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Nutzer: anthropoid
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geschrieben am: 22.09.2002    um 10:43 Uhr   

Ich schrieb nur nichts zu dieser Aussage, weil es eine Behauptung ist, die weniger etwas mit der Kenntnis der Materie zu tun hat. Vielleicht ist Gott tot, wenn man der Bibel glaubt, ist er's nicht... wer weiß das schon?
Was bedeutet "tot" überhaupt für einen Gott?

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Nutzer: NickOhneNamen
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geschrieben am: 22.09.2002    um 05:07 Uhr   
(zitat)
(zitat)1. Gott hat nur eine bedeutende Publikation veröffentlicht.(/zitat)
Falsch.
Die Bibel ist ein Kanon, der über Jahrhunderte geschrieben wurde und aus vielen einzelnen Büchern besteht.
(zitat)2. Diese war auf Hebräisch.(/zitat)
Zur Hälfte richtig:
Die Bibel wurde in Hebräisch und Aramäisch verfasst.
(zitat)3. Es wurde niemand darin zitiert.(/zitat)
Naja...
Aber 1. gab es damals noch keine so strengen Regeln beim zitieren (wenn man sowas überhaupt kannte, schließlich war man ja schon froh überhaupt eine Schrift zu haben) und 2. wurden antike Herrscher und Gesetzbücher zitiert. Ist das nichts?
(zitat)4. Sie wurde in keiner anerkannten Zeitschrift vorabveröffentlicht.(/zitat)
Das beweise erstmal! :D
(zitat)5. Es wird behauptet, er habe sie nicht selbst geschrieben.(/zitat)
Das ist Tatsache.
Den Akt des Schreibens ließ er andere vollführen.
(zitat)6. Mag zwar sein, dass er die Welt geschaffen hat, aber was hat er seither Neues gemacht?(/zitat)
Den Teufel und die Dämonen aus dem Himmel verbannt - und vielleicht hat er ja zwischen Kaffe und Tee mal ein paar neue Universen gebaut, wer weiß?
(zitat)7. Die Wissenschaftsgemeinschaft kann seine Ergebnisse nicht replizieren.(/zitat)
er war seiner Zeit eben voraus, so wie dieser Mathematiker (Name entfallen) der eine unlösbare Rechnung aufstellte, deren Unlösbarkeit erst viele Jahrzehnte später bewiesen werden konnte.
(zitat)8. Er hatte keine Erlaubnis des Ethik-Komitees für Menschenversuche.(/zitat)
Öhm ja, dazu muss man ja wohl nix mehr sagen...
(zitat)9. Als ein Experiment schief lief, versuchte er das zu vertuschen (indem er die Versuchsobjekte ertränkte).(/zitat)
Abfall kommt eben in die Tonne.
(zitat)10. Er kam kaum in den Unterricht und sagte den Studenten einfach "Lest das Buch".(/zitat)
Falsch.
Erst Moses fing mit der Bibelschreibung an, davor gab Gott sogar Privatseminare für seine Stundenten.
(zitat)11. Manche sagen, er liess seinen Sohn den Unterricht machen.(/zitat)
Was ist daran auszusetzen, wenn der Sohn die Familientradition fortführt? Es gab schließlich auch ein Davor.
(zitat)12. Seine Sprechstunden waren höchst unregelmäßig und manchmal hielt er sie auf Berggipfeln ab.(/zitat)
Sowas nennt man dann "Erlebnisstudium", das motiviert ungemein!
(zitat)13. Obwohl es nur 10 Aufgaben gab, fielen die meisten Studenten bei ihm durch.(/zitat)
Das einzige, was man ihm da vorwerfen könnte, wäre, dass er kein Numerus-Klausus-Fach aus seinem Lehrgang gemacht hat. Wäre aber auch nicht allzu sinnvoll gewesen.


