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Mouse :D

Nutzer: kleenemouse
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geschrieben am: 29.06.2008    um 10:24 Uhr   IP: gespeichert
Jaha, da staunt ihr. Ich kann das auch.

Könnt ja mal gucken.
Nordfriesen dürfen das!

Superoberaffentittenpoppengeil
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geschrieben am: 29.06.2008    um 10:26 Uhr   IP: gespeichert
Kraft

Da war was. Eine Schwäche ein Schmerz.
Es durchwurmte mich, so eine große Geschwindigkeit.
Es wollte mich mit aller Macht.
Bald hätte es das auch geschafft.

Der Regen fiel, ich sah die Boote im Hafen.
Der Himmel weinte wie alles in mir aufmal.
Verschwommene Worte wurden von den fallenden Tropfen übertönt.
Meine Hand wurde fest von einer anderen umfasst.

Es ging schnell. Auf einmal kam die Keule gegen den `Wurm`.
Draußen rauschten die Bäume ohne dabei `n Ton zu machen.
Die Vögel rissen die Schnäbel auf ohne einen Piep loszuwerden.
Selbst die Blumen öffneten sich ohne den schönen Duft zu verbreiten.

Die Kraft ging. Als hätte sie Angst bekommen.
Ein Tag kettete sich an den Nächsten. Ich zählte nicht mehr mit.
Die leichte Trance hatte mich erreicht, wechselte mit Schmerzen.
Die Welt war bunt und hatte viele Gesichter.

Wärme schien unerreichbar. Kälte regierte.
Doch manchmal war sie da. Wurde zu kompensieren versucht.
Arme umfassten mich, Worte umsorgten.
Die Stille schien für Momente weg.

Ich wachte auf. Etwas durchbohrte mich.
Ein Druck nicht leicht zu vergessen. Aber schnell zu vermissen.
Der Regen war noch immer so still.
Ich vermochte nicht zu denken, alles würde sich bald ändern.

Die Kraft, sie kam. Schleichend wie Wolken von einer Brise getrieben.
Ich nahm den Duft der Blumen in mir auf.
Hörte den Vögeln zu und spürte den Regen auf meiner Haut.
Wärme war da. Würde nie wieder gehen.

Oder doch?
Nordfriesen dürfen das!

Superoberaffentittenpoppengeil
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geschrieben am: 04.08.2008    um 16:06 Uhr   IP: gespeichert
Stille

Es schellte, eine Stimme raubte wieder alle Hoffnung.
Gerade noch warme Haut um meine.
Warmer Atem, liebe Worte, die in mein Ohr flüsterten.
Die Nähe, sie würde nun wieder gehen.

Das Zimmer war kalt. Keine Farben, kein wohltuender Duft.
Diese Taube, sie sollte Frieden bringen.
Es wurde ruhig, ich war allein.
Spürte mein Herz vor Angst. Meinen Magen, der sich zusammenzog.

Ich vermochte keine Nahrung zu mir zu nehmen.
Jedes Gramm fiel wie ein Kilo.
Keine Sprache, die Luft wich.
Mein Name war fremd.

Der Körper schien abgegeben.
Alle Sinne außer Kraft.
Doch am schlimmsten, die Stille – keine Bewegung. Lachen?
Das eigene Gespür auf Abwegen.

Draußen schien der Tod erreichbar.
Drinnen die Qual sicher.
Und doch. Es half, die Qual sie war wichtig.
Das Leben, es war noch da.

Ich betrachtete den Regenbogen.
Er hielt einen Schatz am Ende.
Dessen war ich mir sicher. Da musste einer sein.
So viele Farben, so viele Gedanken und Wünsche.

Träumen war mein liebstes Spiel.
In Gedanken war immer alles anders.
Nicht aus dem Leben gerissen.
In den Wünschen war es laut. Freude regierte.

Und dann. Die Augen aufgerissen, glaubte noch zu träumen.
Da war er. Der Schatz.
So standhaft, so fest. Der Raum füllte sich mit warmer Lautstärke.
War ich wohl wieder ich?
Ich denke nicht.
Nordfriesen dürfen das!

