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Dichterinnen und Dichter |
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geschrieben am: 15.10.2002 um 14:58 Uhr
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Dieser Thread soll nun all jenen Dichterinnen und Dichtern gewidmetsein,die jung und talentiert sind,sich aber aufgrund der angespannten Verlags-Situation in diesem Land
-der ehemals großen"Dichter und Denker"-
in der Regel nur wenig Hoffnung auf eine Publikation ihrer Werke machen können.Ich habe neulich von einigen ermutigenden Projekten gehört ,die das nun verwirklichen können.Dagegen ist dieser Thread natürlich nix wahres,aber denoch denke ich das ihr nun die gelegenheit habt,euer können hier zu zeigen.Natürlich möchte ich hier auch einen Anfang machen mit einem gedicht das nicht von mir ist sondern einem dieser jungen talente,die meiner meinung absolut lesenswert sind.
Also legt los. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.11.2002 um 21:30 Uhr
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Also hier ist meine E-Mail addy
also schreib bitte an : dasistmeins@gmx.de
bitte bitte die addy
MfG. Iron-Man |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.11.2002 um 09:51 Uhr
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Wenn ich Dich beschreiben sollte
Deinen Blick, der den meinen trifft
Deinen Arm, der mich sanft festhält
Deinen Atem, der über meine Haut streift
Deine Wärme, die mich umfängt
Deine Nähe, die alles für mich ist
Dann denke ich
An die Weiten endloser Täler
An die mystische Dunkelheit der Wälder
An die stille Tiefe eines Ozeans
An die wundervolle Wärme der Sonne
An die Geborgenheit eines knisternden Feuers
An den würzigen Duft des Sommers
Und ich denke
an die unfaßbare Unendlichkeit einer sternenklaren Nacht
Die mich so klein und unbedeutend erscheinen läßt. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.10.2002 um 01:03 Uhr
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klagende schreie
hallen dumpf durch die nacht
längst verstummt
aber man hört sie doch
sterbende seelen
gefallene freunde
eine einsame leere
jenseits von furcht
die schreie werden lauter
sie rufen nach mir
der tod klopft an die tür
manchmal scheint es wie ein traum
und meine mama weckt mich gleich auf
Leider bin ich schon wach
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.10.2002 um 20:47 Uhr
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Das ist neu, und noch nicht in meine ordner:
Erstauf führung hier !!!
irgendwan
Bin auf denn weg zu dir, Tausend meilen sind zu gehen.
Sehe leute weinnen,Mann kan tausend Gräber sehen.
Ich sehe sie, blummen an die Gräber legen.
Sehe sie, wie sie die gräber pflegen.
Dies ist kein Ort des bösen, nein des friedens.
Dies ist eine stätte des glaubens.
In erinnerungen getaucht.
Laufe ich still durchs laub.
Trauricher Blick, verschloßen Herz.
Begleitet von leichten schmerz.
Mit denn Blummen in der Hand, fülle ich mich allein.
Es war schwer, aber du warst mein sonnenschein.
Und irgendwan, kommt die Zeit.
Irgendwan, sind wir wieder verreint.
Irgendwan liege ich neben dir.
Gestillt meine Gier.
Und bis dahin gib nich auf, ich komme wieder.
Wir werden uns sehen, ich schreibe dir diese Lieder.
Und ich versprech dir, wir griegen unsere Zeit.
Irgendwan wenn dir sonne scheint.
Ich bin mir sicher du kannst michen. wenn ich mit dir rede.
Ich bin sicher, du kannst mich sehen, wenn ich die Blummen auf dein Grab lege.
Ich weis, du kannst mich fühlen,
Auch wenn wir uns nicht berühren.
Ich wische über deinen grabstein.
Sollte es wirklich so sein.
So liegst du in deinen Sarg, Tief in deinen schlaf.
Ich werde dich besuchen kommen, wann immer ich draf.
Und irgendwan, kommt die Zeit.
Irgendwan, sind wir wieder verreint.
Irgendwan liege ich neben dir.
Gestillt meine Gier.
Und bis dahin gib nich auf, ich komme wieder.