Wenn schon, denn schon... erst mit der Materie beschäftigen, dann schreiben :P

(/zitat)


Da du zu Gott ist totnichts gesagt hast, gehe ich davon aus in diesem Punkt recht zu haben und bedanke mich für die anregende Unterhaltung. Gott ist tot Leute. Ja genau tot....und...er ist out !
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Nutzer: Aprilhexchen
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geschrieben am: 21.09.2002    um 21:54 Uhr   
"Meine Äußerung zum Thema war keinesfalls rassistisch, sie entsprach der Wahrheit. Das afrikanische Volk würde heute noch genauso leben wie wir vor tausenden von Jahren, wenn sich nicht der Weiße in Afrika eingemischt hätte."

Wie bitte??? Nicht rassistisch und dann so eine Äußerung hintendran? Ist Dir eigentlich nicht klar, dass gerade die tolle, weiße, zivilisierte Welt als einziger (!!) daran Schuld ist, dass es den Menschen in Afrika so schlecht geht? Hast Du Dich beispielsweise mal darüber informiert, wie schlecht es den Menschen auf den Kaffeeplantagen geht, die dafür sorgen, dass bei uns die großen Konzerne viel Geld machen können? Meine Güte.. Informiere Dich erstmal genauer bevor Du Tatsachen aufstellen willst, die nicht schon vom Ansatz her völlig falsch sind!
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Nutzer: Fabian23J
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geschrieben am: 21.09.2002    um 20:45 Uhr   
Hallo anthropoid
Meine Äußerung zum Thema war keinesfalls rassistisch, sie entsprach der Wahrheit. Das afrikanische Volk würde heute noch genauso leben wie wir vor tausenden von Jahren, wenn sich nicht der Weiße in Afrika eingemischt hätte.

Ich denke, dass man der Wissenschaft wohl eher glauben kann, als einer Schrift, die vor Ewigkeiten geschrieben wurde. Die Wissenschaft ist heute der maßgebende Faktor, welcher früher der antiquierte Glauben an Gott war.

f
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Nutzer: anthropoid
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geschrieben am: 20.09.2002    um 17:50 Uhr   
(zitat)Zu den Menschen in Afrika:
Sie sind intellektuell noch nicht auf europäischem, weißen Niveau.(/zitat)
Denk lieber mal darüber nach, was du da geschrieben hast; man könnte das vielleicht als etwas rassistisch ansehen (ich hoffe, du hast es nicht so gemeint)... Außerdem folgen wir nur einer anderen Philosophie, die zwar erfolgreicher (in kräfteverhältnismäßiger Hinsicht) ist als die allgemein afrikanische, deshalb aber nicht richtiger sein muss

(zitat)Es gibt keinen Gott, jeder logisch denkende, zivilisierte Mensch müsste nach einigem Nachdenken zu dieser Erkenntnis kommen!(/zitat)
Wenn logisch=wissenschaftlich, hast du recht. Aber wie schon gesagt, Wissenschaft ist auch nur eine philosophische Schule, genau wie die Religionen welche sind.

(edit)war ein bisschen deftig, sorry(/edit)
Geändert am 20.09.2002 um 17:51 Uhr von Anthropoid

Geändert am 20.09.2002 um 21:33 Uhr von Anthropoid
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Nutzer: anthropoid
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geschrieben am: 20.09.2002    um 17:40 Uhr   

