Auf den Beitrag: (ID: 24483) sind "48" Antworten eingegangen (Gelesen: 2730 Mal).
"Autor"  
Nutzer: deelicious
Status: Regelmäßig I
Post schicken
Registriert seit: 22.11.2001
Anzahl Nachrichten: 2022

geschrieben am: 21.09.2002    um 17:29 Uhr   
Medizinische Theorie

Die medizinische Theorie ist die wohl bedeutsamste und wird in vielen Fällen von Suizidhandlungen herangezogen. Sie geht vor allem auf Erwin Ringel zurück (1953).
Eine Suizidhandlung ist nach dieser Theorie eine Krankheit oder ein Symptom einer Krankheit.
In den vorausgegangenen Kapiteln wurde schon erwähnt, daß suizidale Handlungen besonders häufig bei depressiven Menschen und bei Süchtigen vorkommen, also bei Alkohol-, Drogen- und Medikamentenabhängigen. Haenel geht davon aus, daß man solches Verhalten ebenso häufig bei schweren Neurosen und Psychosen beobachten kann. Menschen, die in diese Sparte fallen, gelten als medizinisch krank.
Außerdem können bestimmte Medikamente bei Patienten, die diese einnehmen müssen, depressives Verhalten hervorrufen. Aufgrund der Einnahme dieser Medikamente und der daraus folgenden Depressionen können suizidale Handlungen entstehen.

Aggressionstheorie

Die Aggressionstheorie hat in der Praxis eine nicht unbedeutende Rolle, da im Gespräch mit Suizidanden der Umgang und die Kanalisation von Aggressionen ein wichtiges Thema ist.

Der erste Vertreter dieser Theorie war Wilhelm Stekel im Jahr 1910 bei einer Konferenz in Wien. Er behauptete, daß ,, niemand sich selbst tötet, der nicht einen andern hat töten wollen oder zumindest den Tod eines anderen wünschte,, (Shneidman, 1979). Einige Jahre später beschäftigten sich Sigmund Freud und Karl Abraham ebenfalls mit diesem Aspekt.
Die nun beschriebene Aggressionstheorie ist ein psychoanalytisches Modell und geht auf Freud und Abraham zurück.
Die Suizidhandlung wird als Umkehr von Agressionen gesehen, d.h. Aggressionen werden also gegen sich selbst gewendet. Freud und Abraham vermuteten, daß bei einem Verlust, ob realer oder symbolischer Art spielt dabei keine Rolle, die verlorene oder auch gehaßte Person mittels Identifikation einverleibt wird. Es entsteht ein Zwiespalt zwischen Liebe und Haß. Negative Gefühle, die früher der anderen Person entgegengebracht wurden, werden nun als Selbsthaß erlebt. Dies führt dann zu einer depressiven Reaktion. Der Suizid ist dann ein weiterer Ausdruck und eine Fortführung dieses (Selbst-)Hasses. Beim Suizid bringt sich also nicht nur die betroffene Person selbst um, sondern auch den anderen. Der eigene Tod wird als gerechte Strafe empfunden, denn oft fühlt der Suizidant sich wegen seines Hasses schuldig und hat das Bedürfnis sich selbst deswegen bestrafen zu müssen.
In einem späteren Werk (1909) beschreibt Siegmund Freud den Suizid als grundlegenden menschlichen Todestrieb, der dem Lebenstrieb entgegenwirkt. Der Lebens- und der Todestrieb sind primäre Triebe des Menschen, mit deren Hilfe der Mensch zu einer inneren Spannungslosigkeit zurückfinden will, die er als Fötus erlebte. Die meisten Menschen können mit diesem Todestrieb umgehen, indem sie ihn neu ausrichten und auf andere umlenken. Suizidale Menschen richten diesen Trieb gegen sich selbst, da sie in ihrem Selbsthaß gefangen sind und damit nicht umgehen können. Mit dem Suizidversuch zeigt sich, daß der Todestrieb die Oberhand gewinnt.
Soziologische Befunde stimmen mit Freuds Theorie überein. (weiss)Als Beweis dafür sah man Kriegszeiten, in denen die nationale Suizidrate deutlich sank. Man erklärte das damit, daß die Menschen ihre selbstzerstörerisch Energie in diesen Zeiten konkret auf ihr Feindbild umlenken konnten(/weiss). Außerdem fand man heraus, daß in Staaten und Gesellschaften mit hohen Mord- und Tötungsraten die Suizidraten tendenziell niedriger waren und umgekehrt.
  Top
"Autor"  
Nutzer: deelicious
Status: Regelmäßig I
Post schicken
Registriert seit: 22.11.2001
Anzahl Nachrichten: 2022