Wir werden uns sehen, ich schreibe dir diese Lieder.
Und ich versprech dir, wir griegen unsere Zeit.
Irgendwan wenn dir sonne scheint.
Der Sommer kommt, und der winter geht.
Die blummen blühen die sonne scheint.
Mitten auf dein Grab.
Liegst friedlich in deinen Sarg.
Hast keine Sorgen keinen Kummer Mehr.
Aber du fehlst mir so sehr.
Und irgendwan, kommt die Zeit.
Irgendwan, sind wir wieder verreint.
Irgendwan liege ich neben dir.
Gestillt meine Gier.
Und bis dahin gib nich auf, ich komme wieder.
Wir werden uns sehen, ich schreibe dir diese Lieder.
Und ich versprech dir, wir griegen unsere Zeit.
Irgendwan wenn dir sonne scheint.
Ich wünsche dir alles liebe wo du auch jetzt bist.
Und ich hoffe das es nicht so schlim ist.
Ich hoffe dir geht es gut, wir werden uns wiedersehen.
Irgendwan werden wir durch denn Himmel gehen.
Halte aus, ich werde kommen, hoffe drauf.
Und so lange sehen ich zum Himmel auf !
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.10.2002 um 20:33 Uhr
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| ich weiß, ich hab schon einige gelesen. und diesmal musst ich es halt mal anmerken, das du einfach gut schreibst! *lächeltzlieb* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.10.2002 um 20:32 Uhr
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danke Kirsch, aber das ist nur ein kleiner teil von großen ganzen, wenn ihr mehr wollt sagt es ok
MFG Iron-Man |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.10.2002 um 19:54 Uhr
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Dein Gedicht gefällt mir sehr gut @ Iron-Man :o)
super schön geschrieben...
ya das Land der Fantasie, welches vielen so fremd bleibt..
und mich interessiert nun auch.. wo man da was schicken kann -...???
dat blumy |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.10.2002 um 19:50 Uhr
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Danke
Oh, Playstation, ich liebe dich,
du bist die einzigste für mich.
Ich geh dir niemals fremd,
und es gibt nichts das mich hemmt,
zu sagen wie toll du bist!
Und jeder, der dich disst,
hat sich schnell verpisst,
wenn sie sehen das alle Zocker hinter dir stehen,
und egal wohin wir gehen,
wir werden dich ehren,
dir nie den Rücken kehren.
Denn du bist die Macht,
die das Feuer entfacht,
zu leben um zu zocken,
und stundenlang vor dem Fehrnsehr zu hocken,
um unser tägliches Pensum zu schaffen,
egal was passiert, wir werden uns aufraffen.
Vom Anfang, bis zum Schluss,
vom Berge bis zum Fluss,
jeder wird dich kennen,
deinen Namen nennen.
Denn du bist leistungsstärker als Gott,
vernichtest jeden Schrott,
wie X-Box und Bayern,
alle werden dich feiern.
Wir leben um zu sterben,
dich unseren Kindern zu vererben,
damit sie die Flamme spüren,
und eine Tradition fortführen.
Für dich erleide ich die schlimmsten Schmerzen,
denn du bist in meinem Herzen,
ob lebend oder tot,
du bist die Hilfe in meiner Not.
Ich danke dir,
für das stillen meiner Gier.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.10.2002 um 19:44 Uhr
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ein fremdes land
in einen fremden land.
schreibe ich meine träume in den sand.
auf der suche nach etwas was ihr nicht seht.
auf der suche nach etwas was ich nicht versteht.
diese land scheint euch fremd
weil ihr es nicht mehr kennt.
es sind die träume die nicht ihn erfüllung gehen
weil ihr lernt mit den altag zu leben.
fühllt ihr euch, schwach, ausgebrant.
damm folgt mir in diese land.
Es sind kinder träume die diese land umgibt.
Es sind die sachen die ihr liebt.
Kommt mit wenn ihr euch schwach fühlt.
Kommt mit wenn ihr euere träume liebt.
Ihr werdet engel sehen.
Ihr werdet mit Einhörnen gehen.
Wölfe werden euch denn weg zeigen.
Schließt die Augen, lernt zu glauben.
