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geschrieben am: 02.10.2005 um 12:44 Uhr
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Diese Geschichte habe ich für ein Browsergame geschrieben, welches in einer Ork, Menschen, Zwergen, Elfenwelt spielt. Wer mehr über das Spiel wissen will kann mir ne Post schreiben.
Der Regen prasselte wie aus Eimern geschüttet und der Karren des Bauern kam nur langsam voran.
Als er endlich den Wald erreichte, war der Bauer froh diesem Unwetter zu entkommen. Zwar begann es allmälich schummrig zu werden, doch der Bauer kannte diesen Wald, wie seine Felder, denn durch diesen musste er immer durch, wenn er zur Stadt wollte.
Alles in diesem Wald war ihm so bekannt, vertraut ja gar heimisch fühlte er sich ab und zu hier. Dies war der Ort wo er vor der nörgelnden Frau flüchten konnte und auch vor den ewig streitenden Kindern.
Als er wieder in einen langen Schatten einer großen Eiche trat, blickte er von seinen verschmutzten Lederstiefeln auf und erblickte mitten im Wald eine Frau, nackt und ausgezehrt lag sie dar und sah aus als wäre sie tot.
Kurz bekreuzigte sich der Bauern und wagte sich nahe heran um zu sehen, was es mit dieser Schönheit von einer Frau auf sich haben möge.
Sie war weiß, weißer als er jemals eine Frau gesehen hatte, ihre Augen waren geschlossen, so dass er ihre Augenfarbe nicht erkennen konnte, aber ihr dunkles schwarzes Haar umschloß ihr Gesicht, welches durch dies Einrahmung noch schöner erschien.
Ihr Körper war von einer unbeschreiblichen Schönheit, so dass der Bauer seinen Blick abwandte und im Stillen sich darauf berief, dass er eine Frau hatte und mit dieser glücklich war.
Er haderte mit seinem Gewissen, ob er diese Frau auf seinen Karren laden solle um sie unter ein Dach mit einem warmen Feuer zu bringen, was zweifellos den Groll seiner Frau heraufbeschwören würde oder ob er sie hier ihrem Schicksal überlassen sollte.
Noch einmal wandte sich sein Blick zu der Frau, welche nicht tot sein konnte nach Meinung des Bauers, doch das sollte ein anderer feststellen, als er.
Er ging zu dem Körper und stemmte ihn in die Höhe, verwundert, wie leicht diese Frau war und bettete sie in den Wagen um sie nun zu sich zu bringen.
Nach Stunden, welche vergehen mussten, bis der Bauer in seinen Ländereien ankam, war er doch heilfroh, dass er nun zu Hause war, auch wenn er wusste, dass seine Frau, wie ein Drachen sein würde, wenn sie die Frau sehen würde.
Er stellte den Karren ab und ging in die Kate um nach seiner Frau zu sehen.
Der Bauer erblickte sie, wie sie am Herd stand und gerade die Suppe vom Feuer nahm und fing an zu sprechen:
"Na, dass duftet aber lecker, scheinst eine deftige Suppe gekocht zu haben Käte, doch ich muss sie dir verderben, denn du musst sie strecken."
Sofort kam die Antwort wenig freundlich zurück:
"Wen hast du nun schon wieder mitgebracht du Rumtreiber, wie oft muss ich dir noch sagen, dass ich es satt bin immer die Mäuler deiner Saufkumpanen zu stopfen!"
"Nein Käte es ist diesmal anders, ich war doch in der Stadt und als ich durch den Wald zurück kam, da erblickte ich in der Nähe der Dunkeleiche eine Frau..."
Weiter kam der Mann nicht, denn schon unterbrach die Frau ihn mit einem Gezetter, welches scheinbar das ganze Dorf unterhalten sollte.
"Was du hast eine andere Frau dir angelacht.. du verdammter Bock, dass du dich überhaupt noch hier her traust...."
Und in dieser Art ging es weiter, doch der Mann kannte diese Frau zu gut und ließ sie sich austoben und als sie gerade Luft holen wollte, fing er wieder an.
"Ich fand sie ohnmächtig im Wald, alleine hilflos und nicht bei Bewußtsein, was sollte ich also deiner Meinung nach tun? Sie liegen lassen?
Ich hole sie nun herein, ob du es willst oder nicht, denn überlege, dass es unsere Gottespflicht ist unserem Nächsten zu helfen wenn er in Not ist hast du das vergessen Weib?"
Zum Ende des Satzes wurde die Stimme des Mannes lauter und mürrisch, so dass man sofort bemerkte, dass er bei Gott keinen Widerspruch duldete.
Als er hinaus ging, konnte die Frau nur noch schnell hinterher huschen und half ihm dann die bewusstlose Frau herein zu bringen.
Sofort ging wieder das Gezetter los.
"Die ist ja nackt ... wo hast du sie gefunden an der Dunkeleiche... du weißt, dass dieser Baum verflucht ist... warum musst du immer wieder zu ihm... du alter Narr!"
Endlich, als sie die Frau in ein warmes, wenn auch nicht großes Bett gebracht hatten, gab Käte Ruhe und fing an die Suppe zu strecken, doch vorher schöpfte sie einen Teller ab für die Frau, wie sie ihrem Mann sagte.
Dieser hörte es noch, als er raus ging und sich aufmachte zum Doktor des Dorfes.
Am Haus des Artzes angekommen, klopfte er laut und eindringlich und schon machte ihm einer der butler auf. Ohne auf eine Antwort zu warten trat der Bauer ein und ging zum Arzt hinein ins Wohnzimmer.
"Johannes komm schnell ich brauche deine Hilfe. Draußen im Wald an der Dunkeleiche fand ich eine Frau, nackt und bewusstlos, ich weiß nicht ob sie noch unter uns weilt oder schon den Weg zum Herren gefunden hat."
Der Arzt schaute kurz auf und nickte seiner Frau zu. |
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