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Projektarbeitsämter sind toll |
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geschrieben am: 26.04.2004 um 22:26 Uhr
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Teil 1
Mein jetzt ehemaliger Arbeitgeber hat sich Ende Februar dazu entschlossen, mich ab dem 01.04.04 wieder dem freien Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen. "Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens bla bla bla." Eigentlich auch zweitrangig. Arbeitslosenerprobt wie ich mittlerweile bin (an dieser Stelle einen lieben Dank an diverse Zeitarbeitsfirmen), habe ich sofort alle nötigen Unterlagen zusammengesammelt. Die freundliche Dame bei der Bundesagentur für Arbeit, welche meine Arbeitslosmeldung aufnahm, teilt mir mit, dass ich, da ich ja noch beruftätig sei, den Antrag auf Arbeitslosengeld auch mit der Post schicken könne. Ich solle den Vermerk "eilig" angeben, dann wäre das alles überhaupt kein Problem. Gesagt, getan! Mitte März gingen meine kompletten Unterlagen an die Bundesagentur für Arbeit in Essen.
Zu erwähnen sei auf jeden Fall noch, dass das Arbeitsamt in Essen eines dieser Projektarbeitsämter ist, in denen die neusten und innovativsten Arbeitsabläufe und Verwaltungsumstellungen getestet werden. Diese Innovation brachte mir bei der Arbeitslosmeldung vier Stunden Wartezeit ein. Früher hatte ich nie länger als eine halbe Stunde gewartet - egal wie voll es war.
Da es nun auf das Monatsende zugeht und ich noch immer keinen Leistungsbescheid bekommen habe, habe ich seit letzter Woche versucht, dort jemanden telefonisch zu erreichen. Heute gegen 10:00 Uhr war es dann endlich soweit. Ich war in der Warteschleife des Callcenters der Leistungsabteilung. Nach 2 Minuten hörte ich eine völlig entnervte Frauenstimme.
Sie: Arbeitsamt Essen (Auf ein "Guten Tag" oder ähnliche Grußfloskeln wurde verzichtet.)
Ich: Guten Tag, mein Name ist XXX. Ich möchte gerne in Erfahrung bringen, ob mein Antrag auf Arbeitslosengeld schon bearbeitet wurde bzw. ob sie mir einen Status mitteilen können.
Sie: Kundennummer? (Vollständige Sätze sind wohl zu teuer.)
Ich: nannte die Kundennummer
Sie: Tut mir leid, im Computer ist nichts von einem Antrag zu sehen.
Ich: Das ist aber merkwürdig. Ich habe ihn schon Mitte März abgegeben.
Sie: Haben sie ihn persönlich abgegeben oder mit der Post geschickt?
Ich: Mit der Post geschickt. Die Dame, bei der ich mich arbeitslos meldete sagte, das wäre kein Problem.
Sie: Jaja, das können die immer leicht sagen. Anträge, die mit der Post kommen, werden immer als letztes bearbeitet. Der normale Bearbeitungszeitraum liegt im Moment bei 6 bis 8 Wochen.
Ich: schlucke und versuche Haltung zu bewahren Das ist lange. Aber ich weiß ja, wie es durch die Umstellung im Augenblick bei ihnen zugeht. Wie kann ich denn in Erfahrung bringen, ob der Antrag überhaupt bei ihnen eingegangen ist?
Sie: Sie können einen Termin bei ihrem Sachbearbeiter vereinbaren.
Ich: Ja ne, ich möchte ja erst mal wissen, ob der Antrag überhaupt da ist.
Sie: Das können wir ihnen aber leider nicht sagen. Das kann nur der zuständige Sachbearbeiter sehen. Die Anträge werden nicht vermerkt, wenn wir sie ins Haus bekommen.
Ich: Können sie mich nicht mit diesem Sachbearbeiter verbinden oder mir sagen, wann ich diesen telefonisch erreichen kann?