(zitat)1. Gott hat nur eine bedeutende Publikation veröffentlicht.(/zitat)
Falsch.
Die Bibel ist ein Kanon, der über Jahrhunderte geschrieben wurde und aus vielen einzelnen Büchern besteht.
(zitat)2. Diese war auf Hebräisch.(/zitat)
Zur Hälfte richtig:
Die Bibel wurde in Hebräisch und Aramäisch verfasst.
(zitat)3. Es wurde niemand darin zitiert.(/zitat)
Naja...
Aber 1. gab es damals noch keine so strengen Regeln beim zitieren (wenn man sowas überhaupt kannte, schließlich war man ja schon froh überhaupt eine Schrift zu haben) und 2. wurden antike Herrscher und Gesetzbücher zitiert. Ist das nichts?
(zitat)4. Sie wurde in keiner anerkannten Zeitschrift vorabveröffentlicht.(/zitat)
Das beweise erstmal! :D
(zitat)5. Es wird behauptet, er habe sie nicht selbst geschrieben.(/zitat)
Das ist Tatsache.
Den Akt des Schreibens ließ er andere vollführen.
(zitat)6. Mag zwar sein, dass er die Welt geschaffen hat, aber was hat er seither Neues gemacht?(/zitat)
Den Teufel und die Dämonen aus dem Himmel verbannt - und vielleicht hat er ja zwischen Kaffe und Tee mal ein paar neue Universen gebaut, wer weiß?
(zitat)7. Die Wissenschaftsgemeinschaft kann seine Ergebnisse nicht replizieren.(/zitat)
er war seiner Zeit eben voraus, so wie dieser Mathematiker (Name entfallen) der eine unlösbare Rechnung aufstellte, deren Unlösbarkeit erst viele Jahrzehnte später bewiesen werden konnte.
(zitat)8. Er hatte keine Erlaubnis des Ethik-Komitees für Menschenversuche.(/zitat)
Öhm ja, dazu muss man ja wohl nix mehr sagen...
(zitat)9. Als ein Experiment schief lief, versuchte er das zu vertuschen (indem er die Versuchsobjekte ertränkte).(/zitat)
Abfall kommt eben in die Tonne.
(zitat)10. Er kam kaum in den Unterricht und sagte den Studenten einfach "Lest das Buch".(/zitat)
Falsch.
Erst Moses fing mit der Bibelschreibung an, davor gab Gott sogar Privatseminare für seine Stundenten.
(zitat)11. Manche sagen, er liess seinen Sohn den Unterricht machen.(/zitat)
Was ist daran auszusetzen, wenn der Sohn die Familientradition fortführt? Es gab schließlich auch ein Davor.
(zitat)12. Seine Sprechstunden waren höchst unregelmäßig und manchmal hielt er sie auf Berggipfeln ab.(/zitat)
Sowas nennt man dann "Erlebnisstudium", das motiviert ungemein!
(zitat)13. Obwohl es nur 10 Aufgaben gab, fielen die meisten Studenten bei ihm durch.(/zitat)
Das einzige, was man ihm da vorwerfen könnte, wäre, dass er kein Numerus-Klausus-Fach aus seinem Lehrgang gemacht hat. Wäre aber auch nicht allzu sinnvoll gewesen.


Wenn schon, denn schon... erst mit der Materie beschäftigen, dann schreiben :P

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Nutzer: Smug
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geschrieben am: 20.09.2002    um 16:44 Uhr   
(zitat)Und da jede Religion an ihren eigenen Gott (Buddha, Allah, Iehova usw.) glaubt, (...) dürfte, es der Wissenschaft sehr schwer fallen zu beweisen das es gar keinen Gott gibt.(/zitat)Nur mal so am Rande: Auch wenn Buddha im Zentrum des Buddhismus steht, so ist Buddha doch kein Gott im eigentlichen Sinne. Buddha (eigtl. Siddartha Gautama Buddha) hat im 6. Jahrhundert vor Christus gelebt und hat sein Leben der Erringung der vollständigen Erleuchtung (bodhi) gewidmet. Nach sechs Jahren der Suche und der vollständigen Entsagung aller weltlichen Genüsse ist sie ihm unter einem Baum am Ufer des Neranjara-Flusses zuteil geworden.
Im Gegensatz zu den großen monotheistischen Religionen kennt der Buddhismus keinen Gott, sondern lediglich einen "Großen Lehrer", den eben Buddha darstellt. Buddha hat nach seiner eigenen Erleuchtung die Menschen gelehrt, dass sie durch Enthaltsamkeit und Beachtung einiger Regeln (die ich hier jetzt nicht aufführen will, das würde zu weit vom Thema wegführen) selber die Erleuchtung bekommen können. Sozusagen ist der Sinn des Buddhismus nicht der, einem Gott zu huldigen, sondern das eigene Leben in den Griff zu bekommen.

