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Die Bush Rede |
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geschrieben am: 21.09.2001 um 05:00 Uhr
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Mit Spannung erwartet und sang- und klanglos untergegangen.
Inhaltlich war es die Bestätigung für das,was viele gedacht haben.Keine konkreten Aussagen,dafür mehr Versprechung für Bekämpfung des internationalen Terrorismus.Bush nannte Bin Laden als Verantwortlichen des Anschlags,sagte jedoch gleichzeitig,dass es nicht ein Mann allein ist,der den Terror ausübt,sondern ein Netzwerk,dass sich über viele Länder erstreckt.
Positiv an Seiner Rede,die nicht gerade hochinteressant war,war seine Aussage,dass man nicht dem Islam die Schuld in die Schuhe schieben darf.Er differenzierte und das war auch bitter nötig!Berichten zu Folge gab es Attacken gegen Moslems in den USA und er tat gut daran das verblendete,weltfremde amerikanische Volk davor zu warnen nicht alles islamische zu pauschalisieren.
Was die Rede allerdings unterhaltsam machte,war das peinlich-patriotische Verhalten der Gäste.Die Rede an sich wäre wohl nur ein paar Minuten lang gewesen,wenn nicht alle 20 Sekunden die "Marionetten" begonnen hätten frenetisch zu Klatschen.
Eine "typisch amerikanische" Show...
Meinungen dazu ?
Tumor
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geschrieben am: 28.09.2001 um 02:51 Uhr
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| aight, so viel is mir auch klar....und gerade deshalb interessieren mich ja die "beweise". falls es überhaupt welche geben sollte, warum werden sie zurückgehalten?? das wtc war noch keine minute cecrasht, da hiess es schon, "das war bin laden!"...da konnte man noch gar keine passagierlisten etc. gecheckt haben. damals in oklahoma wurde auch auf bin laden spekuliert und wer war`s dann wirklich?... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.09.2001 um 23:08 Uhr
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@TP
Es gibt (noch) keine Beweise,aber die wird Amerika auch nicht mehr brauchen.Man hat den Feind bereits personifiziert.Dieser Mann ist für die Amerikaner der Schuldige,Beweise hin,Beweise her.
Ganz nach dem Motto: "Einer muss ja dafür zahlen"
Ich will nicht abstreiten,dass es in der Tat Bin Laden war oder dass er zumindest eine Teilschuld trägt.Ich denke einfach nur,dass es keine Rolle mehr spielt.Sein Name ist längst gefallen und das reicht Amerika.
MfG
Aight Geändert am 28.09.2001 um 04:16 Uhr von Aight |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.09.2001 um 12:27 Uhr
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ja, die rede war alles andere als interessant und aufschlussreich.aber vermutlich war das auch nicht sinn und zweck der übung...was demonstriert werden sollte, waren stärke und geschlossenheit.typisch amerikanisch eben....*grinst*
was mich nun langsam mal interessieren würde, sind die beweise, die gegen bin laden vorliegen sollen...
grüsse, TP |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.09.2001 um 22:38 Uhr
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Halloli,
ihr duerft alle nicht vergessen, dass Bush AMI ist und somit auch weitesgehend fuer AMIS redet...klar ist es fuer Deutsche seeehr uebertrieben, aber hier ist er momentan wohl der Held der Nation. Die Amis sind eben sehr patriotisch und wollen nur hoeren, dass sie/oder Amerika eben die groessten/besten..usw. sind.
*zaehlt mal draussen die Flaggen*...also sowas habt ihr noch nicht gesehen Leuts..
Es gruesst..
die Katz im Amiland |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.09.2001 um 22:05 Uhr
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| huhu wollt dich nur mal knuddeln @tumor ;) dat jelly ;) |
| Never trust a smiling cat! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.09.2001 um 15:36 Uhr
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hmm ich hab die Rede auch gesehen.....tja es war wider erwarten doch eine recht diplomatische rede ..Gottseidank..
es scheint so, das doch mehr vernunft in die Sache einzieht.......ach ja: und ich hofffe mal, das jetzt auch die Betroffenheitssemantiker verstummen, die mit ihrer
weinerlichen Art den Weltkrieg herbeiflehen..........
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.09.2001 um 12:36 Uhr
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Werte Gemeinde.
Leider haben sich auch meine Erwartungen an die Bush-Rede weitestgehend bestätigt.