geschrieben am: 21.09.2002    um 17:27 Uhr   
Gewalttätige Umgebung:

Psychischer oder physischer Schmerz kann Auslösefaktor für suizidale Handlungen sein. Menschen, die unterdrückt oder mißhandelt werden, oder auch Unterdrückung oder Mißhandlung in ihrer nahen Umgebung miterleben müssen, sehen oft keinen anderen Ausweg als den Suizid.

Schwere Krankheit:

Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit erkrankt sind, können zu der Überzeugung gelangen, daß ihr Tod in jedem Falle eintritt und sie Schmerzen und/oder psychische Belastungen nicht mehr ertragen können. Ein aktuelles und umstrittenes Problem ist der neuere medizinische Fortschritt, der zwar das Leben der Patienten verlängert, nicht aber deren Lebensqualität, die dabei oft in Vergessenheit gerät. Auch aus diesem Grund beschließen manche Patienten (meist im fortgeschrittenen oder Endstadium der Krankheit) ihre schmerzensreiche Existenz selbst zu beenden.

Rollenkonflikt:

Jeder Mensch erlebt im Laufe seines Lebens Rollenkonflikte. Vor allem berufstätige Frauen scheinen in den letzten Jahren vermehrt Konflikte zwischen den verschiedenen Rollen, die sie leben, zu erleben ( z.B. Ehefrau, Mutter, Arbeitnehmerin...). Dies stellt für diese Personen eine große langfristige Belastung dar, die manchmal nicht mehr bewältigt werden kann und aus der ein Suizid oder Suizidversuch hervorgehen kann. Frauen in verantwortungsvollen, qualifizierten Berufen scheinen besonders betroffen zu sein, wie aus den Suizidraten hervorgeht, die in dieser Personengruppe besonders hoch sind.



Suizidtheorien

Es können verschiedene Theorien zur Erklärung von Suizidhandlungen herangezogen werden. Diese Theorien sollen dazu beitragen, das Verständnis für Suizidhandlungen zu fördern. Es gelingt aber keiner dieser unterschiedlichen Theorien, eine allgemeingültige Erklärung zu finden. Zwar haben sich schon viele Wissenschaftler, Kliniker und Theoretiker mit Erklärungsmodellen für dieses Phänomen beschäftigt, doch es konnte keiner letztendlich feststellen, warum manche Menschen sich das Leben nehmen wollen und andere, die sich in der gleichen Situation befinden, damit umzugehen wissen.

Die Erklärungsmodelle, die im folgenden vorgestellt werden, sind leider nur in begrenztem Umfang empirisch bestätigt, und sie können auch nicht alle Arten suizidaler Handlungen erklären.
Die folgenden Theorien erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind von unterschiedlicher Bedeutung und Wichtigkeit.
  Top
"Autor"  
Nutzer: deelicious
Status: Regelmäßig I
Post schicken
Registriert seit: 22.11.2001
Anzahl Nachrichten: 2022