Ursprünglich waren Religionen auch lediglich eine "Erfindung" der Menschen, die in erster Linie dazu diente, bestimmte Wegweiser für das Leben zu haben, um Anleitung für das Leben zu bekommen. Genau dieses steht auch im Zentrum der Religionen, ausgedrückt etwa durch (einen Teil der) Zehn Gebote. Aus dem Alten Testament beispielsweise wird eine "Lektion" immer aufs Neue wiederholt, mit neuen Hauptpersonen und neuen Herausforderungen: Dass derjenige belohnt wird, der gottesfürchtig lebt, also den moralischen Regeln entsprechend, die durch Gott bzw. durch die Religion aufgestellt werden. Also sollen die Gläubigen genau so leben wie auch die Vorbilder, denn nichts anderes ist damit gemeint.

Wahrscheinlich wird man es nicht wissenschaftlich beweisen können, dass Gott existiert. Aber solange wir uns an die Regeln halten, die Gott zugeschrieben werden, solange gibt es Gott, denn wir "glauben" an ihn (oder sie...?), indem wir den "gottgegebenen" Regeln folgen. Dies ist auch unabhängig davon, welchen Glauben wir jetzt im einzelnen haben, katholisch, jüdisch, wahhabitisch, orthodox, hinduistisch, sunnitisch oder protestantisch.

Wer mit mir darüber diskutieren möchte, der kann gerne den Chat dafür wählen.
es sind die kleinen dinge, die ein leben lebenswert machen.
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Nutzer: NickOhneNamen
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geschrieben am: 20.09.2002    um 15:39 Uhr   
Warum Gott nie ordentlicher Professor wurde :

1. Gott hat nur eine bedeutende Publikation veröffentlicht.
2. Diese war auf Hebräisch.
3. Es wurde niemand darin zitiert.
4. Sie wurde in keiner anerkannten Zeitschrift vorabveröffentlicht.
5. Es wird behauptet, er habe sie nicht selbst geschrieben.
6. Mag zwar sein, dass er die Welt geschaffen hat, aber was hat er seither Neues gemacht?
7. Die Wissenschaftsgemeinschaft kann seine Ergebnisse nicht replizieren.
8. Er hatte keine Erlaubnis des Ethik-Komitees für Menschenversuche.
9. Als ein Experiment schief lief, versuchte er das zu vertuschen (indem er die Versuchsobjekte ertränkte).
10. Er kam kaum in den Unterricht und sagte den Studenten einfach "Lest das Buch".
11. Manche sagen, er liess seinen Sohn den Unterricht machen.
12. Seine Sprechstunden waren höchst unregelmäßig und manchmal hielt er sie auf Berggipfeln ab.
13. Obwohl es nur 10 Aufgaben gab, fielen die meisten Studenten bei ihm durch.


und die letzte Weisheit: Gott ist tot!

Hört lieber Musik von toten Menschen, da habt ihr mehr davon. Und im Übrigen : glauben heisst es nicht beweisen zu können..

NoN
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Nutzer: Fabian23J
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geschrieben am: 20.09.2002    um 14:42 Uhr   
Hallo!
Zu den Menschen in Afrika:
Sie sind intellektuell noch nicht auf europäischem, weißen Niveau.
Es gibt keinen Gott, jeder logisch denkende, zivilisierte Mensch müsste nach einigem Nachdenken zu dieser Erkenntnis kommen!

F
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Nutzer: GhostWriter
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geschrieben am: 12.09.2002    um 10:47 Uhr   
Hi Leute,

meine Argumente oben wurden nun fast alle irgendwie wiederlegt, in welche Richtung auch immer.

Aber die meisten Menschen sind nun mal so, das sie für alles eine Erklärung oder einen Beweis haben wollen bevor sie an eine Sache glauben. Eher geben sie keine Ruhe.

Ich selbst glaube zwar nicht an Gott, bin aber geneigt doch hin und wieder an höhere Mächte zu glauben, den nicht alles läßt sich wissenschaftlich rational erklären. Zum Beispiel die "Nah-Tod-Erlebnisse" von reanimierten "Toten", oder die (durchaus manchmal glaubhaften) Berichte über das Erscheinen von Schutzengeln usw.
Die Frage ob Gott auch real existiert oder nicht wird sich wohl nie klären lassen und somit wird es diesen Glauben auch weiterhin geben.
Und da jede Religion an ihren eigenen Gott (Buddha, Allah, Iehova usw.) glaubt dürfte es der Wissenschaft sehr schwer fallen zu beweisen das es gar keinen Gott gibt.

