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Ein Guter Berg oder schlechter Hügel

Nutzer: Olli
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geschrieben am: 02.03.2011    um 14:11 Uhr   
Ohje, in allen Medien ist es seit Wochen Thema Nummer eins. Es scheint gerade zu nichts wichtigeres als den Skandal um Guttenberg zu geben. Ist es ein Skandal und der Rücktritt okay oder bist Du der Meinung, der Rücktritt war ein Schritt zu viel?

Schwierig - wenn man sich die politische Landschaft in Deutschland so anschaut. Am lautesten wettert die Opposition. Böser Guttenberg, Böse Merkel schreien sie.
Das ist typisch für die Politik. Solange schimpfen bis die Gegner weg sind und dann selbst es genauso schlecht machen.

Persönlich denke ich, dass es eine Ehre sein sollte Politiker zu sein und nicht ein reines Machtgefühl.

Wie denkt Ihr?
Jedes Wort besteht aus Buchstaben und diese aneinander gereiht ergeben einen Sinn. Dieser Sinn hat nur eine Bedeutung und diese ist in der Regel ersichtlich.
Gerne darfst Du die Buchstaben neu sortieren, sie haben dann aber eine andere Bedeutung.
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Nutzer: 3rdforce
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geschrieben am: 30.05.2011    um 14:35 Uhr   
Wenn die internationalen Truppen nicht mehr da sind, übernehmen die Taliban wieder die Kontrolle über das Land. Davon abgesehen, dass sie Afghanistan wieder in die islamisch-fundamentale Frühgeschichte zurückführen (und solche Verhältnisse gönnt man seinen schlimmsten Feinden nicht), bieten sie damit einen fruchtbaren Nährboden und Rückzugsgebiet für alle Arten von islamisch motivierten Terrorgruppen, welche dann den Rest der nicht islamischen Welt mit ihrem Dschihad beglücken.
Und dass Al Kaida Geschichte ist, nur weil bin Laden nicht mehr lebt, widerlegen nicht zuletzt die jüngsten Anschläge in Pakistan.
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Nutzer: newid
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geschrieben am: 29.05.2011    um 16:26 Uhr   
Urspünglich lief das Ganze ja mal unter dem Label "War on Terror" und war damals auch einfach mal nötig. Gut, die letzten Terroristen haben wir 2004 in ihrem Bergfesten ausgeräuchert, jetzt ist 2011. Bin Laden hat sich seine Kugel schwer verdient gehabt, aber mit dem ist ja nun auch endlich Schluss.

Man fragt sich schon, was treibt die Bundeswehr da unten eigentlich noch genau, was soll das? Dieser Einsatz kostet Milliarden und man hofft ja immer, das es dabei dann doch um mehr geht, als irgendwelchen Bergkaffern was über Frauenmode beizubringen.

Man hofft das, aber wirklich dran glauben mag man nicht mehr.
  TopZuletzt geändert am: 29.05.2011 um 16:30 Uhr von newid
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Nutzer: Alcatraz
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geschrieben am: 22.05.2011    um 12:45 Uhr   
Zitat von: 3rdforce
Nun haben wir es ja amtlich, dass Guttenberg nichts als ein Lügner und Blender war.


Und dank seiner großartigen Reform dürfen wir uns auch bald in Deutschland auf sowas freuen: Link
OMG :D :D
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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 21.05.2011    um 10:42 Uhr   
Zitat von: 3rdforce

Und dank seiner großartigen Reform dürfen wir uns auch bald in Deutschland auf sowas freuen: Link
HAHAHA ;)


Ich hoffe doch nicht
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Gerne darfst Du die Buchstaben neu sortieren, sie haben dann aber eine andere Bedeutung.
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Nutzer: 3rdforce
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geschrieben am: 20.05.2011    um 22:35 Uhr   
Nun haben wir es ja amtlich, dass Guttenberg nichts als ein Lügner und Blender war.