geschrieben am: 21.09.2002    um 17:24 Uhr   
Alkoholkonsum

Alkohol spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle vor und während einem Suizidversuch. Durch Studien wurde belegt, daß mindestens 20 Prozent der Menschen vor ihrem Suizidversuch Alkohol trinken und daß ein Viertel rechtlich gesehen betrunken war. Die Vermutung, daß der Alkoholkonsum bei Suizidanden vor ihrem Tod noch höher, bzw. weiterverbreitet ist, liegt nahe. Dies ist allerdings kaum zu beweisen, da suizidale Handlungen im Fall von Alkoholeinfluß von den Behörden wahrscheinlich oft als Unfall eingestuft werden.
Alkohol hat eine enthemmende Wirkung auf Menschen. Diese Wirkung fördert den Mut der Menschen, etwas zu tun (suizidale Handlungen), vor dem sie sonst Angst hätten und das sie aus dieser Angst heraus unterlassen würden. Es wird vermutet, daß der Alkohol die Gewaltbereitschaft einer Person (auch gegen sich selbst) fördert und daß er verdeckte Aggressionen aufdeckt, die dann wirken können.
(vgl. Comer, 1995, S. 172)

Vermutlich haben andere Drogen eine ähnliche Wirkung auf suizidgefährdete Menschen und fördern, wie der Alkoholkonsum, substanzbezogene Störungen.
Der langfristige Mißbrauch von berauschenden Drogen fördert vermutlich das Gefühl, von der Droge gefangengenommen zu sein, nicht mehr loszukommen. Dies führt zu einer Hoffnungslosigkeit, die Suizidgedanken auslösen kann. Möglicherweise steht aber auch die Hoffnungslosigkeit und/oder Verzweiflung am Anfang und führt erst zum Drogenmißbrauch, der dann das Problem verstärkt und die negativen Gefühle und Wahrnehmungen des Menschen intensiviert. Als einziger Ausweg kann dann von diesen Personen der Suizid in Betracht gezogen werden.

Psychische Störungen

Menschen, die den Versuch unternehmen, sich selbst zu töten, müssen nicht zwangsläufig an einer psychischen Störung leiden. Dennoch sind bei etwa 30 bis 70 Prozent dieser Menschen psychische Störungen zu beobachten.

Die am häufigsten auftretenden psychischen Störungen, die am engsten mit dem Suizid verknüpft sind, sind
¬ affektive Störungen
¬ Substanzbezogene Störungen und
¬ Schizophrenie.
(vgl. Comer, 1995, S. 172f)

Der Begriff Schizophrenie bedeutet ,,spaltungsirre sein". Symptome dieser psychischen Störung sind Denkstörungen in Form von unzusammenhängendem Denken, Persönlichkeitsspaltung, Kontaktverlust und manchmal Wahnvorstellungen. Menschen, die unter schizophrenen Störungen leiden haben oft den Kontakt zur Realität verloren.
Die populäre Meinung besagt, daß sich Schizophrene umbringen, weil die Stimmen in ihrem Kopf ihnen diese Handlung befehlen oder weil sie die Wahnvorstellung haben, Suizid sei eine großartige Sache und noble Geste. Forscher fanden aber heraus, daß das Motiv solcher Menschen meist in einer Demoralisierung zu suchen ist. Es sind vor allem junge und arbeitslose Menschen. Nach wiederholten Rückfällen glaubt die schizophrene Person, daß sie ihr Leben mit dieser Störung nicht bewältigen kann.

Berufliche Belastung:

Suizidversuche können durch große berufliche Belastung oder auch berufliche Unzufriedenheit, wie z.B. ausbleibende Befriedigung oder Bestätigung, ausgelöst werden. Die Statistik zeigt, daß Psychiater, Psychologen, Ärzte und Zahnärzte, Anwälte und ungelernte Arbeiter zu den Berufsgruppen zählen, bei denen man besonders hohe Suizidraten finden kann. Dies muß aber nicht unbedingt auf eine besondere berufliche Belastung zurückzuführen sein. Es gibt auch Erklärungsansätze, nach denen ungelernte Arbeiter eine größere Zukunftsangst haben als Menschen in anderen Tätigkeitsfeldern und daher eher zu suizidalen Handlungen neigen. Suizidale Psychologen oder Psychiater leiden nicht unbedingt unter der emotionalen Belastung ihres Berufs, sondern haben im Gegenteil eventuellen ihren Beruf auf Grund eigener psychischer Probleme gewählt, sind daher also vorbelastet und somit suizidgefährdet.
  Top
"Autor"  
Nutzer: deelicious
Status: Regelmäßig I
Post schicken
Registriert seit: 22.11.2001
Anzahl Nachrichten: 2022

geschrieben am: 21.09.2002    um 17:22 Uhr   
Belastende Ereignisse und Situationen