In diesem Zusammenhang frage ich mich aber, ob es unbedingt Gott gewesen sein muß der die Welt und uns Menschen erschaffen hat. Kann es nicht ebensogut sein das es in fernen Galaxien auch Lebewesen gibt die wesentlich weiter entwickelt sind als wir und die uns das Leben geschenkt haben um eine von Ihrer Art abweichende Folge der Evolution zu testen? Diese Möglichkeit läßt sich ebenfalls genausowenig beweisen wie wiederlegen.

Cu GW
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Nutzer: Aprilhexchen
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geschrieben am: 12.09.2002    um 09:47 Uhr   
"- Wenn es Gott gibt wäre er ein Rabenvater. Wieso sonst läßt er soviel Not und Elend auf seiner Welt zu? Welcher Vater würde zusehen wenn seine Kinder verhungern?"

Die theologische Antwort darauf:
Gott hat die Welt geschaffen, den Menschen hinein gesetzt und ihm den Auftrag gegeben, sich um die Schöpfung zu kümmern. Er hat ihm aber auch einen freien Willen geschenkt, ihm gesagt, was gut und richtig ist und hat es dann ihm überlassen, sich an die Regeln zu halten oder sie zu brechen.

Das Schlechte auf dieser Welt kommt nicht von Gott. Wir - die Menschen - haben das alles ganz alleine zu verantworten. Wir wissen ganz genau, was Gott für richtig und falsch hält, scheren uns da aber nicht im geringsten drum. Wir machen was wir wollen, erschaffen eine Rangordnung auf der Welt ("dritte Welt"), halten uns selbst für Götter und verändern unsere Umwelt so wie es uns gerade passt ohne auf sie Rücksicht zu nehmen. Und dann, wenn mal etwas nicht so läuft wie wir es gerne hätten, fragen wir uns: Wo ist Gott? - irgendwie schitzophren, oder?

Dazu lässt sich noch sagen, dass gerade die Menschen in den ärmeren Ländern viel weniger an Gott zweifeln als wir - und das trotz (oder gerade wegen) ihrem in unseren Augen großen Elend! Eine Professoren von mir - die jetzt in Tansania lebt - hat mal erzählt, die Leute in Afrika könnten sich gar nicht vorstellen, wie wir in unseren westlichen Kulturen überhaupt an Gott glauben und uns von der Bibel angesprochen fühlen können. Gott war und ist immer auf der Seite der Schwachen und Unterdrückten und zeigt sich gerade im Leid. Wie können wir also an Gott glauben und trotzdem weiterhin fortlaufend, Tag für Tag gegen seine Gebote verstoßen?

Ich fand diesen Gedankenanstoß meiner Professorin ganz hilfreich. Anstatt uns ständig über andere zu stellen, sie sogar als "Beweis" dafür anbringen zu wollen, Gott gäbe es nicht, sollten wir mal bei uns selbst anfangen.
Geändert am 12.09.2002 um 09:49 Uhr von Aprilhexchen
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Nutzer: Powerlusche
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geschrieben am: 12.09.2002    um 01:13 Uhr   
wissen..bzw beweise..das was ich selber beweisen kann/nachprüfen/nachmessen...

schon traurig das im 21 jahrhundert immer noch irgendelchen religionen angehangen wird...

auchsollte der mensch bestimmte dinge als gegeben hinnehmen...
wer sagt denn das das weltall icht schon immer da war
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Nutzer: anthropoid
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geschrieben am: 11.09.2002    um 13:44 Uhr   

Wissen begründet sich doch nur auf anderem Wissen oder subjektiven Sinnesdaten. Glaube begründet sich auf auf Wissen und der Verarbeitung von subjektiven Eindrücken. Objektivität ist nur ein Wunschtraum der Denker und darum ist die frage, ob es besser ist zu glauben oder zu wissen müßig und nur eine der Mode.

