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Der Samaritter

Nutzer: Olli
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geschrieben am: 18.02.2002    um 16:47 Uhr   
in memorial of siehe Beitrag

Es war einmal ein kleines Samaritterchen, das durch ein Wunder der Prinzessin Ihr leben bekam und zu helfen und zu kämpfen. Einst war er ein armes kleines Samariterchen, welches durch seine Aufopferung sich in die Herzen einiger wenigen schloss. Nur leider waren es zu wenige, so dass der arme Samariter starb, bevor er gerettet werden konnte. Doch nun wurde er von der Prinzessin gesund gepflegt, Ihre Aufopferung bezahlte sie schließlich mit Ihrem Tode, denn nur durch Ihre Opfergabe konnte der Samariter auferstehen.
Von dem Tage an lebt der Samariter, der zum Ritter geschlagen wurde allein und traurig im prächtigen Königreich. Er war Samaritter, der einzige seiner Art, einzigartig, hilfsbereit und aufopferungsvoll. Doch auch wenn er im Inneren die Prinzessin immer mit sich trug, er wollte sie auch real zurückholen. Sie beschützen tat er schon, aber das Reale fehlt im gewaltig. Und daraufhin machte sich eines Abends der Samaritter auf dem Weg in die große weite Welt die Prinzessin aus seinem inneren zurückzuholen und gemeinsam bis ans Ende Ihrer Tage glücklich werden. Er hatte ein edles weißes Roß, geschützt durch eine Rüstung, die nur aus der Kraft und Magie der Prinzessin bestand, doch sie schimmere leicht silbrig. In der Hand trug er ein Schwert, unbeschreiblich schön und ebenso handlich – exakt für den Samaritter zubereitet wie alles andere, denn er hatte eine lange ungewisse und sicherlich nicht leichte Aufgabe vor sich, doch er wollte kämpfen, solange bis er die Prinzessin zurückgeholt hat, solange bis beide nebeneinander sein können, solange bis die Rote blutgetränkte Rose aufhört zu bluten, solange bis er nicht mehr weinte und solange bis Ihr gemeinsames Königreich zu einem einzigartigen Reich aufwachsen würde.

Es war ein dunkler Abend, der Sturm pfiff durch die kalten Gänge des Schlosses. Der Samaritter wurde wach und erblickte die Trauer im Königreich. Er war bereit für die Zukunft zu kämpfen und ihm war egal was Ihn erwartet, denn er hat sein Ziel vor Augen. Trotz der Ungewissheit was die Zukunft bringt und die Angst vor unerklärlichem machte er sich auf den Weg durch den Schlossgarten auf seinedles weißes Ross. Gefolgt von zwei kleinen Elfen, die Ihm immer den Weg zeigen würde, wenn er in einer Aussichtslosen Situation sei, beschützt durch die Natur, die Vögel, der Wind und das was ihm hilft sie wiederzuerlangen. Dennoch kein leichtes Unterfangen. Er wusste nur, im Inneren beschütze er die Prinzessin, trug sie in sich und gab Ihm Kraft das zu schaffen was sie alleine nicht zu schaffen vermag.

Er reitet den langen Weg entlang, das Schloß lag nun einige Kilometer weit zurück und er Ritt mit Ziel Zukunft in Richtung neue Abenteuer und Erfahrungen mit dem Ziel die Errettung seiner Prinzessin.

(weiss)to be continued...(/weiss)

Beitrag wurde von MiKro am 13.02.2003 um 19:01 Uhr aus dem Forum Humor verschoben.
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Nutzer: lavinya
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geschrieben am: 18.12.2002    um 02:22 Uhr   

Die Prinzessin kämpft nun tapfer um ihren Samariter, den einen den sie wirklich liebt. Um die Person der ihr Herz gehört und die sie niemals verlieren möchte. Hoffend bangend das alles wieder wird wie es einmal war, nein noch tausendmal schöner solls dann sein.
Jetzt sitzt die Prinzessin allein in ihrem Schloss und weint. Sie weint Tränen der Verzweiflung und der Schuld. Sie weiss nicht was nun geschehen soll... was wird nur passieren, wenn der Samariter zu ihr zurückkehrt? Bald wird es soweit sein.. aber wie wird es weitergehen? .. werden die Beiden sich wieder so lieben können wie vor langer Zeit?
Die Prinzessin wünscht sich dies so sehr.. Ihr einziges Verlangen ist, dass der Samariter wieder der ist, in den sie sich einst verliebte und das das uneingeschränkte Vertrauen der beiden wieder hergestellt wird. Sie wünscht es sich so sehr...
Grade jetzt sitzt sie so da und denkt an den Samariter, an die gemeinsame Zeit die sie hatten und sie lächelt weil sie so wunderschön war. Doch immer noch weint sie... sie weint um den Samariter, um all den Schmerz den sie fühlt und den der Samariter jetzt fühlt. Sie weiss, der Samariter schläft nun grade und sie denk an ihn, die ganze Zeit denkst sie nur an ihn.. so gern würde sie ihn jetzt einfach nur im Arm halten, einfach nur festhalten und seine Nähe spüren können.. sie vermisst ihn so sehr.
Die Sterne betrachtet gelobt sie ein Versprechen: sie wird dem Samariter wieder das geben was sie niemals hätte vernachlässigen sollen... Liebe
uneingeschränkte Liebe die alles liebt und in Liebe werden wie wieder gemeinsam die Sterne betrachten...
Bald...