Sie: Nein. Ich kann ihnen nur einen Termin für ein persönliches Gespräch anbieten. Dann ist der Sachbearbeiter ja gezwungen, sich ihre Unterlagen rauszusuchen und dann wird auch auffallen, ob der Antrag da ist oder nicht.
Ich: schon leicht säuerlich Ich muss also bei ihnen persönlich erscheinen, damit jemand feststellen kann, ob meine Post bei ihnen eingangen ist?
Sie: Ja ...
Ich: Ok, dann geben sie mir bitte einen Termin.
Sie: sucht wohl in ihrem Kalender rum Ihr Termin wäre dann am 24. Mai um 11:30 Uhr.
Ich: falle vom Stuhl und lasse dabei Kinnlade und Hörer fallen WIE BITTE? Das kann doch nicht ihr Ernst sein!? Ich muss jetzt noch einen Monat warten, um überhaupt FESTSTELLEN ZU KÖNNEN ob mein Antrag bei ihnen EINGEGANGEN IST?
Sie: Ja, leider geht das nicht anders.
Ich: Das bedeutet also, dass ich jetzt, durch ihre tolle Reorganisation erst mal einen Monat (Mai) ganz ohne Geld da stehe. Und wenn mein Antrag verloren gegangen ist und ich alles nochmal besorgen muss, ich noch weitere 6 bis 8 Wochen ohne Geld da stehe? Dass ich also DREI MONATE kein Geld bekomme??
Sie: Ja, das ist leider so. Möchten sie den Termin jetzt oder nicht?
Ich: Ja, ich möchte den Termin. ... Und eine Frage hätte ich da noch. Kann ich für drei Monate bei Ihnen kostenlos wohnen? Da ich ja jetzt drei Monate meine Miete nicht bezahlen kann, wird mein Vermieter mir wohl kündigen.
Sie: lacht
Ich: Sie lachen. Ich finde das jedoch wenig amüsant. Ich weiß überhaupt nicht, was ich jetzt machen soll und sie lachen.
Sie: Es tut mir wirklich leid, aber das ist alles, was ich ihnen anbieten kann.
Ich: Na dann ... einen schönen Tag noch.
aufgelegt |
Deutsche taugen nicht zu Revolutionen. Bestenfalls zu Rechtschreibreformen.
[Erhard Blanck] |
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geschrieben am: 02.05.2004 um 10:28 Uhr
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| jeppieeeeeeeeeeeeeeeeeeee fehler.......gg |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.04.2004 um 13:46 Uhr
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kann dich super gut verstehen...
und freu mich das es bei dir geklappt hat..
Bei mir isset noch nicht das Arbeitsamt sondern nur das Bafögamt..:-)...mit dem ich seit geraumer Zeit stress habe...
Und nun heute morgen just die nächste geile Überraschung...
ich soll angeblich von 10 monaten irgendwann 2002 das bafög zurückzahlen...wieso weshalb steht da net.......aber die können mir auch mal wieder nix am Telefon sagen...
Also Monat brav hinlatschen...
(wie soll man eigentlich heutzutage leben ohne diesen Stress..)
Gruß Wilde |
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geschrieben am: 30.04.2004 um 13:12 Uhr
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Ok, ich habe mich da oben wohl etwas unglücklich ausgedrückt. Weiß aber auch nicht, wie ich mich besser ausdrücken soll, weil ich von solchen Dingen absolut und übehraupt keine Ahnung habe.
Aber die Informationen, die Ihr mir jetzt gegeben habt, reichen schon völlig aus. Vielen Dank. ;-)
Und übrigens ... von SAT1 habe ich eine Email zurückbekommen, dass meine Email an die Redaktion weitergeleitet wurde. Da das Arbeitsamt ja jetzt eingelenkt hat, wird denen die Geschichte wohl nicht mehr spektakulär genug sein. Obwohl ich persönlich immer noch der Meinung bin, dass man der Fernseh-Nation mal nahebringen sollte, was für unqualifizierte Idioten in manchen "Agenturen" sitzen.