Und dank seiner großartigen Reform dürfen wir uns auch bald in Deutschland auf sowas freuen: Link
  TopZuletzt geändert am: 20.05.2011 um 22:36 Uhr von 3rdforce
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Nutzer: 3rdforce
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geschrieben am: 13.03.2011    um 17:45 Uhr   
Und ich weiss leider nicht, wie ich es dir anders erklären soll.
Aber wie viele Dinge im Leben ist auch das nicht wirklich wichtig. Von daher: lassen wir es dabei beruhen.
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Nutzer: Alcatraz
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geschrieben am: 12.03.2011    um 12:11 Uhr   
Zitat von: 3rdforce
Darum.
Wir drehen uns also im Kreis ;)
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geschrieben am: 11.03.2011    um 13:10 Uhr   
Zitat von: Olli

Persönlich denke ich, dass es eine Ehre sein sollte Politiker zu sein und nicht ein reines Machtgefühl.

Wie denkt Ihr?
Das wer dann Ehrenamtliche Arbeit , und nicht Politiker. ;)

Ich versteh das ganze nicht wirklich, vieleicht weil mich der Heins nicht wirklich interessiert.

Er hat sich wohl seinen DR Tittel erschummelt was dann wohl Urheberrechtsverletzung ist , jetzt stellt sich mich folgen fragen.

Wusste er es nicht besser ( das würde ihn irgenwie ziemlich dämmlich wirken lassen)

Wusste er es und legte es drauf an ( Wir spielen auf Risiko )

Wars im scheiß egal ( In jeden von uns schlummert eine wunderschöne dunkle seite )

Im jedenfall wer mir irgenwie unwohl diese Person an ner Machtpostion zu sehen.

- Dumm
- Gefährlich
- Kriminel

Also wer von euch Hätte gern nen saudummen Arzt
nen Auf Riskospielender Bänker
Oder nen Krimellen Richter


?


Zurückgetretten gut, wieso auch nicht ,

Wer einmal Lügt den Glaubt man nicht selbst wenn er die wahrheit spricht ;)

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Nutzer: 3rdforce
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geschrieben am: 10.03.2011    um 21:28 Uhr   
Zitat von: 3rdforce
Was ich meinte: du regst dich darüber auf, dass die Medien mehr über Guttenberg berichten als über die toten Soldaten und selbst bist du genauso. Über Guttenberg hast du hier im Forum was geschrieben, über den Afghanistaneinsatz nicht.

Darum.
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Nutzer: Alcatraz
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geschrieben am: 10.03.2011    um 01:21 Uhr   
Zitat von: 3rdforce
Auch dir ist die Möglichkeit gegeben, einen Thread neu zu eröffnen, falls ein Thema unterrepräsentiert zu sein scheint.
Musst du aber nicht. Darum ging es mir auch gar nicht.
Worum ging es dir dann? ;)
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Nutzer: 3rdforce
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geschrieben am: 09.03.2011    um 21:01 Uhr   
Auch dir ist die Möglichkeit gegeben, einen Thread neu zu eröffnen, falls ein Thema unterrepräsentiert zu sein scheint.
Musst du aber nicht. Darum ging es mir auch gar nicht.
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Nutzer: Alcatraz
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geschrieben am: 09.03.2011    um 20:16 Uhr   
Zitat von: 3rdforce
Was ich meinte: du regst dich darüber auf, dass die Medien mehr über Guttenberg berichten als über die toten Soldaten und selbst bist du genauso. Über Guttenberg hast du hier im Forum was geschrieben, über den Afghanistaneinsatz nicht.
Wo sollte ich denn was über den Afghanistaneinsatz rein schreiben??
Auch hier?

Davon mal abgesehen: jeder dich mal halbwegs kennt, weiss, dass ich ein totaler Gegner dieses und auch anderer Kriege bin, die Amerika mal wieder angefangen hat, und in die andere Staaten mit hinein gezogen werden.
(Um dir gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: ich bin gegen jeder Art von Krieg...nicht dass du das jetzt absichtlich falsch verstehst.)

Zudem hatte ich, zugegebener Maßen nur in einem kleinen Halbsatz, in meinem voran gegangenem Posting schon erwähnt, dass wir im Afghanistankrieg nichts zu suchen haben ;).

