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geschrieben am: 19.07.2001 um 01:23 Uhr
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(zitat)
Bereits seit längerer Zeit fällt mir (und auch anderen, die ich hiermit bitte sich hier zu Wort zu melden) auf, das ThePriestess häufig (mit ca. 4 von 5 ihrer postings) negativ aufällt.
Ich kritisiere hier nicht ihre Arbeit als Mod an sich (scheint sich ja eh in Grenzen zu halten wenn ich mir den Info-Thread so anschau), sondern ihre Art auf Postings anderer Chatter zu reagieren. Dabei scheint es keine Rolle zu spielen ob das Posting auf das sie sich bezieht nun ernst, wichtig, ironisch, wasauchimmer ist.
(/zitat)
nun denn, erste und wohl auch letzte wortmeldung von mir zu diesem thema:
ich bin mir sehr wohl der tatsache bewusst, dass mein persönlicher umgang mit sprache nicht jedermanns sache ist. und dennoch behalte ich diesen stil bei. warum?? ich bin ganz einfach schon lange genug mod am disput, habe von anfang an aktiv an den cc- foren mitgewirkt, um zu sehen, ob ein beitrag mit der absicht, sachlich zu diskutieren verfasst ist, oder ob er nur als frustventil,provokante aktion, pauschalisierte attacke, diffarmierungsversuch etc. dienen soll.
ersteres (der sachlich konstruktive) anspruch trifft für kaum einen beitrag zu, den man hier zu lesen bekommt. dabei ist eben dieser eröffnungsthread allerdings als ein solcher sachlicher versuch zu werten.dies wird nun aber auch gleich wieder durch persönlich motivierte, angreifende beiträge negiert.und solch eine diskussion bin ich weder bereit, ernstzunehmen noch zu führen.
in der tat ist es so, dass mir meine ironisch- bissige argumentationsweise als etwas böswilliges unterstellt werden kann. man muss es zwar nicht, aber wenn es sich anbietet.....nicht? well, mein risiko.es zu tragen heisst für mich allerdings nicht zwangsläufig, etwas an meinem stil zu ändern.für meine begriffe muss nicht immer alles glasklar und mathematisch eineindeutig ausgedrückt werden, mal davon abgesehen, dass ich auch nicht der typ bin, der neben seine texte blümchenränder malt, damit sie nettrüberkommen.(man kann dies als respektlos interpretieren,aber man muss es, wie gesagt nicht!) sprache ist kein totes, mathematisches system, in dem man sich nicht verrechnen darf, damit das ergebnis am ende stimmt und entweder eindeutig im minus- oder im plusbereich liegt- schön deutlich und unmissverständlich.
sprache, und vor allem jene, die mir am besten liegt, lebt, verändert sich permanent und trägt in sich immer etwas widersprüchliches. so isses letztendlich auch bei dem, was das leben an sich ausmacht, nämlich u.a. dies: sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, wichtige dinge deshalb aber nicht versäumen oder nicht ernst nehmen (btw: was wichtig ist, entscheidet jeder selbst und ist nie für alle das gleiche).von seinen mitmenschen ein mindestmass an differenzierungsvermögen/- bereitschaft zu erwarten, dass sie selbiges unter hinzuziehung des verstandes auch nutzen. wer dazu nicht bereit (oder in der lage) ist....auch okay. dann geht`s eben mit diesem jemand nicht.nicht jeder kann jeden mögen oder jedermannes art und weise, sich auszudrücken.
das hat nichts mit respektlosigkeit zu tun.die grenze für respektlosigkeit liegt für mich ganz klar dort, wo persönliche beleidigungen anfangen.( mal abgesehen davon, dass sich hier sehr schnell etwas hochschaukeln kann, sollte sowas draussen bleiben).
für das forum hier heisst das nun übersetzt: ich unterstelle nicht jedem user die absicht, unsachlich diskutieren zu wollen (sehe ich aber, dass einer es vorhat, reagiere ich entsprechend) und somit kann ich auch erwarten, dass mir nicht permanent ein individueller stil vorgeworfen wird- womöglich noch mit der erwartung, dass ich ihn ändere- und dies wohl in ermangelung wirklicher, auf fakten begründeter kritikansatzpunkte geschieht.
gruss, TP
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