Superoberaffentittenpoppengeil
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geschrieben am: 16.09.2008    um 10:40 Uhr   IP: gespeichert
Echt

Ich sah dich ich erschrak.
Meine Seele traurig von Wolken bedeckt wie deine.
Die Stille war im Raum.
Kein Geruch alles steril.

Du nanntest meinen Namen, schienst mich zu kennen.
Dein Licht, es war seicht aber strahlte dennoch.
Es war alles neu und doch vertraut.
Als kenne ich dich ein Leben lang.

Kraft, die dich durchströmte vermochte mich zu mutigen.
Dein Sein war unersetzbar, so warm.
Die traurige Freude aus deinem Herzen, sie tat gut.
So viel Angst in dir, doch du kontrolliertest.

Der Schlag in deinen Nacken und mein Herz.
Er prallte ab an dir wie ein Nagel auf Beton.
Deine Hoffnung war größer als die Angst.
Was und wie würde alles passieren?

Und bevor die dritte Jahreszeit anbrach warst du nur du gewesen.
Hattest dich gekräftigt mit letzten Reserven.
Für den Gang deines Lebens. Alles geklärt was nötig.
Spendetest mir Trost wie warmer Regen.

Bei dir war ich sicher, so selbstlos.
Ohne Sorgen, ohne Gedanken die mich noch zerreißen sollten.
So unbändig dein Lachen, deine Freundschaft.
Sie war mehr als das!

Der Herbst brach an, die Blätter so bunt so schön.
Deine letzten Schritte, sie gingen so schnell!
Keinen Kontakt nur Zeilen. Kraft mehr zum Schreiben als Sprechen.
Niemand sollte deine Angst erkennen.

Dein Körper zerfiel wie die Pusteblume im Wind.
Ich sah dich erneut. Kein Schreck, keine Furcht.
Frieden bei uns, wir spürten ihn.
Und dann mein Name. Du flüstertest.

Wer genießt nun deine fröhliche Art?
Dein echtes Sein. Dein Mut.
Meine Erinnerungen lachen mit dir.
Das Meer es umspielt dich, wiegt dich.

Deine Energie in mir aufgesaugt, behalte ich sie.
Ich kämpfe weiter, bis du wieder da scheinst.
Und doch, sende mir Kraft und Genauigkeit!
Wenn ich doch mal an der Wand stehe?
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Superoberaffentittenpoppengeil
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geschrieben am: 06.12.2008    um 18:23 Uhr   IP: gespeichert
Gefühle

Liebe so einzigartig und bedeutungsvoll
Hass so oft näher als alles andere.
So verschieden und doch so nah beieinander.
Wie Himmel und Hölle und lösen sich doch nicht auf.

Der Bauch bringt die Intuition
Der Kopf umfasst die Logik.
Wir entscheiden uns meist für eine Variante.
Aber fehlt uns dann nicht das Gegenstück?

Trauer lässt uns weinen, einen Druck loswerden.
Freude verhilft zum Lachen und zum Springen.
Beides vermag einen inneren Kessel brodeln lassen.
Wir streben nach Erleichterung.

Ein Gefühl extrem erleben verheißt nicht immer das Gewünschte.
Der Reiz, jener meist von Außen kommt.
Die Summe jener gewollter Gefühle ist Vertrauen?
Jedoch alle ungewünschten eher die Enttäuschung?

So stark wir also Gefühle spüren,
so enorm kommt das Vertrauen.
Doch mit dem Vertrauen rutscht näher ran, die Enttäuschung.
Das Versprechen meist gegeben und doch wieder gebrochen.

Ich möchte vertrauen.
Möchte lieben, ohne Rechtfertigung.
Will Erleichterung in meinem Erleben.
Selbst entscheiden welches Gefühl gestattet.

Bedenke, dein Gefühl mag täuschen!
Es kann dich in die Knie zwingen.
Dich falsch handeln lassen. Und so nimm das Gegenstück.
Schaffe Vertrauen aus jenem Stück und fühle erneut.

Lass deinen Gegenüber spüren.
Selbst handeln und richten.
Er vermag dein gleiches oder Gegenstück zu verkörpern.
Fühlst du, wie falsch du fühlst?