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Nutzer: Powerlusche
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geschrieben am: 11.09.2002    um 12:19 Uhr   
Glaube ist mangel an wissen....
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Nutzer: AMlTOLA
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geschrieben am: 11.09.2002    um 05:27 Uhr   
(weiss)(sorry, die forumsprache ist deutsch, -tao-(/weiss)



Geändert am 11.09.2002 um 13:14 Uhr von Tao
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Nutzer: chaoz
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geschrieben am: 11.09.2002    um 02:24 Uhr   
das ist mal ein interessanter thread. ich glaube, so wie einige andere auch, das es einfach keine antwort darauf gibt. gottseidank leben wir nicht mehr im mittelalter wo man zum tode verurteilt wurde wenn man "die götter nicht anerkennt".
jeder sollte seine eigene meinung vertreten können. mein gott ist zum beispiel ferdinand porsche. gut, das mag lustig klingen, aber in meinen augen hat deieser mann schier unfassbares geschaffen... andere leute glauben an den gott der uns krebs, kriege und andere dinge geschaffen hat. aber dieser amcht es sich, laut kirchlicher aussage "die wege des herrn sind unergründlich" immer sehr einfach ... mein gott dagegen hat seine ziele, wenn man es so nennen kann, sehr niedrig gesteckt und hat weit über sie hinaus geschossen. nun, sicher haben sich einige leute in nem 911er totgefahren aber ... daran ist nicht ferdinand schuld! was ich damit sagen will ist ... jeder gott hat sein pro und sein kontra. schlimm ist es nur wenn schmu in gottes namen, welcher gott auch immer, getrieben wird. wie im golfkrieg damals ... saddam hussein hat seine "armee" aus armen moslems zusammengestellt die nichts weiter als ihren glauben hatten. dieses manko hat er schamlos ausgenutzt und sie in den "heiligen krieg" geschickt in dem es für IHN aber um ganz andere, viel irdischere dinge ging, nämlich geld. nun ... ob es einen gott gibt und wie auch immer er heisst, muss jeder selbst wissen. es ist gut wenn ein mensch etwas hat woran er sich klammern kann, woran er sich halten kann und zu dem er in aussichtslosen situationen sprechen kann. man sollte sich nur nicht durch mittelsmänner auf falsche pfade lenken lassen ...

chaoZ
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"Autor"  
Nutzer: Kephas
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geschrieben am: 10.09.2002    um 18:35 Uhr   
(zitat)
JA

- Was war vor dem Urknall? Die Materie muß ja irgendwo her gekommen sein. Wie oben schon geschrieben, -von nix kommt nix-.

- Was ist mit den vielen wissenschaftlich nicht erklärbaren Phänomenen z.B. die Unendlichkeit des Universums

- Was ist mit den vielen kleinen Wundern die wir jeden Tag (viele eher unbewusst) erleben? Die Liebe, der Zufall (nicht immer erklärbar)usw.


NEIN

- Wenn es Gott gibt wäre er ein Rabenvater. Wieso sonst läßt er soviel Not und Elend auf seiner Welt zu? Welcher Vater würde zusehen wenn seine Kinder verhungern?

- Wenn es Gott gibt, wieso läßt er dann zu das einige Herrschaften in weißen Kitteln in ihrem Gen-Labor Gott spielen? Wer läßt sich denn schon gern ins Handwerk pfuschen.(/zitat)

Zu 1.:
Es gibt Theorien, dass sich das Universum in mehr Dimensionen als nur den "bekannten" vier bewegt. In einer solchen Theorie "durchfloßen" sich zwei Universen, die in einer bestimmten Dimension nur zweidimensionale Flächen sind und parallel zueinander liegen, und durch den Durchfluß wurde Energie freigesetzt, welche nach der Einsteingleichung aquivalent zur Masse ist.
Naja, wie dem auch sei. Der Mensch kann nicht alles erklären, und deswegen stellt er Gott für das Unerklärliche hin. Meiner Meinung nach kein Beweise für die Existenz Gottes.

Zu 2.:
Der Mensch geht davon aus, dass das Universum unendlich ist. Ob das stimmt weiß kein Mensch. Wiederum stellt der Mensch Gott für das Unerklärliche hin.

