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Nutzer: Nicolaverspielt
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geschrieben am: 26.07.2019    um 12:22 Uhr   
Hallo CC-user,

Erstmal worum es geht: Es geht im Nachfolgenden um Verständnis.

- Dies ist ein Zeilenbezogenes Spiel, egal für welchen Nick, seinen Absichten oder Erwartungshaltungen,

Beispiel: Surft man also hier rum und schaut sich auch die ID´s an, wird mal so ziemlich alles finden - und selbstverständlich auch jede Menge enttäuschte Erwartungen.

Ich werde mich jetzt nicht über Dinge auslassen, von denen ich nichts. oder nur wenig verstehe...

Aber die Inflationäre Verwendung von Nickzusätzen mit rsp, ist meine enttäuschte Erwartungshaltung.

Unterm Strich ist es mir völlig gleichgültig woher ihr auf den Gedanken kommt.

Beispiel: Irgendwelche Soft- oder Hardcorepornos wie, beispielsweise den 50 Shades of Gray. Oder vielleicht sogar aus eurem realen Leben.

Fakt ist nämlich: Egal woher, macht euch das NICHT zu Rollenspielern.

Rollenspiel ist nämlich zunächst einmal ein Regelwerk.

Hauptpunkte dieses Werkes sind:

Setting -sowohl Zeitlich (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft)
wie und oder auch eine Genrezuweisung (meist aus entsprechender Literatur)

Sprache und Emote.

die Verwendung von Sprache ist hierbei frei, oder maximal dem Setting zuzuordnen.

Das Emote nun trennt die Spreu vom Weizen und ist alles andere als FREI.

Die vornehmliche Augabe: Die Emotion des Charakters auszudrücken.

Ich kann also NICHT, von meinem Mitspieler, meine Emotion zugewiesen bekommen, weil es mein Charakter ist.

Beispiel: Es gibt hier viele die gern Bücher schreiben und das sieht dann IG (ingame) möglicherweise so aus:
#Du siehst überrascht aus - #Du wirst geil - - - Ja, dann KAUF Dir ein Buch, denn Rollenspiel ist das nicht.

also nochmal zum Emote: Mein Charakter kann emoten #ich bin erschrocken #ich fühle mich erregt

Zusammengefasst: Was immer ich auch spiele und wie ist meine Entscheidung.

Wenn Du nicht warten kannst, oder der grosse Bestimmer sein willst, dann Kauf Dir ein Buch.

Bis hierhin
Danke
  TopZuletzt geändert am: 26.07.2019 um 12:25 Uhr von Nicolaverspielt
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Nutzer: Nicolaverspielt
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Anzahl Nachrichten: 2

geschrieben am: 28.07.2019    um 21:05 Uhr   
Zeilenbasiert nicht erklären zu müssen, führe ich Regelerläuternd hinzu:
Das Wort Emote einfach zu übersetzen, reicht in einem zeilenbasierten Spiel nicht aus.
Um einen Spielfluss zu transportieren oder zu gewährleisten, kommen zu der Emotion (dem Gefühl) des Charakters, auch seine Handlungen.
Damit öffnet sich ein Stück weit die Büchse der Pandora (Verständnisproblem), denn aus:

#lacht, #weint, und anderen Verben mit t
werden Handlungen des Charakters
#macht ein Feuer
#öffnet die Tür und lächelt
#schreibt ein Buch
WICHTIG Handlungen die mein Charakter ausführt, sind exakt genau nur HANDLUNGEN die mein Charakter ausführt und NICHT wie in Beispiel 1 und 3 Absichtserklärungen.

Zum Verständnis:
Beispiel 2 zeigt eine Handlung und eine dem Spielfluss dienende Emotion.
Beispiel 3 ist reiner Unsinn und komplett falsch, denn A ist ein Buch schreiben, keine einzelne Handlung und B kann die Absicht ein Buch zu schreiben, mein Mitspieler aus einem Emote gar nicht herauslesen.
Beispiel 1 ist eine Zusammenfassung auf das positive Ende der Handlungen, denn Handlungen können auch nicht gelingen. (... und deshalb auch kein zulässiges Emote)

