|
|
|
geschrieben am: 03.07.2001 um 15:14 Uhr
|
|
Soso, Drogen
Wer sie einmal probiert hat, nun, der läßt entweder ab oder findet sie weiter interessant, oder?
Da liegt es nun bei jedem selbst einzuschätzen, wieviel er "verträgt". Kann man das?
Wieviel ist denn schädlich?
Ich selbst muß sagen, dass Drogen für mich eine grosse Versuchung darstellen. Da siegt dann doch schon mal die Gier gegenüber der Vernunft. Allerdings mache ich einen großen Schnitt zwischen Kokain, LSD, PEP, Extacy, Pilzen und auf der anderen Seite Hasch und Alk. Die erstgenannten hauen ein echt völligst aus der Bahn. Und glaubts mir oder nicht, aber der Haschrausch ist nach dem Zeugs völlig anders. Ich meine, dass die Wirkung noch wochenlang anhält. Nun, vielleicht habt ihr ja andere Erfahrungen, aber bei den harten Drogen muß jeder auf den anderen höllisch aufpassen!
Eigentlich ist das ja auch bei Hasch und Alk nicht anders. Ich hab 2 Jahre exessiv gekifft, das war in der 12. und 13. und hab mein Abi gut versaut... Schonmal versucht da drauf zu lernen? Ha, geht nicht!
Ansonsten muß man aber nicht total down irgendwo abhängen, bäh. Gut, in der Sonne liegen macht Spaß, aber auch ohne Drogen. Was bekifft zählt, ist der Wille was zu tun und es kann viel Spaß machen draussen einfach Funsport zu betreiben. Versucht es!
Um nun aber auf den Punkt zu kommen:
Ich bin gegen Legalisierung jeglicher Drogen. Ich empfehle auch niemandem irgendwelche zu konsumieren. Im Gegenteil, ich rate energisch davon ab!!!
Und selbst Alk und Kippen... tja, die kann man aber wohl nicht mehr verbieten... :-(
Und obwohl ich diese Meinung hab, konsumiere ich weiter und weiter und weiter...
Die Sucht in Form von Faszination. Es beeindruckt mich, wie sehr so wenig "Stoff" meine Gedanken und mein Handeln beeinflußt, ja fast steuert. Es ist nicht leicht, zwischen Vision und Realität zu unterscheiden und ich kenne leider :-( gute Freunde, die dass nicht mehr können. Und trotzdem, konsumiere ich weiter...
Vielleicht passen diese Drogen nicht in unsere Form der Gesellschaft?
Drogen wurden schon immer konsumiert, vornehmlich von Schamanen oder ähnlichen Figuren mit gleicher Bedeutung.
Ist dass ein Grund, es heute auch zu tun?
Was ist alles natürlich und wird trotzdem nicht konsumiert?! Wie Schlangengift, Fäkalien, etc...
Oder sollen Drogen Nahrung für das Gehirn sein?
Ich weiß es nicht.
Doch ich glaube NICHT, dass der Mensch mündig ist, auch selbst nur für sich zu entscheiden, ob er Drogen nehmen sollte!
Trotz Faszination, trotz Konsum, trotz wirklich schöner Erfahrungen (vornehmlich mit Musik, Lyrik und Sex), muß ich sagen, dass die Gefahren, die von den Drogen ausgehen einfach zu groß sind, als sie unterschätzen zu können und/oder sollen.
Ja, so ist das.
Wie war der Spruch an meiner Schule: Kiffen macht gleichgültig! Mir doch egal...
Und Drogen begegnen einem auch überall:
So richtig heftig wurds bei mir als ich anfing "the doors" zu hören. The doors of perception-Die Pforten der Wahrnehmung...(LSD oder vielmehr Meskalin)
Und doch bin ich stolz darauf so zu sein, wie ich bin und mich haben die Drogen nicht unwesentlich beeinflußt.
Manchmal gehts halt gut, manchmal leider nicht...
MrMojo Geändert am 03.07.2001 um 15:16 Uhr von MrMojo |
|
|
|
|