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Nutzer: lavinya
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geschrieben am: 18.12.2002    um 02:21 Uhr   

Die Geschichte von den Beiden ist unterbrochen, das schönste und wundervollste ist nicht erwähnt.. sie verliebten sich und lebten gemeinsam zusammen dann in einem traumhaften Schloss... aber wir schreiben weiter ohne dies zu berücksichtigen...

Jetzt da nun die beiden sich fast wieder verloren, weinen beide getrennt von einander jeder an einem anderen Ort. Beide machten Fehler, sie verletzten sich gegenseitig und beide fühlen grossen Schmerz. Doch kein Schmerz dieser Welt kann die Liebe der Beiden zerstören. Sie müssten sich hassen, für das was sie sich selbst haben angetan und doch können sie dies nicht. Mit jeder Minute die sie getrennt sind vermissen sie sich mehr und merken jetzt er wieder wie stark und mächtig die Liebe sein kann.. Nur wahre Liebe kann verzeihen und weiter lieben. Noch mehr lieben....

Die Prinzessin, sie fühlte sich nicht mehr so als wäre sie eine, vielmehr als wäre sie nur noch ein nettes Haustier, ein Hund vielleicht, für den Samariter. Ihr wurde dieses Gefühl gegeben weil der Samariter sich nicht mehr bemühte so zu sein wie er im Herzen ist. Die Beiden lebten zusammen, doch sie lebten sich dabei auseinander, immer mehr ein kleines Stück, bis sie sich schon fast fremd geworden sind. Mit der Zeit passierte es das sie sich nicht mehr so gut verstanden und oft Streit hatten... Steit um Dinge die nicht wichtig waren. Die wichtigen Dinge wurden vergessen. Es kam soweit, dass die Prinzessin, vielleicht aus Enttäuschung, sich wieder mit dem Grafen traff und sich ein bisschen in diesen verliebte...
Ein Höllentrip nahm seinen Lauf...

Nun ist alles anders, die Prinzessin erkennt sich selbst nicht mehr.. aus ihr wurde eine andere Person.. einst war sie es die den Samariter rettete und nun ist sie es die den Samariter zerstört. Sie macht Dinge die selbst niemals für möglich gehalten hatte. Grade sie, die immer für den Samariter da sein wollte, liess ihn im Herzen allein und schändete des Samariters Herz auf grausame Weise. Nie wollte sie ihn so verletzen.. doch sie tat es. Sie wusste welchen Schade der Samariter davon tragen würde, doch ohne Unterlass machte sie weiter. Zwar tat ihr alles schon leid bevor sie es überhaupt machte, doch konnte sie ich anders. Sie konnte sich nicht beherrschen, sie war schwach.. Vielleicht wurde sie nur durch das vorherige Verhalten des Samariters so schwach, doch egal dies ist keine Entschuldigung. Niemals hätte sie....
Jetzt erst wachte sie wieder auf...
Aus einem Albtraum, der Traum sein sollte. Nun langsam beginnt sie wieder an Stärke zu gewinnen. Sie weiss wieder was sie möchte und versucht nun dafür ihr bestes zu geben. Sie wird sich selbst dazu zwingen den Grafen zu vergessen, und mit ihm die Lügen und den Betrug. Dies fällt ihr nicht leicht, sogar sehr schwer ist es für sie.. Gefühle sind mit im Spiel, die schon so lange existieren, schon vor dem Samariter waren diese vorhanden, nur wurden sie nie gelebt. Immer waren diese Gefühle verschlossen, nun sind sie offen und schmerzen. Diese Gefühle schmerzen die Prinzessin mehr als sie dachte. Und auch der Graf leidet. Alle leiden!
Der Graf und die Prinzessin... die beiden, niemals wurde ihnen die Chance gegeben sich wirklich ihren Gefühlen hinzugeben, diese Gefühle mussten damals getötet werden. Einfach so... Doch waren sie es nie wirklich, scheintot warteten sie auf ihre Auferstehung. Als dies dann so geschah brachten sie Unheil und Zerstörung mit sich. Dies ist der Grund warum alle leiden müssen. Und noch mehr Leid gibt es zu beklagen. Wieder müssen die Gefühle getötet werden, sie dürfen nicht leben. Niemals..
Nur ein Kuss... ein Kuss wird überleben.
Der Rest muss wieder sterben, diemal wirklich den Tod finden damit anderes wieder erblühen kann.
So wird es sein...