Folgt mir in das land der Fantasie.
Fühlt wieder eure lebensenergie
Wenn das leben durch einen grauen schleier Scheint.
Und wenn es regnet, ihr im stillen weint.
Dann wird es zeit die augen zu schließen.
Last die Fantasie durch euch fließen.
Egal wo ihr seit.
Es ist nie zuweit.
Egal wie weit es scheint.
Diese Land beherscht nicht die Zeit.
Ihre türen sind immer Offen.
Nur eure herzen sind verschlossen.
Habt ihr angst, so nehme ich euch an die hand.
Und begleite euch ins Magic land.
Es sind kinder träume die diese land umgibt.
Es sind die sachen die ihr liebt.
Kommt mit wenn ihr euch schwach fühlt.
Kommt mit wenn ihr euere träume liebt.
Ihr werdet engel sehen.
Ihr werdet mit Einhörnen gehen.
Wölfe werden euch denn weg zeigen.
Schließt die Augen, lernt zu glauben.
Folgt mir in das land der Fantasie.
Fühlt wieder eure lebensenergie
Auch wenn ihr glaubt es ist kindisch.
So ist sie zugleich verfürherisch.
Last denn altag Zuhause liegen.
Denn da könnt ihr fliegen.
Schreibt auch euere träume in denn sand.
Folgt mir in diese land.
Das einzige was ihr müsst : ist das kind in euch folgen.
Und dann verfallen sie die sorgen.
Und dann seit ihr befreit.
Für eine unendliche scheinede Zeit.
Also schreibt euere träume in denn sand.
Und folgt in das Zauberland
Und ich wüsste gern wohin ich schicken derf !!!!!
M.F.G Iron-Man |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.10.2002 um 13:25 Uhr
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Aus die Maus... oder so *grmpf*
Was das dichten angeht, muß ich Dich leider enttäuschen - das Werk stammt nicht von mir. Und was meine übrigen literarischen Werke angeht, nun... die haben nicht einmal entfernt etwas mit Dichtkunst zu tun und fangen bei mindestens 10 Seiten Umfang an. Ich glaube aber kaum, daß ich die einem öffentlichen Publikum ans Herz legen möchte.
Adelandeyo!
Daya |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.10.2002 um 10:13 Uhr
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daya maus,du bist unter die dichter gegangen?ich glaube irgendwann musst du mir mal deine kreativen erzeugnisse vorfühen.
zum thema:
ich habe eine adresse eines verlages wo ihr eure dichtungswerke hinschicken könnt,und wenn sie gefallen evtl dann eben auch eine veröffentlichung möglich ist.
nähere infos bekommt ihr dann auf anfrage.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.10.2002 um 23:41 Uhr
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Ich lag, in Trauer bettet
mit Schuld gefüttert
mit Vorwürfen in den Schlaf gewiegt
seh wie meine Sonne so schwarz wie die Nacht
über meine Gedanken wacht
Ich werde geblendet vom Schwarzen Licht
doch seh ich nicht
wie das Böse zu mir schwank
seine Arme ganz gross und stark
an meinen Hals legt
und zudrückt
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.10.2002 um 20:36 Uhr
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rote Fäden zieren meine Haut
verschönern Leid und Trauer
das Messer welches mir alles klaut
umgeben von einer roten dunklen Mauer
die Farben fließen und sprießen
verzieren den eiskalten Körper
geben Formen die noch nie dagewesen
die Sinne werden immer kälter
Linien die verschönern all den Schmerz
gestalten ihn hingebungsvoll
öffnen das leidende Herz
Qualen die toben wie toll
von mir.. selbst
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.10.2002 um 19:17 Uhr
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Ein richtiges Gedicht ist es nicht und ich weiß auch nicht, ob der Autor so erfolglos ist... aber ich glaub einfach, daß es zum Rest paßt.