Wie oben schon erwähnt wurde, war ein ganz wesentliches Fundament der Aufbau des Wir-Gefühles. Das amerikanische Volk steht enger zusammen als schon lange zuvor, und es sammelt sich geschlossen um seinen Präsidenten. Dieser proklamiert innigst die nationale Stärke, die so typisch für sein Land und die offensichtlich gefährlich ist. Er bedient sich dazu einer simpel-emotionalen Rhetorik, die, richtig, Tumor, so gut wie garnichts konkret aussagt. Dass dies als show bezeichnet wird, geschieht zurecht.
Jedoch kann man dies dem Mann nur schwerlich vorwerfen. Es gibt eben ein starkes Bedürfnis nach nationaler Einheit und Stärke. Als demokratischer Präsident ist es geradezu seine Pflicht, es zu befriedigen. Die Nation sucht Halt und sieht auf ihn. Und es erblickt in ihm einen Stolz, der durch den Terror nicht gebrochen wurde.
Tumor, ich glaub kaum, dass die Rede "(weiss)sang- und klanglos untergegangen" ist. Bush sprach zum amerikanischen Volk. und auf dieses hatte sie bestimmt eine große Wirkung.
Eine plastische Bekundung der amerikanischen Geschlossenheit, nach innen wie nach außen, durch Beifall und Händeschütteln des Parlamentes, darf in dieser Choreographie natürlich nicht fehlen. Schön, ob es der Glaubwürdigkeit und Kritikfähigkeit der US-Politik guttut, dass die immer gleichen nichtssagenden Worthülsen immer wieder neu mit standing ovations belohnt werden, dass die Parlamentarier einmal sogar zu gröhlen beginnen, ist eine andere Frage.
Gleichberechtigt neben der Stärkebekundung stand die nach außen.
Entschlossenheit und Kompromisslosigkeit, das waren die Signale, die an Nationen der ganzen Welt (und nebenbei an die Taliban) gesendet wurden ("(weiss)Entweder sie sind mit uns oder mit den Terroristen.") Auch das ist nichts Neues, sondern nur eine ausdrückliche Bekräftigung.
Immerhin hat Mr. President ausdrücklich gesagt, dass er nicht das afghanische Volk angreifen will. Die oben gelobte Differenzierung findet also auch hier statt. An diesen Worten wird man ihn messen, wenn es gilt, einen Kampf gegen Terroristen von einem Rachfeldzug gegen Unschuldige zu trennen.
Und wie gehts nun weiter?
Die USA sind der Taliban gegenüber nicht verhaldlungsbereit, das vielleicht als kleine Einschränkung zu den Worten von Butzel. Doch ihre Forderungen sind rein pragmatisch unerfüllbar.
Die Taliban fordert bin Laden offiziell zur Ausreise auf, gibt aber vor, nicht zu wissen, wo er sich aufhalte. Einige Zeitungen behaupten, er habe schon längst das Land verlassen. So beginnt die show der Taliban, die Butzel erwartet.
Gilt die Unschuldsvermutung auch gegen ein Unterdrückerregime? Oder gilt die Regel "Im Zweifel für die Bombe"?
Wir werden es erleben.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.09.2001 um 05:41 Uhr
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Hi Tumor
möchte mich Dir nur bedingt anschließen.
Die Leutz im hintergrund haben schon genervt,da is was dran und das Bush kein guter Redner ist war ja auch klar.
Nun er scheint aber gute Berater zu haben und das ist in diesem Fall sehr wichtig und auch so rübergekommen.
Was hattest Du denn eigentlich von Ihm erwartet?
Ich denke es war eine Show eben typisch amerikanisch und das hatte ich erwartet,es wird jedenfalls keinen offenen Krieg geben und das ist auch gut so denn der bringt keinem was.
Nun dürfen wir gespannt auf die Show der Taliban warten und sie wird nicht in Terror übergehen,denn wie wir ja nun wissen sind sie clever und werden am Ende, das wie Bush schon sagt noch lange dauern kann,das bekommen was sie wollen Anerkennung in der Welt.
Das mich hier keiner falsch versteht,ich traure auch um die Menschen und nehme Anteil,aber vielleicht hat es das gebraucht das wir alle mal wieder wach werden und uns gedanken machen was woanders passiert.
Ich denke es wird jetzt viel über Diplomatie laufen und wir bekommen bestimmt nicht alles mit aber es wird sich was bewegen und wir sollten mit allem rechnen leider auch mit weiterren Toten.
Ob diese Annerkennung der Taliban gerecht ist steht dann auf einem anderen Blatt.
Ich hoffe und glaube an ein gutes Ende.
Ein besorgter Vater |
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