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Nutzer: CrazyOlli
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geschrieben am: 17.12.2002    um 14:48 Uhr   
Der Samaritter hatte seine Prinzessin gefunden, vor ewig langer Zeit... nun 8,5 Monate ist es her, und heute... Der kleine Samariter, einst zum Ritter geschlagen leidet erneute Qualen. damals einst gab die Prinzessin Ihr Leben für den Samariter, heute riskierte sie durch Leichtsinn des selbige... nun, der Samariter sicherlich hatte auch etwas leichtsinnig gehandelt, doch zum Schluß war es die Prinzessin. Nun sitzt der Samaritter auf einer kleinen Insel fern der Prinzessin und die Prinzessin wankt... einst war es der Graf der sie faszinierte und einst war es der Samariter den sie liebte, doch heute? Da beide mit Leichtsinn spielten und beide viel riskierten passierte etwas, was wie ein Messer, ein Dolch war, welcher dem Samariter in sein Herz, vielmehr in Ihr beider Herz gestossen wurde.
Der Samariter er weint. tagein tagaus sitzt er und weint um seine Prinzessin, denn er verzeiht den Dolch der Liebe wegen, doch auch die Prinzessin sitzt bedrückt in Ihrem schloß, viel mehr in deren beider Schloß. Nun...
jedoch was wird enden, wie wird enden und wieso überhaupt enden?
Es soll anfangen an der Stelle wo das erste alltägliche Elend begann, an der Stelle soll es fortgesetzt werden und nie wieder enden... tausendmal schöner soll das Traumpaar werden, alle sollen beneiden und herabschauen. Sie sollen wieder voller Liebe strahlen, doch der Samariter sitzt auf seiner Insel... und weint...
er weint der Liebe wegen und liebend weint er Ihretwegen...
Sie ist die Prinzessin die er immer wünschte und er Ihr Prinz... doch was wird enden?
Beide wollen Ihr gemeinsammes Leben doch wird es gehen, er sagt Ja und sie das auch, doch sie zögert und angst in beiden ist normal. Wird es wieder oder war es das... Was war nun und wird es hass? Nein hass ist schwach und hassen schlecht, denn Liebe ist das einzige in seinem Herz. Ein Herz von Ihr und doppelt stark, doch sie muss auch kämpfen. Kämpfen um Ihn. Sonst geht er doch obwohl er es nicht will.
Er Liebt SIE!

undendlich viel und doch grad weniger als es einst war.

(mailto)
Geändert am 17.12.2002 um 14:59 Uhr von CrazyOlli
~ 15000 und kein bisschen zu alt ~
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Nutzer: lavinya
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geschrieben am: 11.04.2002    um 08:43 Uhr   

Die Zeit verging und je länger die Engelsprinzessin nachdachte, desto weniger wusste sie die Antwort auf ihre Fragen. Sie versuchte vieles, um ihre Gedanken ordnen zu können, doch irgendwie gelang ihr das nicht wirklich, sie schaffte es einfach nicht. Die wusste, um sich wirklich sicher zu sein, musste sie den Samariter noch einmal sehen. Sie wollte ihm nochmal in die Augen sehen, nur einmal noch... Zwar war sie immer in ihren Gedanken bei ihm, verfolgte seine beschwerliche Reise, die Reise zu ihr, doch sie musste ihn wirklich wiedersehen, nicht nur gedanklich. Eine weitere Frage stellte sich ihr, warum nahm er nun so viele Gefahren und einen so beschwerlichen Weg auf sich, nur um zu ihr zu gelangen? Er sollte sich seiner Geschenke freuen und versuchen nun ein glückliches Leben zu führen, doch statt dessen, versuchte er sie zu retten.
Warum tat er das für sie?
Die Engelsprinzessin war erstaunt, wie tapfer der Samariter wurde, so als wär er schon immer ein königlicher Ritter gewesen, und nicht erst durch sie vor kurzem dazu geschlagen worden. Er kämpfte sich mutig durch die beschwerlichsten Situationen und meisterte jede auch noch so grosse Gefahr.
Sie weinte fast, als er dieses von aussen hässliche alte Haus betrat, konnte er denn durch die Transparenz der Oberfläche sehen? Oder warum tat er dies?
Sie wollte rausfinden, was nun unter der Oberfläche war... doch dazu musste sie den Samariter wiedersehen...