Liebe Grüsse,
Alca
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  TopZuletzt geändert am: 09.03.2011 um 20:25 Uhr von Alcatraz
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geschrieben am: 09.03.2011    um 19:48 Uhr   
Was ich meinte: du regst dich darüber auf, dass die Medien mehr über Guttenberg berichten als über die toten Soldaten und selbst bist du genauso. Über Guttenberg hast du hier im Forum was geschrieben, über den Afghanistaneinsatz nicht.
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Nutzer: Alcatraz
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geschrieben am: 08.03.2011    um 02:17 Uhr   
Zitat von: 3rdforce
Dazu fällt mir ein Zitat von Josef Stalin ein: "Ein toter Mensch ist eine Tragödie - eine Million tote Menschen eine Statistik."
Davon abgesehen ist die aktuelle Affäre um den beliebtesten deutschen Politiker für die Medien natürlich ein gefundenes Fressen. Aber sie ist auch nicht unerheblich und (ohne respektlos gegenüber den Gefallenen klingen zu wollen) gesamtpolitisch von größerer Tragweite. Guttenberg war schließlich Bundesverteidigungsminister.
Du selbst diskutierst hier ja ebenfalls über Guttenberg. Wann hast du deinen letzten Beitrag zum Einsatz in Afghanistan geschrieben? ;-)


Es geht doch hier in dem Thread eigentlich um Guttenberg? ;)
Selbstverständlich muss ich dazu dann auch was schreiben, 3rd, sonst würde es ja nicht hier rein gehören, ne? :D
Ne kleine Einleitung musste mir schon gönnen ;).

Für mich ist ein ergaunerter Doktortitel nicht halb so wichtig, wie die 3 toten Soldaten, die in einem Krieg (obwohl...wir sind ja gar nicht im Krieg...so wird es ja immer behauptet) gestorben sind, in dem wir (meiner Meinung nach) eigentlich gar nicht "mitspielen" sollten.

Soll jeder drüber denken wie er möchte.
Ich hab mich einfach nur tierisch aufgeregt über so eine scheiss Berichterstattung mit (für mich) falschen Prioritäten.
Keep your country green. Fuck a frog.
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Nutzer: 3rdforce
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geschrieben am: 08.03.2011    um 01:17 Uhr   
Zitat von: Alcatraz
Da sterben 3 Soldaten unseres Landes in Afghanistan, in einem Krieg, in dem wir eigentlich nichts zu suchen haben (meine persönliche Meinung), es wird auch 2 Minuten Sendezeit geopfert, um der Bevölkerung über den Tod der jungen Menschen zu berichten, und danach kommen wieder gefühlte stundenlange Reporte über die Mogelei eines KGT.
Dazu fällt mir ein Zitat von Josef Stalin ein: "Ein toter Mensch ist eine Tragödie - eine Million tote Menschen eine Statistik."
Davon abgesehen ist die aktuelle Affäre um den beliebtesten deutschen Politiker für die Medien natürlich ein gefundenes Fressen. Aber sie ist auch nicht unerheblich und (ohne respektlos gegenüber den Gefallenen klingen zu wollen) gesamtpolitisch von größerer Tragweite. Guttenberg war schließlich Bundesverteidigungsminister.
Du selbst diskutierst hier ja ebenfalls über Guttenberg. Wann hast du deinen letzten Beitrag zum Einsatz in Afghanistan geschrieben? ;-)


@ rehcabmorK

Als Wirtschaftsminister, wie später auch, drehte er sein Fähnchen nach dem Winde (Opel, Arcandor, Bankenrettungen) und änderte öfter mal seine Meinung. Und bewegt hat er in der Zeit nicht viel. Wobei man ihm zugestehen muss, dass er nur kurz Wirtschaftsminister und vor allem mit Krisenmanagement beschäftigt war (wenngleich er sich von Merkel hat einiges aus der Hand nehmen lassen).

Kundus-Affaire: Ja, Jung hat's verbockt - und ist dafür zurückgetreten. Ja, Guttenberg hat besser reagiert - schlechter ging ja wohl nicht mehr. Aber auch hier: Zuerst fand er die Angriffe angemessen, später aber dann doch nicht mehr ganz so doll... Aber wenigstens konnte er ein paar Leute entlassen.