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geschrieben am: 08.12.2008    um 15:15 Uhr   IP: gespeichert
Hvad er det?
Du siger at du kann godt lide mig.
Men du vil ikke have kontakt.
Du er en dårlige menneske.

Hvad er det?
Din orde klinger tilligsfuld.
Og jeg ser dit nydelse.
Men din hjerte er ensom!

Hvad er det?
Der er jeg, vil gerne være en veninde.
SÃ¥ siger du, du er ikke rigtig.
Arten bliver tage skade af mig.

Hvad er det?
Glæder på din ansigten når du ser mig.
Og når du tænker om mig.
Men du vil have retten.

SÃ¥ taler jeg:
Jeg vil have en ven!
Jeg vil have en ven som dig!
Jeg vil ikke siger at jeg hader dig!
Du er så vigtig og den vider du!
Men du vil ikke forstår det.

Jeg kann dig lide så meget.
SÃ¥ snakker med mig og taler,
Hvad er DET?

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geschrieben am: 07.01.2009    um 21:21 Uhr   IP: gespeichert
Weiße Pracht

So kalt so klar und doch oft trüb’.
Viele Jahr schon bemerk ich dich.
Wirkst eher ruhig und müd’.
Erkenne deinen Glanz innerlich.

Umspielt schwebt deine Flocke nieder.
Ich bestaune deine weiße Pracht.
Trotz Stille frei von leuchtend Lieder.
Erblicke wehmütig ich solch große Macht.

Der Wind er schenkt dir Form.
Da sitzt du auf meinem Kleid.
Willst keine Scharm und keine Norm.
Nimmst mir Wärme, nimmst mir Leid.

Das Ende bringt die Sonne.
Schönheit kann so schnell vergehen.
Ihre Strahlen zerstören dich mit Wonne.
Der Wind schneidet nicht aus Versehen.

Oh mein Freund du kaltes Element.
Ich liebe dich.
Nass noch nie für den Moment.
Beschütze und umfühle mich.
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geschrieben am: 28.01.2009    um 10:56 Uhr   IP: gespeichert
Feigheit

Das eigen Fleisch und Blut
Gehasst wie die Blume das Feuer
Voll von Wut wie ein Bär in der Falle
Unberechenbar wie das Meer

So stand es da, ein Monster seiner selbst
Still mit kaltem Blick.
Verschlug es den Atem.
Erkannte nur die ungezähmte Boshaft

Rote Striemen überzogen den Rücken
Das Gesicht so starr vor Angst
Zusammengekrümmt wie ein quälendes Tier
Der Schrei noch nicht laut genug!

Immer wiederholt den Schmerz geben
Das Opfer in die Enge zwingen
Sich mit ungleichen Waffen verewigen
Wie eine Bestie, zerfleischen.

Der Körper zitterte, schien kalt
Jede Berührung vermochte das Sterben zu erlauben
Die Tränen rannten an den Schläfen herab
Vollkommene Leere im Inneren

So viel Feigheit, schwer zu verstehen
Nie gelernt zu lieben
Zielte kein Ende in Sicht
Wollte er doch weiterquälen

Doch das Opfer schon zermürbt
Erkannte es weder Licht noch Schatten
Dunkle Gedanken umgarnten die schreiende Seele
War der Körper doch schon vom Schmerz befreit

Es gibt Dinge, die heilt nicht die Zeit
Es gibt Dinge, die tun ewig weh
Es gibt Dinge, die vermag Nichts zu löschen
Bis der Schrei laut genug sein wird.

Nordfriesen dürfen das!