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Nutzer: lavinya
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geschrieben am: 11.04.2002    um 08:43 Uhr   

Während der Samariter auf der Suche nach seiner Engelsprinzessin war, versuchte diese sich in der Schlucht der gefallenen Engel etwas zurecht zu finden. Es war schwer, denn hier war es sehr dunkel, kein Sonnenstrahl erreichte diesen tiefen, für sterbliche Wesen unerreichbaren Abgrund. Tag und Nacht waren hier gleich, es war so finster und auch so bitterkalt, dass hier keine anderen Wesen überleben konnten. Nur gefallene Engel hatten trotz ihres Schicksals immer noch so viel Wärme in ihren Herzen, dass sie unter diesen Bedingungen weiterleben konnten. Viele weitere einstige Engel irrten hier unten umher, jeder davon hatte sein eigenes Schicksal und sie waren nicht sehr gesprächig oder geselling, jeder lebte hier mehr oder weniger für sich allein. Die Engelsprinzessin fühlte sich einsam und allein, inmitten einer grossen Menge gleichfühlender Wesen. Oft dachte sie an ihr früheres Leben zurück, wenn sie das tat, dann fast immer an die Zeit, die sie mit dem Samariter verbrachte. Dann umspielte ein Lächeln ihre Lippen und sie war fast glücklich hier an diesem abscheulichen Ort zu sein. Glücklich deswegen, denn sie wusste, ihr Samariter, war wieder am Leben. Jedes Opfer hätte sie dafür gebracht...
Manchmal, wenn die Engelsprinzessin mit den anderen Engeln sprach, redeten sie dadrüber, warum sie gefallen waren. Die anderen Engel konnten dann immer nur fassungslos mit den Köpfen schütteln und fragten sie, warum sie ihr Leben für einen normalen Sterblichen gab. Ihre Antwort war jedesmal die gleiche: "Ich weiss es nicht... ich wollte einfach, dass es ihm gut geht..." während sie diese Worte sprach, zeigte sich in ihren Augen ein kleines, fast unscheinbares Glitzern, nie sah es wer. Eines Tages aber, als die Engelsprinzessin wieder von ihrem Schicksal erzählte hörte ihr zufällig auch ein wohl schon sehr alter und weiser Engel zu, er musste schon sehr lange Zeit hier verweilen, denn er sah schrecklich hässlich und furchteinflössend aus. Je länger sich ein Engel in dieser Schlucht befindet, desto hässlicher und unansehnlicher wird sein Äusseres, sie nehmen die Gestalt von Dämonen an und von ihrem einstigen Glanz bleibt nichts mehr übrig. Nur so können sie hier überleben...
Dieser alte Engel, er bemerkte dieses Glitzern in den Augen der Engelsprinzessin. Später, als die Engelsprinzessin wieder allein auf ihrem kalten Felsvorsprung sass und nachdenklich in die Ferne starrte, kam er zu ihr und setzte sich neben sie. "Erzähle mir mehr von diesem Samariter" bat er sie. Die Prinzessin sah ihn an und begann mit einem Lächeln auf den Lippen von ihrem Samariter zu erzählen. Sie erzählte von der gemeinsamen Zeit, die sie mit dem Samariter erlebte, und sprach davon, welch ein wunderbarer Mensch dieser Samariter doch sei.
Der alte Engel hörte aufmerksam zu und als die Engelsprinzessin bereits begann sich zu wiederholen, sagte er nun mit einem Lächeln zu ihr: "Ich frage dich noch einmal, warum du soviel für ihn gegeben hast, doch antworte nicht sofort, denke darüber nach und lasse dann dein Herz antworten"
Die Engelsprinzessin sah ihn nur noch verwirrt an, und fragte den alten Engel, wie er das nun meinte, doch dieser schüttelte nur den Kopf und versicherte ihr, dass sie selbst die Antwort auf diese Frage wusste. Dann verabschiedete er sich von ihr mit den Worten: "Sehe durch die Transparenz der Oberfläche, so wirst du erkennen..."
Diese Worte verwirrten die Engelsprinzessin nun noch viel mehr und sie begann noch mehr nachzudenken, als sie es vorher schon tat. Warum hatte sie das getan? Sicher, sie mochte den Samariter wirklich sehr gern, das war ihr bewusst, aber hätte sie für einen anderen Freund genauso gehandelt, wohl eher nein. Es war halt ihr Samariter, der Hilfe brauchte und nicht nur irgendwer. Dieser war etwas besonderes, wunderbares, einzigartig wertvolles, auch das wusste sie und er berührte ihr Herz ... wiesehr, dass wusste die Engelsprinzessin nur noch nicht.....