Ein stärkeres Wort für Liebe zu finden,
ein Wort, das wie der Wind wäre,
aber von unter der Erde,
ein Wort, das nicht Berge braucht,
aber ungeheure Höhlen, in denen es haust,
aus denen es über Täler und Ebenen hervorstürzt,
wie Gewässer, aber doch kein Wasser,
wie Feuer, aber es brennt nicht,
es leuchtet durch und durch, wie Kristall,
aber es schneidet nicht,
es ist durchsichtig und ist es ganz Form,
ein Wort wie die Stimme der Tiere,
aber sie verstehen sich,
ein Wort wie die Toten,
aber sie sind alle wieder da.
~Elias Canetti~ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.10.2002 um 22:03 Uhr
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Hallo ihr da, ja dichter halt g.
Allso ich weist nicht ob ich begabt bin oder so.
Manche finden meine gedichte ganz schön.
Und jeder der mal in meine traum Welt fließen will
Hier bitte siehe Beitrag
Euch allen noch nen wunderschönen tag.
Und frohes Dichten und lessen.
Wird mich freuen wen du mal rein schaust und sagst was du davon hällst @GabrielX
Gruß Iron-Man |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.10.2002 um 21:45 Uhr
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| das will ich auch hoffen!!!!!!! ;) *gg* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.10.2002 um 08:44 Uhr
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gar nichtmal so schlecht |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.10.2002 um 19:13 Uhr
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Die Gedichte sind echt schön! und ya, Lesenswert!
ich bin mal so frei, und schreib auch mal ein ausgesuchtes von mir hier rein...
Das Spinnennetz
schwebend die Fäden
die Spinne einst sponn
unsichtbar im Winde
mit Tränen der Regen benetzt
das Muster sich um die Mitte legt
klein der Anfang
groß das Ziel
doch immer weiter, Reihe für Reihe
mit Kraft und Mühe geschaft
die Zeit sitzt darin verwoben
verstrickt ins klebrige Leben
geführt von unscheinbarer winzger Macht
und doch erfüllt dies Netz die Natur mit voller bracht
von Blümchen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.10.2002 um 15:17 Uhr
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Betrunken und verbittert
Vom leben eingespeichelt und ausgespuckt,
stehn wir,als waldscheu-stumme-Beute,
aus trüben Augen gaffend,schicksalsbang geduckt
-nicht mehr,als eine geile,dumpfe Meute,
die,sterbend schon,ein letztes Mal noch zuckt-
im öden,ewiglichen Heute.
Und gleichwohl sind wir stets zerissen
von ferner Zeiten Lustbarkeiten,
die wir der Zukunft abzuheucheln wissen
und von verstiebt Vergangenheiten,
die nostalgieverliebt wir müssen
und die uns Trieb und Sehnsucht leiten
Und immer weiter,weiter!streben wir
und wissen nicht warum.Ach,soviele
wirre Wege gehen wir,gleich einem eingesperrten Tier,
soviele taumelbunten Feste,Lüste,selbsverliebte Spiele,
und niemals Rast,und niemals Ruhe hier,
nur blinder Eifer,Tand und falsche Ziele!
Markus Weber
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.10.2002 um 15:06 Uhr
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Äonen und ein Tag
Verirrte Nebenschwimmer
rätseln über das Verschwinden
der Zeit.
Klagend schreit die Uhr
ihren Tod
in das Universum hinaus.
Abgeworfene Ziffernblätter
der Götter
suchen Ihre Zeiger,
um Ihre Daseinsberechtigung
zu vervollkommnen.
Der Sekundenzeiger
rast ruhelos
über schwarze Zahlen,
in dem Bemühen,
sich selbst einzuholen.
Ticken;
Ticken;
tick,tack;
die Uhr läuft weiter
das Leben auch. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.10.2002 um 15:02 Uhr
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Vergessene Erinnerungen
Schwarze Erinnerungsfäden
spinnen sich wie ein Netz
durch meine Gedanken;
doch sie finden nichts Konkretes,
nur Schemen,
Schatten
die an der hellen Wand düster entlang geistern.
Bilder in meinen Augen,
Trauer fülltt meinen Blick;
ich vergaß,
dich zu vergessen;
jetzt erinnere ich mich wieder.
Ich vermisse dich,
deine Haare
deine Augen
dein Lachen.
Ich hoffe,
ich werde mich erinnern
dich zu vergessen.
Dirk Adelseck |
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