Hier ein Auszug aus meiner Email an das Arbeitsamt:
Einleitung der Email eine kurze ironische Anrede. Danach folgte die Schilderung des Falles, wie hier im Eröffnungsbeitrag beschrieben. Danach folgte dieser Schlussabsatz:
(zitat)Und jetzt frage ich Sie: Ist es Sinn der Sache, dass ich jetzt wahrscheinlich drei Monate ganz ohne Geld dastehen werde, nur weil ein Amt eine Reorganisation durchführt? Wäre es nicht Aufgabe der Mitarbeiterin, die meine Arbeitslosmeldung aufgenommen hat, gewesen, mir zu empfehlen, mir schnellstmöglich einen Termin bei meinem Sachbearbeiter der Leistungsabteilung geben zu lassen? Ist es nicht Aufgabe der Mitarbeiter Ihres Amtes, mir Möglichkeiten zu nennen, wie ich diese Zeit überbrücken kann? Einen Kleinkredit werde ich ohne Arbeitsvertrag wohl nicht bekommen. Und wie soll jemand, mit einem Monat Kündigungsfrist (wie in meinem Fall), bei einem normalen Bearbeitungszeitraum von 6 bis 8 Wochen seinen Antrag so pünktlich abgeben können, dass er pünktlich sein Geld bekommt?
Wie haben die Damen und Herren Verantwortlichen sich das denn jetzt vorgestellt? Mir wird eine mir zustehende Leistung aus mir unerfindlichen Gründen verwehrt, und noch nicht mal weitergeholfen. Sollten nach der Umbenennung in "Arbeitsagentur" nicht alle, sich dort meldenden Personen wie Kunden behandelt werden? Wenn Sie DAS unter Kundenzufriedenstellung verstehen, werde ich nicht die Letzte sein, die Ihnen eine solche Email schreibt. Das ist ein nicht tragbarer Zustand und ich fordere Sie hiermit auf, zu diesem Fall Stellung zu nehmen.
Mit sehr aufgebrachtem Gruß(/zitat)Ich brauchte also noch nicht mal mit Anwälten oder den Medien drohen. |
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geschrieben am: 29.04.2004 um 00:34 Uhr
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Verordnung zur Festsetzung der Höhe der Regelsätze in der Sozialhilfe
Verordnung vom 10. Juli 1997
GVBl. I S. 258
Auf Grund des § 22 Abs. 2 Satz 1 des Bundessozialhilfegesetzes in der Fassung vom 23. März 1994 (BGBl. I S. 647, 2975), zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. März 1997 (BGBl. I S. 594), wird verordnet:
§ 1
Die Regelsätze in der Sozialhilfe werden ab 1. Juli 1997 in folgender Höhe festgesetzt:
1. für den Haushaltsvorstand und Alleinstehende 540,- DM,
2. für sonstige Haushaltsangehörige
a) bis zur Vollendung des 7. Lebensjahre 270,- DM,
b) bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres, soweit sie mit einer Person, die allein für die Pflege und Erziehung des Kindes sorgt, zusammenleben 297,- DM,
c) vom Beginn des 8. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres 351,- DM,
d) vom Beginn des 15. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 486,- DM,
e) vom Beginn des 19. Lebensjahres an 432,- DM. |
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geschrieben am: 28.04.2004 um 17:56 Uhr
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von so einem hohen Satz hab ich noch nie gehört. Das allerhöchste waren 800 DM (deutsche Mark) udn das auch nur für das Familienoberhaupt, alle anderen erhielten sowieso weniger.
(War früher mal abhängig von der region, in der man lebte).