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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 03.03.2002    um 19:21 Uhr   
(weiss)Endloses Weite und weites endlos...(/weiss)

Nun war er schon Tagelang, vielleicht auch schon Wochen unterwegs – nahe am Rande der verzweifelung und der Aufgabe, doch sein Herz schlug noch – es schlug nur wegen Ihr und er wusste es. Wollte er es jedoch nicht wahrhaben, dass sie jene ist die ihm half, dafür sorgte das er existiert, sie diejenige ist, welche als einzige da ist, bzw. war als es Ihm schlecht ging, auch wenn sie ihm nicht helfen konnte? Die Zeit vergeht und er ist dennoch tapfer und mutig, auch wenn die Ängste immer mehr werden, wenn die Furcht vor versagen unendlich ist und wenn er ans aufgeben denkt, dann hilft nur der eine Gedanken – der Gedanken an sie ihn davon zu überzeugen das er weiter muß, weiter durch das Land die gefahren und alles was Ihm Furcht bereitet, da er sie retten will – egal was es ihm kostet. Und so geht er weiter, er reitet weiter durch das Land, voller elend qual furcht und Angst – voller Hoffnung Zuversicht und Ungewissheit. In die endlose Weite der Welt – mit dem Ziel vor Augen doch nicht gewiss.

(weiss)to be continued...(/weiss)
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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 20.02.2002    um 20:40 Uhr   
…er weinte und er betete, er saß still und stumm und dachte, er flehte und er wollte vergessen, doch er war starr vor Schmerzen. Er saß und atmete und dachte und weinte. Stundenlang – der Schmerz blieb. Sein Herz brannte.
Er saß stundenlang, er saß einfach und blieb neben der Rose, die Rose welche Ihm helfen sollte. Er saß und es brannte. „Hoffnung“ dachte er, er betete und hoffte. Hoffte auf sich sein Herz und alles was ringsherum passierte. Er nahm den Brief aus dem Lokal und las erneut:
...wird Dir nur gutes wiederfahren. Solltest Du jemals an etwas zweifeln wird es Dich aber doppelt hart treffen...
Er hielt inne, denn er wusste nun was es bedeutet, solange er an der Hoffnung zweifelt wird sie Ihn zweifeln lassen und niemals das erbringen was sein Wunsch ist. Sofern er zweifelt wird sie ewig weit weg sein, nie erreichbar und nie ertastbar. Er rappelte sich empor und schaute nach seinem Pferd, welches auf einer Wiese nicht weit von seinem Platz entfernt stand. Er durchstreifte das Gras und erreichte sein Pferd. Kurze Zeit später ritt er wieder, etwas angeschlagen und angekrampft doch er wusste das es nur eine Möglichkeit gibt sie zu retten. Den Weg des Herzens. Er ritt und kannte seinen Weg, den Weg des Herzens.

(weiss)Eine Weisheit – zwei Weisheit oder die Weisheit des Weisen seins...(/weiss)

Folglich sagte einst der Mensch danke als er Ihm half, danke für die Selbstverständlichkeit des Rettens, des Helfens und dieses so selbstverständliche niemals ihm zurückgegeben wurde, so hatte er gelernt trotzdem zu helfen. Auch wenn der Dank einst nie da war, er half und sich selbst nie. Der Tag an dem er starb, es war ein wunderschöner Tag. Er fühlte sich frei, aus dem Grund das er nie wieder Probleme lösen muß, doch nun löst er sein eigenes, ein schier unlösbares. So muß er doch das Leben seiner Engelsprinzessin retten. Das Leben derer die Ihn gerettet hat, Ihr Herz das er nun bei sich trägt, Ihre Seele die er nun beschützt und die er Ihr zurückgeben möchte- aus Dank und Hoffnung. Er möchte sie Real bei sich haben, bei sich wissen, ohne Gedanken und Träume nur zu haben. Er ist sich sicher das zu schaffen. Doch mit welcher Qual, welchem Einsatz und welchem Mittel, das weiß er nicht. Ob es Ihm gelingt?
Einst sprach seine Mutter zu Ihm, er ist ein stolzer Junge, einst sprach sein Vater zu Ihm er ist voller Leben, einst sprach sein Urgroßvater zu Ihm, er wird was werden, doch nicht finanziell, menschlich. Er wurde Samariter, er half und half und starb. War es das was sie wollten?

„Behandle jeden Menschen so wie du selbst gerne behandelt werden möchtest...“

mit diesen Worten im Kopf, mit der Energie und dem Wissen, der Erfahrung und dem Unbekannten wagte er sich weiter, denn nun wusste er, wohin sein herz ihn führen wird. Die Schlucht der gefallenen Engel, denn sie war ein Engel. Nun heißt es sie finden und retten, denn wenn ein Engel zu lange auf der Erde ist als Prinzessin, daraufhin stirbt und nicht durch einen Ritter gerettet wird ist der Engel hoffnungslos verloren. Und das mag er nicht, das kann er nicht zulassen, denn sie ist mehr als ein normaler Engel, mehr als eine normale Prinzessin.

