bedrohung auf der einen Seite, die Amerika mitverschuldet hat und der Wut der eigenen Bevölkerung auf der anderen.
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Nutzer: Kephas
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geschrieben am: 13.10.2001    um 13:40 Uhr   
Ich stimme dir weitestgehend zu Thunfisch, vor allem jedoch im Punkt 4. Es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn Osama Bin Laden nicht eines "normalen" Todes sterben würde.

Zu Punkt 5: Ja, Amerika hat zur Zeit einen sehr großen Zusammenhalt, jedoch wird so mancher kleiner "Fehler" aufgetan, z.B. Selbstjustiz unter den Amis, Brandbomben auf Gebäude islamischer Vereinigungen, etc. Aber die dürfen das natürlich, sind ja die Amis.
Was auch nicht viele wissen ist folgendes: Kurz nach dem Zusammensturz des WTC haben sich reihenweise anwohnende Menschen mit ihren Getränkeflaschen auf die Straßen gestellt und diese Getränke an die Helfer, Verwundete, etc. verkauft. Sowas ist doch krank!

Zu Deinem PS: Da wartest Du, glaube ich, noch eine Weile. Jüngst wurde der Film "Collateral Damage" mit A. Schwarzenegger verschoben. Weshalb? In dem Film ging es darum, dass arabische Terroristen beim Superbowl das Stadion sprengen wollten (oder so ähnlich). Eigentlich wollte man nur ein paar Szenen neu drehen und aus den Arabern Neonazis machen, aber jetzt wurde der Film ganz auf Eis gelegt.
Laut Aussagen von "Experten" wird das Jahr 2001 das schlechte für die Filmindustrie sein, das es je gegeben hat.
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Nutzer: LiebeLisa
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geschrieben am: 12.10.2001    um 23:48 Uhr   
Sirius, und ob es das gibt ...

Die Gründe dafür sind relativ einsichtig, wenn man die Vergangenheit in Afghanistan betrachtet. Zur Zeit der russischen Besatzung wurden massenhaft kleinere Sprengkörper in Form von Spielzeug (kein Witz - bunte Plastikfiguren, Buntstifte und ähnliches) abgeworfen. Die Sprengkraft war gerade so gross, dass es ausreichte und dafür gedacht war, die Hand eines Kindes oder ein paar Finger abzureissen. Perfider Hintergrund: Aus einem Kind ohne Hand wird kein Soldat ...

So gesehen ist es überhaupt ein Wunder, dass diese Pakete überhaupt angefasst werden ... es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass die nicht explodieren. Dennoch sitzt das Misstrauen natürlich tief, es könnte immer noch vergiftet sein.

Da diese Menschen vom Rest der Welt weitgehend abgesondert sind, haben sie nicht die Informationen, die wir haben. Alles, was abgeworfen wird, war bewiesenermassen eine Gefahr, woher sollen sie denn wissen, dass es nun anders ist?

Ich kann das sehr gut nachvollziehen, ich persönlich würde nichts anfassen, was dort vom Himmel kommt.

Lisa
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Nutzer: Beatrix
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geschrieben am: 12.10.2001    um 19:07 Uhr   
Verlust der Hilfslieferungen ist witzig...die verbrennen doch die Pakete selber aus Protest...ausserdem weiss ich gar nicht mehr, WAS ich überhaupt noch glauben soll. In den Medien wird so viel Quark geredet und das mit den 200 getöteten Zivilisten basiert doch angeblich nur auf Meldungen der Taliban, oder bin ich da falsch oder sogar fehlinformiert? *seufz* Ehrlich..ich schau mir das zwar im TV an, aber was jetzt das wahre ist...das wird wahrscheinlich keiner rausfinden.
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Nutzer: Silversurger
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geschrieben am: 12.10.2001    um 15:21 Uhr   
Servus...

Meines Erachtens ist es in einem Krieg, auch in einem mit modernsten Waffen geführten wie den momentanen niemals auszuschliessen dass auch Zivilisten Ihr Leben lassen müssen.
(zitat)daraus lässt sich wohl nur einschluss ziehen: es gibt menschenleben, die für wertvoller und deren verlust für beklagenswerter gehalten werden, als die anderer.(/zitat)
Da muss ich Dir vollkommen recht geben. Es liegt aber meines Erachtens sehr viel an den Medien. Die Attentate in den USA waren spektakulär, sie waren völlig unvorbereitet, es war eine Erfahrung die noch niemals jemand gemacht hat und das schlimmste, es betrifft uns in einer gewissen Art und Weise nun selber. Entweder, weil viele von uns regelmässig fliegen und sich deshalb mit den Opfern identifizieren können oder auch weil die USA mit der EU und anderen großen Wirtschaftsmächten als eine Art eine Welt gesehen wird...die von Bundeskanzler Schröder zweifelhaft umschriebene "zivilisierte Welt". Ein wichtiger Punkt ist natürlich auch, dass auch mit Anschlägen in unser eigenes Land zu rechnen ist und das unsere Politik aktiv am Geschehen beteiligt ist.

Wir hatten hier im Forum dank einer Person, thx Thommy, schon einmal heftigste Diskussionen darüber dass wir das Thema viel zu ernst nehmen und das restliche Elend auf der Welt aus den Augen verlieren. Das Beispiel hungernde und sterbende Menschen in 3. Welt Ländern wurde angefürt. Prinzipiell kann man dem nur recht geben. Nur wie gesagt, es betrifft uns nicht selber.

In dem Zusammenhang finde ich die von der USA eingesetzte Verbindung aus Bomben und Hilflieferungen ehrlich gesagt einen Witz...eher....einen Skandal.
Zu den 200 durch Bomben getöteten Zivilisten, die du hier aufzählst komen ja noch etliche hinzu, die an den Verlust der Hilfslieferungen und der nun mehr als mangelhaften Nahrungsversorgung Ihr Leben lassen müssen.
Meines Erachtens hat in den nächsten Jahren keine Hilfsorganisation, auch nach dem Krieg, mehr eine Chance sich großartig in dem Land zu etablieren und vor allem....bei der Bevölkerung Ihr Vertrauen zu gewinnen.

Krieg und Hilfe sind 2 paar Schuhe und sollten niemals von der selben Kraft zur selben Zeit ausgeführt werden. Das ist solch ein grober Schwachsinn....nur damit Bush die Aktionen in seinem eigenen Land noch zu rechtfertigen vermag.....scheiss Politik...sorry, aber ist so..

Gruss silver

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