Zu 3.:
"Love is a matter of chemistry, sex is a matter of physics".
Liebe ist rational gesehen, nicht mehr als das zufällige Wirken chemischer Stoffe.
Und Zufall kann auch einfach als ein eingetretenes höchst unwahrscheinliches Ereignis dargestellt werden.

Zu 4.:
Da fällt mir momentan nicht viel ein.

Zu 5.:
Welcher Vater hat es nicht gern, wenn seine Kinder in seine Fußstapfen treten?
Möglicherweise möchte Gott, dass seine "Kinder" (wenn wir das sind) so werden wie er.
Meiner Meinung nach kein Beweis für die Nichtexistenz Gottes.

Was ich damit sagen möchte:
Ob es Gott gibt oder nicht, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt keinen eindeutigen Beweis dafür, dass es Gott gibt aber auch keinen dagegen.
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Nutzer: DiggerD21
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geschrieben am: 10.09.2002    um 17:49 Uhr   
Es gibt Wissenschaftler, die behaupten, Gott im Weltall entdeckt zu haben. Wers glaubt :-)
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"Autor"  
Nutzer: muzzleloader
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geschrieben am: 10.09.2002    um 17:11 Uhr   
(zitat)Hi Fabian!

Du machst einen kleinen Fehler. Du darst auf der Suche nach der Antwort nicht die Bibel als "gottgegeben" voraussetzen.
Die Bibel ist von Menschen geschrieben worden. Sie ist eine Zusammenstellung vieler Dokumente, wobei die Kirche irgendwann mal eine Auswahl getroffen hat, welche dieser vielen Dokumente zu einem Buch zusammengefasst werden sollen, und welche lieber nicht mit hinein sollen (siehe Apokryphen).
Allerdings ist die Tatsache, dass viele "Geschichten" aus der Bibel unglaubwürdig erscheinen, kein Beweis dafür, dass es Gott nicht gibt.

Gruß,
André(/zitat)

Das es etwas nicht gibt kann man nicht beweisen.

Beweise doch mal , dass es keine Trolle,Elfen oder
grosse grüne steinbeisser gibt.
Ich bin mit allen dreien ständig in kontakt.
Grüsse vom elfentrolligen muzzleloader
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Nutzer: GhostWriter
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geschrieben am: 09.09.2002    um 21:45 Uhr   
Gibt es Gott?

JA

- Was war vor dem Urknall? Die Materie muß ja irgendwo her gekommen sein. Wie oben schon geschrieben, -von nix kommt nix-.

- Was ist mit den vielen wissenschaftlich nicht erklärbaren Phänomenen z.B. die Unendlichkeit des Universums

- Was ist mit den vielen kleinen Wundern die wir jeden Tag (viele eher unbewusst) erleben? Die Liebe, der Zufall (nicht immer erklärbar)usw.


NEIN

- Wenn es Gott gibt wäre er ein Rabenvater. Wieso sonst läßt er soviel Not und Elend auf seiner Welt zu? Welcher Vater würde zusehen wenn seine Kinder verhungern?

- Wenn es Gott gibt, wieso läßt er dann zu das einige Herrschaften in weißen Kitteln in ihrem Gen-Labor Gott spielen? Wer läßt sich denn schon gern ins Handwerk pfuschen.



Diese Aufzählung könnte man jetzt endlos fortsetzten.
Jeder Mensch muß für sich allein entscheiden woran er glauben will. Wenn jemand an Jesus, Allah oder Buddha glaubt und damit seinen inneren Frieden findet, sollte man ihm diesen Glauben auch lassen.
Die Wissenschaft kann die Existenz Gottes genau sowenig wiederlegen wie sie die Unendlichkeit des Universums beweisen kann. Und selbst wenn sie eines Tages die Existenz Gottes wiederlegen könnte, den Glaube an Gott werden sie nicht bezwingen, denn wie heißt es so schön...Der Glaube kann Berge versetzten.

Und was die Bibel betrifft, versucht mal irgend ein Schriftstück über den Umweg von ca. 10 Sprachen zu übersetzten. Da bleibt vom Originaltext bestimmt nicht mehr viel übrig.