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geschrieben am: 31.03.2009    um 22:37 Uhr   IP: gespeichert
Nass

Gerade berühre ich die Wand
Keuche erschöpft mit offenem Mund
Finde routiniert sofort festen Stand

Mein suchender Blick erspäht deine Züge
Ich spüre deine Wärme für kurze Zeit
Du wirkst so rein, Kraft zu Genüge

Den Schweiß vermag ich nicht zu spüren
Umspielt doch das Kühle meinen Körper
Doch scheinen Perlen die Haut zu berühren

Ich betrachte deine spielende Leichtigkeit
Setzt einen Arm von den Nächsten
Ziehst deinen Leib dahin wie seichtes Leid

Streng zurück streiche ich mein Haar
Setze so gekonnt mein Fleisch in Szene
Verdunkle meine Augen, schaue wieder starr

Deine Erscheinung gleitet schwungvoll vor mir
Kein Element so nass, das du mehr liebst
Bestaune ich glänzende Muskeln an dir

Schneller schlägt das Leben in der Brust
Presse ich den Wind aus meinen Lungen
Fühle mich angetrieben von solch großer Lust

Die Schönheit an dir so unerschöpflich
Ziehst du mich an mit tropfender Haut
Erkenne ich Eifer an dir so göttlich

Oh du Geschöpf, meine große Liebe
Umschließt du Andere mit feuchtem Gewand
Fürchte ich des Wassers große Diebe.


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geschrieben am: 23.06.2009    um 12:31 Uhr   IP: gespeichert
Perfektion

Beide Kleeblätter liegen in meiner Hand
Gleich und doch nicht dieselben
Seichter Wind umgarnt jene, lässt etwas frieren

Da zeigt ein Klee seine fünf Flügel
Sie schwingen mit den Gefühlen der Luft
Bewegen sich wohl und doch schwer

So versucht es von mir zu weichen
Will getragen werden von großer Wonne
Erschrickt beim Fall ins Grüne

Schnell erblickt am Gegenteil sind nur vier solcher Arme
Gleichzeitig beten sie die Sonne an
Erscheinen friedlich doch in sich unruhig

Ich lasse es fliegen, möge es weiter treiben
Wunderschön gleitet auch dieses ins Gras
Bleibt still liegen und genießt

Ein perfektes Blatt vermag ich nicht zu sehen
Jedes schön und funktional für seine Weise
Sind sie gleich und doch so verschieden

Ein Hase frisst beide Arten ihrer Sorte
Die Sonne streckt ihre Arme auf beide Blätter
Selbst der Wind umschmeichelt alles Grün gleich

Nur der Regen sucht sich seinen Weg
Hart oder weich prasselt er zu Boden
Tut als sehe er das perfekte Blatt zum Ausweichen

Es braucht keine Perfektion zum Leben
Selbst Liebe schließt Perfektion aus
Nur die Toleranz ermöglicht emotionale Perfektion



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geschrieben am: 14.07.2011    um 16:34 Uhr   IP: gespeichert
Hannes

Sanft strich ich durch dein Haar
schwarz wie die Nacht weiß wie der Schnee.
Dein Körper vibrierte als ich dich sah
doch ich trug dich wie eine sanfte Fee.

Deine kleine Seele vermochte mir zu vertrauen
so durfte ich dich von Anfang an lieben.
Konntest deine Möhre stets bei mir kauen
für Nichts hätt ich dich überlassen den Dieben.

Diese süße winzig kleine raue Zunge
so liebtest du es mir den Arm zu schlecken
Deine Nase bewegte sich zum belüften der Lunge
saß sie an jener Anderen, begannst du auch dort zu lecken.

Ein verrückter Freund warst du
ranntest voller Haken mit Elan durch den Garten
doch schlug jemand dir mal die Türe zu
begannst du im Dickicht auf mich zu warten.

Regen hast du stets mit Mut gemieden
nur der Sonnenstrahl durfte reichen auf dein Fell.
Hast du auch immer gehasst das Wiegen
hieltest du doch still und deine Welt war wieder hell.

Kinder mochtest du besonders gern
obwohl sie frech und forsch waren zu dir.
Du schlugst jedoch alle Angreifer fern
nur bei zu viel Mittelpunkt kamst du zu mir.

Nach Körpernähe und Zuneigung warst du süchtig
Kraulte ich deinen Hals malmten die Zähne.
Umsorgen tatest du auch meine Seele tüchtig
und so schmeicheltest du mit einer dichten Mähne.

Mein liebster Freund, was machst du grad?
Wer darf nun lieben dein tolles Wesen?
Du bist verschwunden von unserem Pfad!
Fremde können nur noch alles über dich lesen!

Du fehlst mir!
Nordfriesen dürfen das!

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