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gedichte zum smalltalken? |
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geschrieben am: 02.11.2002 um 23:01 Uhr
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ob nun hier oder dort,aber ich wüßte nunmal gern was euch zu diesen gedichten einfällt und ihr dabei empfunden habt.
viel spaß beim lesen!
Äonen und ein Tag
Verirrte Nebelschwimmer
rätseln über das Verschwinden
der Zeit.
Klagend schreit die Uhr
ihren Tod
in das Universum hinaus.
Abgeworfene Zifferblätter
der Götter
suchen ihren Zeiger,
um Ihre Daseinsberechtigung
zu vervollkommnen.
Der Sekundenzeiger
rast ruhelos
über schwarze Zahlen.
in dem Bemühen,
sich selbst einzuholen.
Ticken;
Ticken;
die Uhr Läuft weiter
das Leben auch. Beitrag wurde von BigFoot am 03.11.2002 um 18:02 Uhr aus dem Forum Small-Talk verschoben. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.11.2002 um 14:23 Uhr
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@ im Vorübergehen
so sind wir doch alle, oder? Rennen mit Scheuklappen durch die Gegend, schwimmen, jeder in seiner eigenen Seifenblase durch den Alltag und gucken kaum mal nach rechts oder links. Schade eigentlich, denn da drüben schwimmen so viele Menschen in so vielen Seifenblasen und gemeinsam schwimmt es sich doch viel leichter und lustiger, oder?
Zwergenfee |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.11.2002 um 18:53 Uhr
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Hi GabrielX!
Du, das Gedicht "Kristall" gefällt mir ausgesprochen gut.
Hast du es geschrieben? *neugierig ist*
Grüße,
Jarden |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.11.2002 um 18:48 Uhr
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Das mit der Verschiebung hab ich nicht mitbekommen. Ich dachte der Thread sollte hier wech, weil er einfach für gewisse Personen zu langweilig ist.
Mea culpa. Ich habs übersehen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.11.2002 um 18:43 Uhr
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Nein Xeenniaa!
Ich hab den Thread verschoben weil er im S-T OT war!
Big Foot |
....ooooO....................
.....(......).........Ooooo...
......\....(..........(......)...
.......\._.)..........)..../.....
......................(._./....... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.11.2002 um 18:11 Uhr
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| Verschieben weil du sie langweilig findest? Krank. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.11.2002 um 14:53 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.11.2002 um 14:23 Uhr
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ich finde Gedichte langweilig und ich finde es deshalb hier off topic und zum Verschieben.
Was meinen die MOD dazu? |
( /)
(O.o)
(> <)
This is Bunny.
Copy Bunny into your signature to help him on his way to world domination. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.11.2002 um 14:14 Uhr
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Ich bin hungrig nach Leben
bin immer auf der Reise
halte an jedem Ort eine kurze Weile an
hastig suche ich nach Nahrung
die mich am Leben hält
welche mich wachsen lässt
doch hält mich die ständige Suche
davon ab das zu verdauen
was schon längst in mir verweilt
ganz tief in mir drin
nur hab ich das Gefühl
es würde mich übersättigen
nur hab ich das Gefühl ich würde daran
ersticken |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.11.2002 um 09:51 Uhr
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Einsamkeit
Die Stadt riecht scharf,
Sie atmet die schlechte Luft ihres Herzens.
Die Stadt ist rastlos,
Ihr Herz ist bevor es schlägt.
Die Stadt nähert sich ihrem Schlaf
Im funkelndem Glanz.
Jener ist jedoch nur Fassade,
Es wird geblendet der,
Der sich aufmacht, die Wahrheit zu suchen.
Die Stadt kennt sich nicht,
Lebt in ihren Fragmenten.
Sie hat ein Bewußtsein,
Das ihr gleichsam unbewußt ist.
Die Stadt lebt,
Ist sich nah in der Ferne,
Doch wo bin ich:
Bin ich mit ihr eins geworden? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.11.2002 um 00:23 Uhr
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(zitat)ob nun hier oder dort,aber ich wüßte nunmal gern was euch zu diesen gedichten einfällt und ihr dabei empfunden habt.
viel spaß beim lesen!
Äonen und ein Tag
Verirrte Nebelschwimmer
rätseln über das Verschwinden
der Zeit.
Klagend schreit die Uhr
ihren Tod
in das Universum hinaus.
Abgeworfene Zifferblätter
der Götter
suchen ihren Zeiger,
um Ihre Daseinsberechtigung
zu vervollkommnen.
Der Sekundenzeiger
rast ruhelos
über schwarze Zahlen.
in dem Bemühen,
sich selbst einzuholen.
Ticken;
Ticken;
die Uhr Läuft weiter
das Leben auch.(/zitat)
das Gedicht hat mich genau jetzt sehr angesprochen, weil ich im mom viele Fragen stelle, auf dei ich gern eine antwort suchen möchte, jedoch scheint dieser weg sehr lang zu werden und manchmal stürze ich ab und verliere die richtung...da helfen solche denkanstöße wie diese von dir grad sehr...
danke
ich werde noch mehr beizutragen haben,w enn ich klarer im kopf bin
bis dahin
Karina |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.11.2002 um 23:15 Uhr
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Kristall
So rar wie die Male
die ich in den Genuss gelangte
dich zu blickwinkeln
sind auch die mir
über dich bekannten Einzelheiten
An dich drängt mich
nicht Zwang noch Druck noch Muß
Mich zieht es zu dir
mittels einer Kraft
deren Ausmaß du nicht einmal bestimmst
Genau das macht sie aus
die Anziehung läuft unbewußt
ungewollt,ungezwungen
durch elektrische Bahnen
Derart verzaubert
durch leichte,süße,pure Magie
ohne Vorurteil,Vorwurf,Vorbehalt
war ich bereits geraume Zeit nicht
trotz und da
ich kaum etwas über dich weiß
Berührt von deiner Art
Deiner Austrahlung,Unbeschwertheit
bei aller Reife in deinen Zügen
von deiner Lebenslust
bei allem wohl von dir erlebten
von deiner Verbindung
des Schwerlich zu Bindenden
Daher meine Furcht
vor falsch dosiertem tun
vor Zerstörung der Zartheit
durch etappenweises Aufwachen
vor Zersplitterung
der feinen,zerbrechlichen
durch schwingungen angeordneten
Kristalle |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.11.2002 um 23:06 Uhr
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Im Vorübergehen
Es steht ein Mensch vor Dir,
betrachtet dein Dasein
und lechzt nach Barmherzigkeit.
Ungewollt und unbeobachtet,
doch teilnahmslos
irgendwie aber uninteressiert,
vielleicht,ganz vielleicht
ein wenig verstehend,
auf jeden Fall aber
schnell vorübergehend,
mit Scheuklappen,
bloß nichts sehen,
hörst du sein Flehen,
fluchst du über die Störung,
nimmst den Weg wieder auf
und betrachtest Dein Lächeln im Spiegel.
Genau wie jeder andere auch. |
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