(weiss)to be continued...(/weiss)
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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 20.02.2002    um 19:47 Uhr   
Verloren dachte er, nun ich habe sie verloren ich habe mich verloren ich habe alle Enttäuscht und nun werde ich loslassen, ging es Ihm durch den Kopf. Er zitterte und flehte doch er wusste es nicht besser. Die beiden Elfen schwirrten tief über seinen Kopf hinweg und die Tiere im Wald jaulten und schrieen, ein furchtbarer Klang, doch er wollte loslassen. Loslassen und zur Prinzessin in den Himmel, lieber irreal als Real sie erleben und sich somit sicher fühlen. Doch wartete sie dort auf Ihn? Er verspürte ein starkes Stechen in der Brust, nein kein Stechen, ein betäubender Schmerz, so stark, als das er dachte sein Herz brennt, er verkrapfte und hielt sich fest, denn es Schmerzte und er wusste das es der Glaube war, der Glaube der ihn an sein herz erinnert und im sagen möchte: „Folge mir Folge mir!“

Wie durch ein wunder öffnete sich der Himmel und die Sonne schien hell, sie zeigte auf einen kleinen Felsvorsprung den er nicht wahrnehmen konnte, da es einfach zu dunkel war. Er tat diesen kleinen Schritt auf den Felsvorsprung und stand wieder auf festen Beinen, nur sein Herz das schmerzte und er sah eine rote blutende Rose neben dem Fels stehen. Er weinte...

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geschrieben am: 20.02.2002    um 19:47 Uhr   
(weiss)der erste Tag – oder merkwürdige Vorkommnisse(/weiss)

Der Samaritter ritt auf seinem Roß den Waldweg entlang ohne auch nur auf die Umgebung zu achtem er ritt in einem Tempo welches er sich nie zugetraut hatte. Er ritt ohne zu wissen wohin, er ritt denn er wollte nur sie finden. Das Problem war einfach der Ort, auch wenn er von den Elfen erfahren hatte, wohin er sich begeben musste, wagten sie nicht auszusprechen, welche Gefahren den armen kleinen Samaritter erwarteten. Er ritt die ganze Nacht hindurch und am nächsten Morgen gelang er in ein kleines Wirtshaus, welches am Wegerand stand und seine Gäste mit einem süßlichem Duft nach Frühstück empfing. Er hielt inne und blieb stehen. Er zögerte doch begab sich daraufhin ins Wirtshaus um dort zu speisen. Er betrat den Raum, doch nichts war so wie er es sich vorgestellt hatte. Die Wände waren kahl und es stank. Es war von außen ein wunderschönes Haus und innen der letzte Schuppen. Gerade als er sich hingesetzt hatte um dort trotz der Umgebung zu speisen trat eine junge Frau auf den kleinen Samaritter zu und fragte Ihn, was er denn gerne zu speisen pflegte. Nach einem kurzen Zögern bestellte er sich ein himmlisches Frühstücksmahl, ohne auf den Preis und den Inhalt zu achten. Er wusste selber nicht wieso er sich ausgerechnet dieses ausgesucht hatte, doch die junge Frau verschwand und der Samaritter betrachtete das Haus genauer. Er sah in den schmutzigen Ecken ein leichtes goldenes Funkeln und er hörte eine Stimme zu ihm sprechen:
„Nicht alles was außen Perfekt erscheint ist innerlich genauso schön, nicht alles was Dich außen hin einladen tut ist innerlich der Traum, nicht alles was äußerlich Dir angenehm erscheint ist im Inneren das selbe. Doch Du hast bewiesen daß Du ein guter Mensch bist, Du bist geblieben auch wenn jeder andere gegangen wäre. Trotz der Zweifel im Inneren hast Du auf dein Gefühl vertraut, es mag Dich nicht getäuscht haben.“
Er hielt inne, doch ehe es Ihm versah, wandelte sich das vergammelte ätzend riechende Haus in ein Wundervolles Lokal, einige Gäste saßen an Tischen und aßen. Im selbigen Moment kam auch die junge Frau mit dem essen, blieb jedoch bei dem Samaritter stehen und wollte wissen, was einen solchen Menschen in diese Gegend verschlägt.
Der Samaritter erzählte von seinem Leid, erzählte von Ihrem Tod, erzählte und erzählte und sie hörte Ihm zu, er war froh darüber, doch plötzlich verschwand die junge Frau mit den Worten: „nun begib dich bitte zum Ausgang und nimm den Umschlag deiner Wahl mit, du wirst das richtige tun.“
Er spürte wie die Unsicherheit im Empor kam, wollte sich umdrehen, doch dachte an Ihre Worte und lief weiter.
Am Ausgang sah er vier Briefe, nebeneinander fein säuberlich Sortiert. Sie waren alle gleich, weiße Umschläge, ein sehr seltsames Fünfeckiges Format mit merkwürdigen Inschriften und einem goldenem Siegel. Er nahm einen Brief und ging zur offenen Tür.
>Donner grollen am Himmel – Blitze zucken<
Das Wetter hatte sich sehr stark verändert seit dem Morgen, auch konnte er sich dieses Gasthaus nicht erklären, doch er versuchte nun den Brief zu öffnen. Er zog einen Zettel empor und las den Text der dort stand:
Du hast es als einziger unter Tausenden geschafft nicht zu gehen als Du dieses gesehen hast, du strahlst eine innere Energie hervor die man nur beachten muß, auch wenn Dein Herz voller Trauer ist. Ich mag Dir helfen, doch gebe acht vor dem was Du tust, denn nicht immer erscheint alles so wie es ist, bedenke beide Seiten und dann wird Dir nur gutes wiederfahren. Solltest Du jemals an etwas zweifeln wird es Dich aber doppelt hart treffen. Um den Weg zu finden musst Du nur dem Herzen folgen.
Auch keine wirkliche Hilfe den Weg zu finden dachte der Samaritter und stieg auf sein Pferd und ritt los. Das Gewitter hatte sich zu einem schweren Sturm gewandelt und der Samariter bekam Angst, Angst vor dem was er vor sich hatte, obwohl er das Ziel kannte. Angst vor dem Unbekannten, obwohl er genau wusste, dass danach das bekannte siegt. Angst vor dem Weg, denn wusste er ob sich sein Herz irrt?
Er war verzweifelt und angespannt zugleich, denn er wusste was er wollte, wusste nur nicht ob er es schafft. Bei dem starken Sturm übersah er nun einen kleinen Felsvorsprung und das Pferd kam zum stehen und er flog im hohen Bogen vom Sattel. Er klammerte sich fest an einen Ast und hing am Abgrund.
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Nutzer: Shopy
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geschrieben am: 20.02.2002    um 17:16 Uhr   
schoen....