Einem Suizidversuch kann ein einzelnes, für sich stehendes Ereignis vorausgehen oder aber eine Serie von Ereignissen, die alle in die selbe Richtung wirken. Beide Fälle kann man nur schwer voneinander trennen, da der Zusammenhang zwischen verschiedenen Ereignissen oft unklar bleibt und scheinbar voneinander unabhängige Ereignisse doch aufeinander aufbauen.
Die verbreitetsten Belastungen im Zusammenhang mit Suizid sind der Verlust eines geliebten Menschens durch Tod, Scheidung, Zerwürfnis oder Zurückweisung und der Verlust des Arbeitsplatzes. In verschiedenen Studien wurde der Zusammenhang zwischen ansteigender Suizidrate und Arbeitslosenrate belegt. In den USA stieg und fiel die Suizidrate in den Jahren 1940 bis1984 gleichzeitig mit der Arbeitslosenzahl im Land. Auch die Suizidrate der amerikanischen Farmer stieg erheblich während landwirtschaftlichen Krisenzeiten. Außerdem zeigt eine Studie in Wien, daß die Selbsttötungsrate von Arbeitslosen wesentlich höher ist, als die der Allgemeinbevölkerung.

Jeder Mensch reagiert auf unterschiedliche Art und Weise auf Belastungen. Es gibt langfristige, kurzfristige und episodische Belastungen. Ereignisse können den Suizid zwar nicht erklären oder begründen, oft lösen sie ihn aber aus. Meist spielen die langfristigen Belastungen die größte Rolle.

Zu ihnen zählen vor allem (die später von mir noch näher beschrieben) vier Arten der Auslösefaktoren:
- berufliche Belastung
- gewalttätige Umgebung
- schwere Krankheit
- Rollenkonflikte

Affektive und kognitive Veränderungen

Vor einem Suizidversuch kann man häufig Veränderungen, ja sogar Umschwünge des Verhaltens und der Stimmung des Suizidandens beobachten.
Der Betroffene zeigt sich seiner Umwelt oft gefühlsbetont und ist durch heftige Gefühlsäußerungen gekennzeichnet. Häufig bemerkbar sind verstärkte Traurigkeit, Angst, Wut und/oder Schamgefühle.
Der Suizidand erlebt ein für ihn unerträgliches psychisches Tief. Sein Schmerz wird immer stärker. Seine Bedürfnissen werden nicht befriedigt und er sieht keine Möglichkeit, wie sie sich erfüllen könnten. Durch den Suizid versucht die betroffene Person dem Schmerz zu entkommen.

Betrachtet man den Suizid kognitiv (,,kognitiv": erkenntnismäßig, die Erkenntnis betreffend), so stellt man fest, daß suizidgefährdete Menschen häufig an nichts anderes mehr als an ihre Probleme denken können, für die sie keine Lösung finden. Die einzige Lösung sehen sie dann im Suizid. Auf diese Weise entwickelt sich dann ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit; das von vielen Klinikern als Indiz für Suizidabsichten gesehen wird.
Solche Menschen neigen auch dazu, in ,,Entweder-Oder-Kategorien" zu denken. Sie sehen den Suizid dann als einzigen Ausweg den sie haben und sind blind für andere Möglichkeiten ihre Probleme zu lösen.
  Top
"Autor"  
Nutzer: deelicious
Status: Regelmäßig I
Post schicken
Registriert seit: 22.11.2001
Anzahl Nachrichten: 2022

geschrieben am: 21.09.2002    um 17:19 Uhr   
Ich habe mal etwas treffendes in einem schoenen Buch gelesen:

"Juengste Untersuchungen hatten jedoch ergeben, dass Kriege wohl geistige Schaeden hervorriefen, doch weniger als Stress, Langeweile, Erbkrankheiten, Einsamkeit, oder Liebeskummer. Wenn eine Gemeinschaft vor einem grossen Problem stand, beispielsweise einem Krieg, einer Hyperinflation oder einer Seuche, stieg die Anzahl der Selbstmorde leicht an, waehrend Depressionen, Paranoia und Psychosen deutlich abnahmen. Sobald das Problem ueberwunden war, normalisierte sich alles wieder. Dr. Igor zufolge ein deutliches Zeichen dafuer, dass Verruecktheit ein Luxus war, den man sich nur unter bestimmten Voraussetzungen leisten konnte.
Er hatte eine andere kuerzlich veroeffentliche Untersuchung vor Augen. Sie stammte aus Kanada, das eine amerikanische Zeitung als das Land mit dem hoechsten Lebensstandard bezeichnet hatte. Dr. Igor las darin:

Dem statistischen Amt Kanadas zufolge waren psychiatrisch behandelt worden:
40% der Menschen zwischen 15 und 34 Jahren
33% der Menschen zwischen 35 und 54 Jahren
20% der Menschen zwischen 55 und 65 Jahren.
[...]

>Ausgezeichneter Markt, besser als unserer<, dachte er. >Je gluecklicher die Menschen sein koennen, desto ungluecklicher werden sie.<"

(Paulo Coelho, "Veronika beschliesst zu sterben")

Ja, natuerlich ist das ein Roman, was aber nicht ausschliesst, dass die dort gefundene Schlussfolgerung weniger der Wahrheit entspricht. Siehe:


Ausloesefaktoren und Motive für Suizid

Meist führen eine Fülle von Faktoren zum eigentlichen Suizid oder Suizidversuch. Der Anlaß, aus dem sich der Suizid ergibt, darf also nicht allein betrachtet werden, es muß vielmehr die Gesamtheit der Faktoren gesehen werden, die schließlich zu dieser Handlung geführt haben. Die Tat muß in der Regel stets im Rahmen einer Entwicklung gesehen werden und der Verknüpfung zeitgleich auftretender Ereignisse.
Die Motive für einen Suizidwunsch sind meist im zwischenmenschlichen Bereich zu suchen. Oft liegen beispielsweise Liebes-, Partner-, Familienkonflikte, Trennung, Scheidung oder Tod diesem Wunsch zugrunde. Vor allem bei Männern findet man den aktuellen Anlaß auch in Konfliktsituationen im Beruf. Hier wären zum Beispiel Spannungen mit Vorgesetzten, Kollegen oder auch Untergebenen zu erwähnen, wie auch der Verlust des Arbeitsplatzes. Suizidhandlungen, die nicht zu diesen Bereichen zu zählen sind, findet man wesentlich seltener (unheilbare Krankheit, Identitätsproblematiken...).


Laengeres Posting, Fortsetzung folgt.
  Top
"Autor"  
Nutzer: gralle
Status: Gelegentlich III
Post schicken
Registriert seit: 03.09.2002
Anzahl Nachrichten: 116

geschrieben am: 21.09.2002    um 16:49 Uhr   
@Vannchen
Ist doch das was ich meinte,aüßeres hat mit dem Innenleben eines Meschen nichts zu tun.
Ich denke das du meinen Tread gelesen hast.!!!!!!
Vielleicht falle ich auch durch das Raster,weil ich mir Gemeinheiten und sondergleichen nicht mehr gefallen lasse.
Ich kann mir vorstellen das man auf Unverständnis stößt,halte einfach durch !
Folge nur deinem Gewissen,klar ist es schwer,spreche aus Erfahrung ,es dauert in deinen Augen ewig,aber bestimmt wird es besser.
Aüßerlichkeiten sind Schall und Rauch!!!!!!!!