Deine Erfahrungen mit dem Arbeitsamt sind ähnlihc wie meine - ich warte seit über einm halben Jahr auf Kindergeld. |
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geschrieben am: 28.04.2004 um 16:13 Uhr
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| + Krankenversorgung (Versicherung oder direkt) |
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geschrieben am: 28.04.2004 um 12:56 Uhr
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| Hier in Berlin bekommt man ca.230,- incl. Strom und Tel. + Miete, Heizung und Sondergeld für Klamotten etc. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.04.2004 um 10:53 Uhr
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Danke für die Tips. Wenn es um die Jobsuche geht, verlasse ich mich schon seit Jahren nicht mehr auf das Arbeitsamt. Ihr scheint in Dresden ja ein sehr kinderfreundliches Arbeitsamt zu haben. In Essen habe ich noch nirgendwo eine Kinderecke gesehen. Und selbst wenn ich auf dem Gameboy mit Dolby-Surround spielen würde, würde das von den Angestellten da keiner hören. Die Türen sind immer zu, und die Wartezimmer sind oft meterweit von den Büros entfernt. Es würde also auch nichts bringen, wenn ich dort Gedichte aufsagen würde. Niemand würde es hören. Nummern gibt es dort auch nicht mehr. Jetzt ist vor jedem Büro eine Lampe und wenn die grün leuchtet, darf man eintreten. Für alles andere braucht man einen Termin.
Und wenn das Projekt in Essen nach Meinung Verantwortlichen gut läuft, dürft Ihr Euch allen schon mal freuen. Dann wird das nämlich Bundesweit eingeführt. ... höhö
Weiß eigentlich zufällig jemand, wo der Sozialsatz in Deutschland liegt? Es gibt doch da diesen Betrag, der einem mindestens monatlich zum Leben zusteht. Früher waren das, glaube ich, mal 1.400,00 DM. Würde mich mal interessieren. |
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[Erhard Blanck] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.04.2004 um 00:58 Uhr
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Ich habe auch so meine Erfahrungen mit dem AA.
TippŽs
1.Erscheine tägl. auf dem AA.
Nach einer Woche ist man keine Nummer mehr und nach 2 Wochen sind sie genervt und ich denke daß man dann anfängt schneller zu arbeiten.
2.Finde die Mail-Addy heraus und schreibe auch tägl., den du weißt, wer schreibt der bleibt.
3.Perösnliche Probleme kommen immer gut, erzähle deinem Sachbearbeiter davon. He du hast keinen Job und bist depressiv.
4.Dich nervt das lange warten, da du das Gefühl hast das nach einem Monat sich nichts tut. Bringe dir was zu essen mit und einen Game Boy. Stelle allerdings den Ton nicht ab. Lustig ist es auch, sich über die Angestellten zu unterhalten, vornehmlich in dem Ton, das sie einen hören, es aber noch den Anschein erweckt, dass man es nicht hören sollte. Oder setze dich in die Spielecke und endecke das Kind in dir.
Für weitere TippŽs stehe ich dir gern zur Verfügung.
Ach ja, bin aus Dresden und die haben mir ne Umschulung in Hannover gegeben,...:-)
in diesem sinne
LOVE&PEACE |
| simpli |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 18:00 Uhr
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Wina, das stimmt nicht ganz. Soweit ich weiss, sind diese 165 der Freibetrag, der dir nicht vom Arbeitslosengeld abgezogen bzw. verrechnet wird. D.h. du kannst mehr verdienen (soweit du unter 15 Stunden/Woche bleibst), die 165 bleiben dir in jedem Fall + Arbeitslosengeld.
Und übrigens...der Kerl am Tel sagte zwar, dass was käme...aber erstma abwarten ;) Nachdem ich fast 2 Monate auf Insolvenzgeldvorschuss gewartet hatte, stellte sich heraus, dass der Kollege, bei dem wir den Antrag abgegeben hatten (persönlich natürlich) ihn schlicht und einfach in nen Ablagekörbchen gelegt hatte, anstatt ihn weiterzuleiten.