gruß
dat shoperl
Engel in Zivil
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Nutzer: Firebolt
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geschrieben am: 20.02.2002    um 13:18 Uhr   
*tränchen veliertz und aus Thread verschwindzzz.....
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"Autor"  
Nutzer: lavinya
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geschrieben am: 19.02.2002    um 23:47 Uhr   

Es gelang ihr, der Samariter spürte, dass er in gewisser Weise von jemanden geliebt wurde und es auch jemanden gab, dem er nicht so egal war, wie den meisten anderen.
Für dieses Wunder allerdings gab die Prinzessin alles was sie besass, für den Samariter.
So verwandelte sie sich wieder zurück in den gefallenen Engel, der verdammt in ewiger Dunkelheit verweilen muss. Die Prinzessin starb für den Samariter.
Doch es war ihr Wunsch, sie wollte den Samariter wieder glücklich sehen, sie wollte, dass der Samariter wieder lebt. Sie freute sich, als sie bemerkte, das es ihr gelungen war, und der Samariter wieder ein kleines bisschen Mut zum Leben erlangte...

Von nun an, wollte die einstige Prinzessin wieder als Engel über den Samariter wachen, sie beobachtete ihn, versuchte ihm zu helfen wo sie konnte.
Zwar ist sie versteckt in Schatten und nicht zu sehen, doch wird sie für immer für den Samariter da sein, auch wenn er es nicht weiss....
Aber leider, funktionierte das nicht so, wie sie es erhoffte... mit Schrecken sah sie ihren Samariter wieder trauriger werden... immer trauriger...

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Nutzer: lavinya
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geschrieben am: 19.02.2002    um 23:46 Uhr   