Ich als Realist glaube zumindest für mich nicht an Gott aber ich respektiere den Glauben anderer.



Cu GW


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Nutzer: zwirbella
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geschrieben am: 09.09.2002    um 09:15 Uhr   
Hi, ihr Lieben!

Bitte respektiert gegenseitig euren Glauben oder eben auch Nicht-Glauben! Jeder hat das Recht diese Entscheidung selbst zu treffen.

Liebe Grüße,

Zwirbella
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Nutzer: Arnold-22
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geschrieben am: 09.09.2002    um 07:44 Uhr   
Hallo!

@Handkante
"aber damit ist es nicht getan. gott war auch so gnädig zu uns menschen, in dem er uns auch propheten gesand hat die uns erklärt haben was richtig und was falsch ist."

Schön, dass der Mensch so dumm ist, dass er dazu andere braucht, die ihm vorkauen was gut und shclecht ist.

Was wenn einer der Propheten sagt: "Verbrennt euch in eurem Haus, denn das Ende ist nahe!" <--- Folgsam gehorchen oder selber denken?

Auf Wiederschaun
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Nutzer: handkante
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geschrieben am: 09.09.2002    um 05:27 Uhr   
ach ja nochwas,

"Gott hat die Welt an sieben Tagen erschaffen? Wie lange hat er dann für die anderen Sterne/Planeten, deren Anzahl in den unzählbaren Bereich geht, gebraucht? ;-) "

besonders intelligent scheinst du ja wohl nicht zu sein.
hehehehe nur du könntest auf diese idee kommen und die zeit mit dem irdischen messen ;-)

ich sag dir nur lese den koran. dann wirst du auch was über die zeit erfahren. das die zeit raum gefüge keine konstante ist.
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Nutzer: handkante
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geschrieben am: 09.09.2002    um 05:22 Uhr   
(zitat)@handkante
Hat sich der Staatsanwalt schon mal mit eurer Sekte beschäftigt? Die Aussage, es sei wissenschaftlich bewiesen, dass es einen Gott gäbe ist lachhaft. Alles, was man sich damals nicht erklären konnte wurde mit Gott erklärt. Die meisten dieser Gottestaten wurden widerlegt! Gott hat die Welt an sieben Tagen erschaffen? Wie lange hat er dann für die anderen Sterne/Planeten, deren Anzahl in den unzählbaren Bereich geht, gebraucht? ;-)
(/zitat)



sekte ???

ich glaube die sekte ist eine hervorrufung aus euerer seite.
sowas wie die zeugen yehovas oder sciene tology blabla die auf geld fixiert sind.

wenn ich dir das hier grossartig erklären und erzählen würde, würdest du vermutlich wie viele vor dir das einfach als evolution abhacken nur um zu sagen das es keinen gott gibt das natürlich falsch ist.

auch scheinst du mit dem was ich vorher geschrieben hatte grosse schwierigkeiten zu haben. frage mich wieso du nicht auf die texte eingehst die ich oben geschrieben habe und stattdessen dummes schmarrn von dir abgibst hehe.

auch machen viele den fehler das sie den koran der bibel gleich stellen. ich bin mir auch ganz sicher das du noch nie den koran zur hand hattest um dir selber mal ne meinung zu bilden. wenn du liest wirst du feststellen wie eng verknüpft der koran mit der wissenschaft ist.

es regt jeden menschen dazu an sich mit der wissenschaft zu beschäftigen. dies war auch der grund und ansporn gewesen, wieso die menschen im orient in der damaligen zeit grosse sprünge in der wissenschaft und bildung erreicht hatten.

medizien, mathematik, phsysik, astronomie, geographie usw.
lange vorher als die menschen im abendland noch die vorstellung hatten das die erde eine scheibe war errechnete man 600-700 jahre vorher den erdumfang. ich glaub bis auf +/- 5000 km genauigkeit.

naja ich hab jetzt genug geschrieben. bis dem nächst :o)
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Nutzer: anthropoid
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geschrieben am: 07.09.2002    um 14:37 Uhr   

Keine Widerlegung ist unwiderlegbar

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