Nachdem ich wem aufs Dach gestiegen war, kam nach 2 Wochen tatsächlich bissl Geld ;) Also immerhin nen positives Zeichen :-) Aber bei eurem hyperkomischen Essener Zirkus weiss man ja nie ;o)
Emp |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 17:10 Uhr
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(zitat)GEHT DOCH! :-))) (/zitat)kicher
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 16:58 Uhr
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Die Agentur für Arbeit... Tja, was soll man da noch sagen ;-)
Übrigens darfst Du 165 maximal nebenher verdienen, pro Woche musst Du unter 15 Stunden bleiben (d.h. 14 Stunden 59 Minuten). |
Einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen, einfach schwiiiimmen,
denn wenn Du schwiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimmst, dann ist die Welt in Ordnung! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 16:17 Uhr
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Moin Jeg ;-))
na also geht doch...nur, warum muß man denn da immer drohen??
Ich hätte allerdings jetzt ein neues Job Profil für Dich...BeamtenDomina ;-)))
Grüße Joggel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 15:21 Uhr
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Meine Aussage mit der Anwältin möchte ich gerne revidieren. Denn just vor 5 Minuten klingelte mein Telefon und ein Herr vom Arbeitsamt war dran. Er teilte mir mit, dass er meine Email gelesen habe, und meine Aufgebrachtheit mehr als verstehen könne. Es sei ein Unding, dass in der Art und Weise mit meinem Fall umgegangen wäre. Er hatte sich dann sofort um die Sache gekümmert und spätestens am Freitag bzw. nächsten Montag würde ich meinen Bewilligungsbescheid im Briefkasten haben. Die ganze Angelegenheit würde auch noch interne Konsequenzen haben und er bitte vielmals um Entschuldigung.
GEHT DOCH! :-))) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 13:32 Uhr
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| Hab vorhin beim Essener Sozialamt angerufen. Die Dame dort teilte mir mit, dass sie vom Arbeitsamt einen Wisch bräuchte, auf dem bestätigt wird, dass mein Antrag auf Arbeitslosengeld dort eingegangen ist. Da mir das Arbeitsamt aber genau dies ja nicht sagen kann/möchte, bin ich genauso weit wie vorher. Ohne diese Bestätigung - kein Geld vom Sozi. Nun, ich hab's zumindest versucht. Jetzt werde ich mal in Erfahrung bringen, wie meine Anwältin die Sache sieht. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 11:10 Uhr
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Hallo sillySheep(zitat)achso und wegen dem eingang des antrages ...nehm nochmal die wartezeit in kauf und geh noch mal so aufs amt, AUCH dann sind sie gezwungen deine akte rauszusuchen, so kannste vielleicht die bearbeitung beschleunigen(/zitat)Das hat in Essen jetzt wenig Sinn. Durch diese Umstrukturierung hat sich da nämlich einiges Verändert. Das einzige, was man dort noch ohne Termin machen kann ist, das BIZ besuchen und sich arbeitslos melden. Für ALLES andere bekommt man vom Call-Center einen Termin. Klingt komisch, ist aber so. Wenn das nicht wäre, hätte ich da schon gestern auf der Matte gestanden.
Tagchen Joggel(zitat)Ich hoffe mal Du hast die Unterlagen per Einschreiben verschickt..*hoff*(/zitat)Nein, ich hatte (wie so oft) vollstes Vertrauen in die Menschheit.(zitat)falls Du nichts dagegen hast wenn ich mal ohne Nennung von Daten nachfrage ;-))
Ich hinterlasse Dir dann mal hier in der Postbox meine EMail Addi...(/zitat)
Nein, habe ich überhaupt nichts gegen. Ganz im Gegenteil, ich fände das sehr, sehr nett.
Hi Sirius(zitat)Joggel, jeg soll Explosiv, Bild-Zeitung halt die gesamte Sensationpresse ruhig informieren! Das beschleunigt ungemein!(/zitat) Gestern Abend noch, habe ich eine Email an alle großen TV-Sender und Zeitungen rausgeschickt. Eine habe ich, mit der Aufforderung zur Stellungnahme auch an das Arbeitsamt geschickt. Mal sehen, ob da eine Resonanz kommt. Ich fände es schon gut, wenn das als Bericht in so'nem Klatschmagazin läuft. Es sollen ruhig alle wissen, wie man von "Vater Staat" verarscht wird.