Gorch Fock: eigentlich genau wie bei der Kundus-Affaire. Erst war's halb so schlimm, dann ändert man seine Meinung und am Schluss werden Leute entlassen.

Bundeswehrreform: Du findest es toll, dass er fünf verschiedene Konzepte vorgelegt hat? Ich bin beeindruckt... Wär es noch besser gewesen, wenn es 10 oder 20 gewesen wären? Idealerweise 100?
Soll ich dir sagen, was er gemacht hat? Er hat Hals über Kopf die Wehrpflicht abgeschafft, weil der böse Mann im Rollstuhl ihm gesagt hat, er muss sparen! Und wer darf die Suppe diesmal auslöffeln? Die Armee, weil die Wehrpflichtigen fehlen und vor allem unser sowieso schon angeschlagenes Sozialsystem, weil es keine Zivildienstleistenden mehr gibt. Mal von Feuerwehr und THW ganz abgesehen. Warte mal ab, wenn der aktuelle Jahrgang an Zivis weg ist - was dann in Krankenhäusern und Altersheimen los ist. Mal sehen, ob Guttenberg dann immernoch so beliebt ist. Aber wahrscheinlich kriegen dann de Maiziere und von der Leyen eins auf die Kappe für den Mist, den Guttenberg seinerzeit zu verantworten hatte. Und nur so nebenbei: Geld wird auch niemand sparen, weil die Bundeswehr den Freiwilligen deutlich mehr bezahlen muss, als den Wehrdienstleistenden.
Aber Hauptsache man steht gut da und der Schäuble schimpft nicht mit einem. Wie die Sozialträger die 90.000 Zivildienstleistenden auf die Schnelle kompensieren sollen, ist da zweitrangig. Ach ja: Den Kerner nach Afghanistan zu schleppen, das war auch wichtig...

Und du willst mir erzählen, der Mann hat politischen Sachverstand?


Kleiner Nachtrag zum Thema "Beliebtheit beim Volk":
George W. Bush wurde damals wiedergewählt. Yeehaw!
  TopZuletzt geändert am: 08.03.2011 um 01:48 Uhr von 3rdforce
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Nutzer: littelfood
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geschrieben am: 08.03.2011    um 00:41 Uhr   
Zitat von: Olli
Die lieben Medien. Tja, Quote bring Geld und Geld macht ein Lächeln auf den Gesichtern der Inhaber dieser Medien. Also Guttenberg war beliebt, den kann man perfekt ausschlachten. Sagen sie, taten sie.

ja, genau, da gebe ich dir recht. letzten endes geht es quote und kohle. wenn interessieren da schon drei tote deutsche soldaten, geschweige denn die rund 24000 tote pro tag, die auf der welt, vor hunger dahinkrepieren. wäre auch nicht interessant, von einer buschmanns familie zu berichten, die an drei weizenkörner pro mahlzeit stirbt. mein gott passiert halt...
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Nutzer: Olli
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geschrieben am: 07.03.2011    um 20:36 Uhr   
Zitat von: Alcatraz
Es kann doch echt nicht wahr sein, dass der Tod unserer Soldaten als nicht so wichtig empfunden wird, wie die abgekupferte Doktorarbeit eines Politikers.

Bei so einer Berichterstattung bekomme ich persönlich das grosse Kotzen, und ich weiss jetzt wieder, wieso ich so gut wie kein fern mehr sehe.

Trauriges Deutschland.
Die lieben Medien. Tja, Quote bring Geld und Geld macht ein Lächeln auf den Gesichtern der Inhaber dieser Medien. Also Guttenberg war beliebt, den kann man perfekt ausschlachten. Sagen sie, taten sie.

Jedes Wort besteht aus Buchstaben und diese aneinander gereiht ergeben einen Sinn. Dieser Sinn hat nur eine Bedeutung und diese ist in der Regel ersichtlich.
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Nutzer: rehcabmorK
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geschrieben am: 07.03.2011    um 20:22 Uhr   
Kundus Affäre?....Die Kundus Affäre war NICHT auf Guttenberg zurückzuführen sondern lastet auf seinem Vorgänger dem netten Herrn Jung. Guttenberg hat bei dem Thema weitaus besser reagiert als der werte Herr Jung und nicht versucht seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen sondern direkt gesagt: "Ja es wurden Zivilisten getötet".