Was der Samariter nicht wusste, seine Prinzessin, sie war in Wirklichkeit keine richtige Prinzessin. Vor langer, langer Zeit einmal war sie ein Wesen des Lichts, entstanden aus Hoffnung und Liebe. Sie ward ein Engel, der es sich zur Aufgabe machte, genau dies weiter zu geben. In gewisser Weise war sie dem Samariter sehr ähnlich, denn auch sie half wo sie nur konnte und bekam leider nur sehr wenig zurück. Doch da dieser Engel eine reine Seele hatte, war dies nicht so schlimm und er konnte dies mit kraftvollem Herzen tun. Doch irgendwann einmal, als der Engel wieder gerade wieder jemanden half sein Leben neu zu ordnen, bemerkte er wie einsam er doch im Grunde war. Er wurde traurig, als er sah wie glücklich er die Menschen machen konnte, denn sich selbst konnte er dies nicht machen. Es war nicht die körperliche Nähe die er vermisste, nein viel mehr war sein Herz von Einsamkeit erfüllt. Niemand kümmterte sich darum, es war leer wie ein weisses Blatt Papier. Melancholie umfing den Engel und er zog sich zurück, das Strahlen seines Herzen verblasste immer mehr. Dann geschah es, dass sich jemand für den Engel interssierte und sich viel Mühe gab ihn aus seiner Traurigkeit heraus zu holen. Zöglerlich liess er dies zu, und er öffnete sein Herz. Doch somit wurde sein ihn schützendes Licht unterbrochen und der Engel wurde verletzlich. Als der Engel nun ein Stückchen des wunderschönen Glanzes verlor, dass ihm trotz seiner Traurigkeit immer umgab, verlor dieser "Retter" sein Interesse an dem Engel und vergass ihn.
Das war für den Engel zu viel, er zog sich vollkommen zurück und er fiel aus seinen Wolken. Hart schlug er auf dem Boden auf. Seine Flügel brachen. Er entsagte all dem was er einmal war. Sein Herz wurde schwarz. Er war kein Engel mehr.
So geschah es, der gefallene Engel musste sein Himmelreich verlassen und nun als ganz normaler Mensch auf der Erde verweilen. Doch hatten höhere Mächte etwas Mitleid mit ihrem einstigen Engel und machten ihn zu einer Prinzessin in einem wunderschönen Märchenreich.
Langsam gewöhnte sich die Prinzessin nun an ihr neues Leben und versuchte das Beste daraus zu machen und pflegte ihr Reich mit einer neu wachsenden Liebe im Herzen. Diese Liebe bezog sich auf nichts spezielles, sondern nur auf die Gesamtheit im Allgemeinen. Es war ein wunderschönes Reich, alles was das Herz begehrte konnte man dort finden. Die Menschen mochten die Prinzessin und auch sie begann langsam wieder Vertrauen in diese zu fassen. Doch glücklich war sie hier trotzdem nicht so wirklich...
Eines Tages dann, lernte sie einen ganz besonderen Menschen kennen, es war ein wandernder Samariter, der sich in ihr Reich verirrte. Schnell schloss die Prinzessin diesen Samariter in ihr Herz, denn dieser war ein einfach wunderbares Wesen, er besass soviel Liebe, Fürsorge und Hilfsbereitschaft für andere, dass sie sich fast selbst in ihm wiedererkannte. Sie verbrachte viel Zeit mit diesem wundervollen Samariter und die beiden wurden mit der Zeit sehr gute Freunde. Mit jedem Tag, den die Prinzessin mit dem Samariter verbringen dürfte, wurde sie ein kleines Stückchen glücklicher und gewann ihn ein Stückchen lieber. Der Samariter, er tat so viel für sie, er redete mit ihr, hörte ihr zu, lachte und weinte mit ihr. Natürlich versuchte die Prinzessin genauso viel auch wieder von sich selbst zurück zu geben, doch es gelang ihr wohl nicht so richtig, oder es war einfach ein zu geringer Teil, im Ganzen.
Es kam eine Zeit, in der der Samariter sehr traurig wurde, er verlor seine Leidenschaft zu helfen und für andere da zu sein. Das dies irgendwann geschehen würde, ahnte die Prinzessin bereits und sie warnte den Samariter auch, er sollte sich doch etwas mehr um sich selbst kümmern und nicht so wie er es tat, immer nur zurück zu stecken. Doch der Samariter, er konnte den Rat der Prinzessin nicht befolgen und war weiter wie immer einfach ein Helfer für andere, der nie an sich selbst dachte. Es kam, wie es kommen musste und es wurde dem Samariter zu viel. Er konnte nicht mehr. Er wurde krank, sehr krank. Sein Herz wurde schwarz und er begann von innen heraus zu sterben. Der Samariter selbst merkte dies, aber er bat niemanden um Hilfe, nein im Gegenteil, selbst als es ihm so schlecht ging, versuchte er noch anderen Menschen zu helfen. Doch keiner von diesen ganzen Menschen war nur für den Samariter da, alle liessen ihn in seinem Kummer allein, niemand wollte nun auch nur einmal für den Samariter da sein. Auch die Prinzessin versagte, zwar wollte sie ihm helfen, doch es lag nicht in ihrer Macht, dies wirklich zu schaffen. Der Samariter starb. Er starb allein.
nachzulesen, in dem Betrag, den Olli verlinkt hat :)
Nun als der Samariter tot war, erfüllte die Prinzessin noch grössere Trauer, als sie zuvor spürte und sie wollte alles versuchen, um den Samariter wieder ins Leben zurück zu holen.
ebenfalls dort nach zu lesen...

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