An alle Zyniker ;-)
Vor 'nem halben Jahr ungefähr, habe ich mich mal erkundigt, wie so die Aufbewahrungsfristen für private Unterlagen aussehen. Unter "Lebenslang" standen die Sozialversicherungsnachweise und die Gehaltsabrechungen. Grund: Berechnung des Rentenanspruchs. Nach einer halben Stunde Bauch halten vor lachen, habe ich dann überlegt, ob ich mit meinem ganzen Papierkrempel in die Innenstadt gehe, den auf dem größten Platz anzünde und nackt drumrumtanze, während ich mit einem irren Blick immer wieder sage: "Die Renten sind sicher!" Und was den Sozialstaat angeht ... muhahahahawuuuuhahahaLOOOOOOL
sò! (<- kein Tippfehler)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 08:07 Uhr
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Schätze das dann die "Arbeitslosen und auch Rentner" entsorgt werden, in den mit Schmiergeldern gebauten "Müllverbrennungsanlagen!"
Satan:-));:-))
Welches Kuhkaff hat noch keine, welches Kuhkaff will noch eine, gegen ein gutes Bakschich der Tipp, die Müllverbrennungsanlage für jedes Dorf, das ist "Cool und Hipp!" |
| Bei geistiger Überforderung..lösen Sie sich doch in Luft auf! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 07:48 Uhr
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| In spätetens 2 Jahren wir das Arbeitsamt eh geschlossen. Dann muss jeder gucken, wie er klar kommt. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 07:40 Uhr
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Joggel, jeg soll Explosiv, Bild-Zeitung halt die gesamte Sensationpresse ruhig informieren! Das beschleunigt ungemein!
Satan:-));:-)) |
| Bei geistiger Überforderung..lösen Sie sich doch in Luft auf! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 07:29 Uhr
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Moin Jeg..*knuffel*
Ich hoffe mal Du hast die Unterlagen per Einschreiben verschickt..*hoff*,
geh umgehend mit der Kündigung zu Deinem zuständigen Bürger-/Sozialamt und schildere denen die Situation.
Soweit ich weiß gibt es die Möglichkeit Abschlagszahlungen zu erhalten, die später mit dem Geld vom Arbeitsamt verrechend werden. Schildere den Sachbearbeiter/in Deine Situation..bring aber Geduld mit, die Wartezeit wird auch nicht weniger sein aufm Amt :-(.
Ruf nochmals beim Arbeitsam an, falls die wieder rumzicken, verlange den nächsten Vorgesetzten zu sprechen, falls nichts dabei rumkommt. Das hilft ab und zu...was bei den "Behördenheinis" hilft ist taffes Auftreten ;-)), im Notfall mit der Presse drohen...da reagieren die im Moment etwas allergisch drauf und die scheuen die Presse wie der Teufel das Weihwasser.
Mal sehen, wir haben da zur Zeit in Projekt bei bei der Bundenargentur für Arbeit, ob ich an Infos rankomme wie man sowas beschleunigen kann ;-)...falls Du nichts dagegen hast wenn ich mal ohne Nennung von Daten nachfrage ;-))
Ich hinterlasse Dir dann mal hier in der Postbox meine EMail Addi...
Grüße Joggel ;-)
Geändert am 27.04.2004 um 07:30 Uhr von Joggel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 07:21 Uhr
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Hat Schröder nicht gesagt, daß es uns allen viel zu gut geht und wir jetzt den Gürtel enger schnallen müssen ? Wie eng hat er ja nicht gesagt, in Deinem Falle von Woche zu Woche immer enger, oder ?