Er hat praktisch fortschritt versucht in die Bundeswehr einzubringen. Und ja, das hat er mit "umstrittenen" Reformen versucht. Anfang 2010 gab Guttenberg eine Defizitanalyse zur Erkennung von Stärken und Schwächen der aktuellen Bundeswehrsituation in Auftrag und eine umfassende Umstrukturierung der Bundeswehr, mit dem Ziel, die Verteidigungsressourcen Deutschlands den aktuellen und künftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen anzupassen. Weiterhin stellte Guttenberg der Regierungskoalition fünf verschiedene Modelle zur künftigen Struktur der Streitkräfte vor. Das sind fünf mehr als Herr Jung oder Herr Struck gemacht haben.

Natürlich wurde wieder von verschiedenen Stellen die Reform kritisiert als nicht gründlich genug vorbereitet und durchdacht. Da aber alle gleichzeitig geschrien haben, dies das uns jenes muss sofort gemacht werden, blieb ihm nunmal nichts anderes als eine Reform auszuarbeiten. Das er es dabei nicht jedem rechtmachen konnte steht ausser Frage.

Und das wichtigste bei Guttenberg. Er wurde vom Volk vollkommen akzeptiert. Aber nicht weil er ein charismatischer Laberkopp is sondern weil er einfach Ahnung von der Materie hat. ALs Wirtschaftsminister waren 61% der Bevölkerung mit seiner Arbeit zufrieden. KEIN anderer Wirtschaftsminister hat diesen Wert bislang erreicht. Wobei es glaube ich nicht um den Wirtschaftsminister geht, sondern um die Arbeit von Guttenberg.

Mag sein das er auch ein wenig "Liebling" der Bevölkerung war, aber das tut bei seinem politischen Verständnis, bzw Fachwissen nichts zur Sache. Ich will nicht sagen, das alle Richtig war was er getan hat aber wenigstens hat er was gemacht, er hat sich Gedanken gemacht, er hat agiert und gehandelt. Fakt ist, das er bei seiner Doktorarbeit betrogen hat. Daran lässt sich nichts ändern. Aber nochmal: Das hat nichts mit seiner Politik zutun oder seinem Job als Verteidungsminister.
Selbst meine dynamische Ip hat nen eigenen DNS-Eintrag!!!!
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Nutzer: Alcatraz
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geschrieben am: 07.03.2011    um 20:07 Uhr   
Moin :)

Meiner Meinung nach wurde viel zu viel Bohei um die Sache des KGT gemacht.
Ja- er hat schwerwiegende Fehler gemacht.
Ja- ich kann die Empörung darüber verstehen.
Ja- er muss die Konsequenzen tragen (womit ich allerdings nicht seinen Rücktritt meine)

Jedoch wirft sich bei mir immer wieder die Frage auf:

Wieso hat dieser Doktorvater (heisst das so?) nichts gemerkt?
Der hatte doch auch Zugriff auf sämtliche Medien wie das Internet.
Wozu gibt es solche Leute überhaupt, wenn sie sowieso nicht nachprüfen, ob jemand gemogelt hat bei seiner Doktorarbeit??

Es wird jetzt gesagt, KGT hätte der Universität Bayreuth erheblichen Schaden zugefügt.
Ist das wirklich so?? Ich bin da eher der Meinung, dass sie sich den Schaden selber zugefügt haben, indem sie geschriebene Doktorarbeiten nicht richtig überwachen, und ihre Doktortitel so an Personen verleihen, die, wie KGT, nur "abgekupfert" haben.
Schande über solche Unis.

Des weiteren möchte ich mich hier an dieser Stelle mal erheblich über die Medien aufregen:

Da sterben 3 Soldaten unseres Landes in Afghanistan, in einem Krieg, in dem wir eigentlich nichts zu suchen haben (meine persönliche Meinung), es wird auch 2 Minuten Sendezeit geopfert, um der Bevölkerung über den Tod der jungen Menschen zu berichten, und danach kommen wieder gefühlte stundenlange Reporte über die Mogelei eines KGT.