MERKE: Verständnis ist immer von den Umständen abhängig und erfordert Geduld. Um Missverständnisse zu vermeiden, wäre vergleichsweise besser
Beispiel 2 #nimmt feuerstein und stahl aus dem Beutel und schiebt ein wenig Reisig zusammen
Beispiel 3 #die Schreibfeder hält die Information fest #hämmert konzentriert auf der Tastatur herum
Es gibt immer noch einen besseren Weg eine Handlung in seine Einzelteile zu zerlegen, aber es schleicht sich, mit Beispiel 1, ein weiterer Rollenspielumstand hinein, den es Zeilenbasiert nicht gibt. DER SPIELLEITER
Jetzt sind wir herausgeschleudert auf das Spielprinzip von Rollenspiel.
Jeder am Spiel beteiligte Akteur (Charakter) handelt auf die Spielangebote des Spielleiters. Das ist nicht frei interpretierbar sondern, jeder der dagegen handelt stört das Spiel extrem. Um nicht der Lust und Laune des Spielleiters ausgesetzt zu sein, entscheiden üblicherweise Würfel, über den Ausgang der von den Akteuren gemachten Angebote.

MERKE: Zeilenbasiert gibt es diesen Entscheider, weder als Würfel noch als Spielleiter.
Diesen Mangel zu umgehen, hat aus meiner Sicht zu vielen Missverständnissen geführt. Eines der lächerlichsten Missverständnisse ( ) sind Bemerkungen zwischen zwei Klammern. (und war ich gut ?) Natürlich ist mir der Ansatz zugänglich. Aber alle Probleme, welche Würfel und Spielleiter betreffen, in zwei Klammern zu fassen, ist absurd und natürlich nicht gelungen. (du sagst wenn dir was nicht gefällt)

Abseit meiner Interpretation, handelt es sich tatsächlich vielmehr um den Wildwuchs eines anderen Themas - IG und OG beim LARP. Also Liverollenspielen und NEIN dies ist keine sexuelle Orientierung - lediglich fleischgewordene Rollenspieler, in Ihren Charakteren.
IG ---> Ingame und OG ---> Offgame: Zwei Begriffe für Seinszustände im LARP - Entweder ist der Charakter im Spiel (IG) --- oder er ist NICHT im Spiel (OG)
Um weitere Verwirrungen zu vermeiden zurück zum Thema: Zeilenbasiertes Rollenspiel

Persönlich habe ich den Eindruck, das die Trennung von Spieler- und Charakterwissen, hier bei Chatcity, keinerlei Relevanz hat. Ganz im Gegenteil zum EMOTE

SELBSTERKLÄREND oder Kleinvieh macht auch Mist

#lacht ---> so als 5 Buchstaben, ist das Mitgedachte/Mitgemeinte allgemeinverständlich
Hänge ich meinem Nick dieses emote an, verstehe ich es selbst. ALLE ANDEREN interpretieren aus dem Chatverlauf und weichen, in der Regel, vom Verständnis dieses Nicks ab.
Ergo ist selbst ein #lacht nicht neutral. Denn jeder der Leser bewertet es.

Rollenspieler sollten immer einen gewissen Tunnelblick entwickeln und nachdenken, bevor sie emoten." Wieviel wiegt mein emote an dieser Stelle und wäre es nicht sinnvoller zu lächeln?"

Anmerkung zur Erstellung von Nicknamen: Sehr viele CC- User haben ihr Gehirn auf OFF dabei , und bekämen von mir keine Freigabe - wären also gar nicht reingekommen.

Natürlich ist auch ein #lächelt den gleichen Bedingungen unterworfen und Zitat:
Es gibt immer noch einen besseren Weg eine Handlung in seine Einzelteile zu zerlegen.
#lächelt leicht (Waage: Was wäre #lächelt schwer? - Grinsekater (ok))
#grinst
Jetzt können gerade #grinst und #lächelt leicht, den Eindruck von Häme vermitteln. Das kann für den von mir angestrebten Spielverlauf hilfreich sein - oder aber auch gar nicht.

Mein Mitspieler interpretiert anders als erwartet --- reagiert über und haut mir eine rein.
Es kommt zum REGELVERSTOSS mit der Kennung Poweremote.
#schaue kurz verwirrt und gebe dir eine Ohrfeige

Wie wir jetzt wissen, ist das kein emote, weil es nicht nur eine Handlung beschreibt, sondern auch den gewünschten Ausgang selbiger. Die OHRFEIGE aber betrifft meinen Charakter. Selbstverständlich bedürfen emotes die meinen Charakter betreffen meine Zustimmung. Meine emotes setzen mein Einverständnis vorraus, das ist Selbsterklärend! Emotes von anderen, die meinen Nick betreffen, haben dieses Einverständnis NICHT. Punkt - Ende - Aus die Maus.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit, gefunde Rechtschreibfehler darfst du behalten. #zwinker
Eure
Nicola
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