Und hat Schröder nicht auch gesagt, daß wir uns den Sozialstaat nicht mehr leisten können ? Und da erwartest Du wirklich eine gut organisierte Bundesanstalt für Arbeit, die Dein persönliches Überleben im Sinne hat ?
lacht und winkt mal zu den Managern, deren Gehälter die letzten 2 jahre um 80 % angestiegen sind |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 06:57 Uhr
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hi jeg,
ich drück dir einfach nur fest die daumen dass es bald mit einem neuen job klappt... aber auch dass du die zeit bis dahin gut über die bühne bekommst. ich kann dir nicht mit tipps zur seite stehen, doch wie gesagt: ich drücke dir fest die daumen.
liebe grüsse
zappi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 06:31 Uhr
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Wenn man zu irgendeinem Deutschen Amt geht:
a) wenn ein Zeuge mitkann, immer besser!
b) Immer persönlich, es sei man weiß der/die Sachbearbeiter arbeiten korrekt und man kann sich auf ihre Aussagen verlassen!
c) Auch wenn man nur eine Auskunft erhält, oder noch mal wiederkommen muß, immer bestätigen lassen das man da war!
Zur Not handschriftlich eine Notiz machen, mit wem man gesprochen hat, Namen Uhrzeit notieren und Unterschreiben lassen!
Dann sind die zwar sauer, aber man hat doch auf dem Amt dafür verständnis bei dem "Arbeitsaufkommen" das man sich alles bestätigen lässt, weil die ja nur "Menschen sind und was vergessen könnten!" Es dient nur zur eigenen Sicherheit!
DIES GILT FÜR ALLE DEUTSCHEN ÄMTER!
Satan:-));:-))
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.04.2004 um 06:07 Uhr
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moin Jeg !
Also ich hatte sowas ähnliches auch mal, weil irgend so ein depp nach eingang meines antrages ( auch per post ) ne zweite akte für mich anlegte.....bei jedem anruf hörte ich... also die 6 wochen müßen sie uns schon mindestens einräumen ...
ich ließ die 6 wochen verstreichen und meldete mich erneut....nach 8 wochen fiel ihnen ein meine unterlagen seien nicht komplett (kein wunder, die lagen ja in der zweiten akte in irgendnem schrank ganz unten )...
nun gut das ende vom lied war, nach dem ich die fehlenden unterlagen nochmal besorgte ...
den antrag nochmal stellte ...dauerte es erneut 6 wochen ....
ich ging, als ich erfuhr, das ich noch länger auf die zahlung warten sollte, zum sozialamt...dort gibt es die möglichkeit einen antrag auf vorschuß zu stellen ....das S.-amt und das A.-amt regeln die rückzahlung automatisch..
NUR....
der antrag auf eine vorauszahlung des sozialamtes dauert 6 wochen ...muss schon fast lachen.....also brachte das gerenne auf die ämter gar nichts ...denn die bewilligung für den vorschuss kam einen tag NACH der bewilligung des arbeitslosengeldes....
in diesem sinne, ausser geduld wird dir im mom wohl nich viel helfen....versuch trotzdem einen antrag auf überbrückungsgeld(A.-amt) oder auf einen vorschuß (S.-amt zu stellen )
achso und wegen dem eingang des antrages ...nehm nochmal die wartezeit in kauf und geh noch mal so aufs amt, AUCH dann sind sie gezwungen deine akte rauszusuchen, so kannste vielleicht die bearbeitung beschleunigen
koppschüttelnd über den deutschen amtsschimmel viel glück wünscht
bye dat schaf Geändert am 27.04.2004 um 06:10 Uhr von sillySheep Geändert am 27.04.2004 um 06:13 Uhr von sillySheep |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.04.2004 um 22:46 Uhr
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Ja, wenn meine Eltern ma soviel Geld hätten wie ich. lol
Aber mal im Ernst. Es kann doch nicht Sinn der Sache "Arbeitslosengeld" sein, dass ich mir erst mal 4 Monate irgendwo was leihen muss. Das is doch hinrissig hoch 10.
Übrigens Pustwind - Danke für den Tip. Ich werde mich da mal schlau machen. |
Deutsche taugen nicht zu Revolutionen. Bestenfalls zu Rechtschreibreformen.
[Erhard Blanck] |
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