Es kann doch echt nicht wahr sein, dass der Tod unserer Soldaten als nicht so wichtig empfunden wird, wie die abgekupferte Doktorarbeit eines Politikers.

Bei so einer Berichterstattung bekomme ich persönlich das grosse Kotzen, und ich weiss jetzt wieder, wieso ich so gut wie kein fern mehr sehe.

Trauriges Deutschland.
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Nutzer: 3rdforce
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geschrieben am: 07.03.2011    um 19:43 Uhr   
Guttenberg ist ein Betrüger. Punkt.

Guttenberg hat erst nach und nach reagiert und erst als es nicht mehr anders ging, gestanden. und auch nur das, was sich nicht mehr leugnen ließ. Das passt ebenfalls nicht zu seinem sonstigen Auftreten, sondern eher zur Salamitaktik a la Kohl, Schäuble, Kiep, Engholm, etc.

Guttenberg war ein guter Politiker? Kundus-Affaire, Gorch Fock, Bundeswehrreform - wann immer es um Politik ging und nicht nur um ein charismatisches Auftreten, wurde die Luft bei ihm sehr dünn... Was hat er denn als Politiker konkret erreicht, außer beliebt zu sein?
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Nutzer: rehcabmorK
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geschrieben am: 07.03.2011    um 17:56 Uhr   
Natürlich gebe ich dir insofern Recht das die Aufklärung des Betruges mit der Dissertation an erster Stelle stehen muss. Aber dann doch bitte nicht von Hobby Forettern die sich einen Spaß daraus machen, Textstellen einer Doktorarbeit in Google einzugeben und alles schön geordnet ins Guttenplag Wiki einzutragen. Allein der Name "Guttenplag Wiki" könnte man mit sicherheit als Rufschädigend auslegen. Natürlich hat er einen Fehler begangen und dieses hat er (wenn auch erst spät) eingesehen. Es geht mir auch nicht darum das alles unter den Teppich zu kehren und so weiter zu machen als wäre nichts passiert. Er hat sich seinen Doktortitel freiweillig aberkennen lassen und sich bei der gesamten Wissenschaft, sowie der Uni Bayreuth öffentlich entschuldigt. Und das was nun durch die Medien hochgeputscht wird ist lächerlich. Angeblich hat er sich seinen Doktortitel nun erkauft und bla bla bla. Momentan weiß man noch nicht wie es genau abgelaufen ist. Es wird ja ermittelt. Trotz alle dem hat das alles nichts mit seinem politischem Engagement zutun. Er wurde ja praktisch zum Rücktritt gedrängt. Und ich kann mir absolut nicht vorstellen das ein Thomas de Meziere die Sache auch nur annähernd so gut hinbekommt wie zu Guttenberg.

Ja du hast Recht, ich mag KTG. Was hat er denn bitte auch schlechtes getan? Nach Peter Struck ist er endlich mal jemand der sich um die Sachen kümmert, der tacheles redet und handelt anstatt zu schwafeln. Und die "abgeschriebene" Doktorarbeit hat meines wissens nichts mit politik zutun, sondern wirft einzig und allein ein schlechtes Bild auf die Wissenschaft.

Wie dem auch sei, ich hoffe einfach das zu Guttenberg, Deutschland erhalten bleibt denn sonst passt der Satz: "Deutschland schafft sich ab" wirklich und zwar an guten Politikern.
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  TopZuletzt geändert am: 07.03.2011 um 17:58 Uhr von rehcabmorK
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geschrieben am: 07.03.2011    um 16:32 Uhr   
Zitat von: rehcabmorK
Warum sonst verbringen so viele Menschen so viel Zeit vor dem Rechner um weitere Plagiatsstellen vom Guttenberg zu suchen?. Diese Menschen müssen sehr sehr sehr viel Freizeit haben und wissen wirklich rein gar nichts mit sich anzufangen. Traurig aber wahr.
Auch wenn es dir als Guttenberg-Sympathisant (verständlicherweise) missfällt - aber ist die Suche nach der Wahrheit und die Überführung eines Betrügers etwas schlechtes? Zumal wenn man selbst in der gleichen Situation ist/war und selbst sehr viel Zeit und Arbeit in seine eigene Doktorarbeit steckt/gesteckt hat? Wenn man jetzt sieht, dass ein anderer sich seinen Doktortitel ergaunert hat? Ich kann so etwas nachvollziehen. Wäre ich in so einer Situation, ich würde mitmachen (und nein, ich kann mit meiner Freizeit und mir selbst durchaus was anfangen).

Ja, solche Aktionen sind ein Zeichen dafür, dass die Menschen sich immer mehr für das interessieren, was in der Welt passiert. Und die Informationen nicht mehr nur passiv konsumieren, sondern auch aktiv werden. Kritisch bewerten, kommentieren, reagieren. Ich finde so etwas toll.
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Nutzer: rehcabmorK
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geschrieben am: 07.03.2011    um 09:54 Uhr   
Ich find absolut bescheuert das sich einige Menschen mehr für das Leben anderer Interessieren als für ihr eigenes. Das Vorgehen von US-Soldaten im Irak? Das innere Funktionieren der US-Außenpolitik? Enthüllt von Wikileaks im Zusammenspielt mit etablierten Medien. Der Aufstand in Tunesien? Befeuert von Facebook. Der Sturz Husni Mubaraks in Ägypten? Sicher nicht nur, aber auch eine Facebook- und Twitter-Revolution. Und in Deutschland nun auch der Rücktritt des Verteidigungsministers. (Auch wenn es fraglos einen riesigen Unterschied gibt zwischen einem autoritären Herrscher wie Mubarak und einem demokratisch legitimierten Verteidigungsminister). Das Netz hat eine neue politische Kraft entfaltet, die zunehmend Wirkung zeigt. Es schafft Helden: etwa, zumindest zeitweilig, Wikileaks-Chef Julian Assange oder Wael Ghonim, den ägyptischen Google-Manager, der zum Gesicht des Aufstands in Kairo wurde - oder eben das GuttenPlag Wiki.
Warum sonst verbringen so viele Menschen so viel Zeit vor dem Rechner um weitere Plagiatsstellen vom Guttenberg zu suchen?. Diese Menschen müssen sehr sehr sehr viel Freizeit haben und wissen wirklich rein gar nichts mit sich anzufangen. Traurig aber wahr. Nunja sein Rücktritt blieb nicht aus. Schade eigentlich weil er ein Politiker war, der seines gleichen sucht. Ich fand den super. Mit dem konnte man sich identifizieren, der war Bürgernah.

Den Fehler den er gemacht hat, war der Schnick Schnack da mit seiner Dissertation. Man hat halt nicht mit Menschen gerechnet die 23,5Std/Tag Doktorarbeiten mit Google prüfen :D

My two Cents
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Nutzer: littelfood
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geschrieben am: 07.03.2011    um 01:32 Uhr   
war ein netter mensch der herr dr zu guttenberg, achja den dr hat er ja an den nagel gehängt. na egal, für mich is er ohne dr genau so nett und sympathisch wie mit. also im grunde genommen weder das eine noch das andere. immerhin war er ja auch nur politker und auf politiker bin ich meist nicht so gut zu sprechen. aber gut, vielleicht stoßen wir in naher zukunft wieder über seinen namen, wenn etwas gras über die sache gewachsen is und die gemüter sich beruhigt haben.
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Nutzer: Blue-Phoenix
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geschrieben am: 04.03.2011    um 10:10 Uhr   
Es ist doch jedes mal das gleiche. Gibt es eine neue Regierung, waehlt die Opposition einen neuen Rudelfuehrer und dieser welche schießt dann froehlich auf die Regierung.. meist mit irgendwelchem Stumpfsinn. Von konstruktiver Kritik an irgendwas meist so weit entfernt, wie Robben von Eisbaeren.

Was KTG angeht.. charismatische Person, ohne Zweifel. Ich bin nur ab und zu ueber seine Aussagen gestolpert, wenn er sich zu irgendwas rechtfertigen musste. Gerade im Radio faellt das auf, wenn man das Gesicht dazu nicht sieht.

Allgemein kann man sagen, dass ich mich 3rd anschliesse
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