gralle
  Top
"Autor"  
Nutzer: gralle
Status: Gelegentlich III
Post schicken
Registriert seit: 03.09.2002
Anzahl Nachrichten: 116

geschrieben am: 21.09.2002    um 15:55 Uhr   
Im WWW.wird niemand nach seinem äußern beurteilt,deshalb diese Hilferufe!!!!!!
Wacht auf,es gibt Massen von Leute die sich wirklich
in so einem gedanklichen Chaos befinden.
Es heißt oft zuhören.
Ist jemand wirklich dazu bereit,dieses Geflecht an "Durcheinander "zu entwirren?
Jeder ist sich doch selbstverpflichtet.

gralle
  Top
"Autor"  
Nutzer: Vannchen
Status: Dauerhaft III
Post schicken
Registriert seit: 06.01.2001
Anzahl Nachrichten: 6291

geschrieben am: 21.09.2002    um 15:37 Uhr   
genau das meine ich mit trott ...

das andere nunja, ich lege keinen wert darauf attraktiv zu sein, ich finde es selbst nicht wirklich aber wie geasgt, ich persönlich lege keinen wert darauf, mir müssen da auch keine super positiven sachen in die richtung passieren, einfach nur, dass man akzeptiert wird wie man ist ....

wäre ein schöner anfang ...
  Top
"Autor"  
Nutzer: gralle
Status: Gelegentlich III
Post schicken
Registriert seit: 03.09.2002
Anzahl Nachrichten: 116

geschrieben am: 21.09.2002    um 15:09 Uhr   
@Sarek
Keine Sticheleien!
Habe auch was dazu geschrieben!
Mußt du doch gelesen haben.

gralle
  Top
"Autor"  
Nutzer: Vannchen
Status: Dauerhaft III
Post schicken
Registriert seit: 06.01.2001
Anzahl Nachrichten: 6291

geschrieben am: 21.09.2002    um 15:02 Uhr   
so, bin wieder da vom frühstück (was ich auch in meinem letzten betrag erwähnte) ....

ich leide unter depressionen, warum? nunja, maybe weil mir die arbeit nicht das gibt was ich begehr und weil ich naja, glaube mal jetzt schon in den trott verfalle von dem leute mit abgeschlossener berufsausbildung und oder abgeschlossener uni klagen .... naja, desweiteren aber auch, da man ja in dieser sehr "ich seh gut aus ich bin also was"-sichtweise, die leider nunmal viele menschen pflegen nicht wirklich glücklich sein kann, wenn man ebn aus diesem dort oben angebotenem raster herausfältt udn einem das auch des öfteren lautstark nachgetragen wird...
(mailto)
Geändert am 21.09.2002 um 15:03 Uhr von Vannchen
  Top
"Autor"  
Nutzer: gralle
Status: Gelegentlich III
Post schicken
Registriert seit: 03.09.2002
Anzahl Nachrichten: 116

geschrieben am: 21.09.2002    um 14:52 Uhr   
Öh,steh ich auf der Leitung,oder möchtest du Stunk???????
  Top
"Autor"  
Nutzer: gralle
Status: Gelegentlich III
Post schicken
Registriert seit: 03.09.2002
Anzahl Nachrichten: 116

geschrieben am: 21.09.2002    um 14:46 Uhr   
@ Hey Vannchen,habe schon ein Brille zum Lesen,wie gesagt hö,bin ein älteres Semester.
Die 18 habe ich tatsächlich überlesen,tut mir leid.
Kannst du mir verzeihen?????
O.K. sollen wir von vorne anfangen?????
gralle
  Top
"Autor"  
Nutzer: Vannchen
Status: Dauerhaft III
Post schicken
Registriert seit: 06.01.2001
Anzahl Nachrichten: 6291

geschrieben am: 21.09.2002    um 14:39 Uhr   
ich glaub ich schenk gralle mal ne brille, denn unter dem "willst du gar nich wissen" steht eine 18 die mein alter angibt, deswegen nehme ich das auch gar nicht als sichelei sondern eher unachtsamkeit und oberflächlichkeit von gralle ...

so, ich wohne noch zu hause und bin dabei meine 12. klasse zu meistern, bin jedoch auch noch 5 tage die woche (manchmal sieben wenn wir gro0aufträge haben) als pc techniker am arbeiten und administrtiere dort auch große firmen was zum teil eine ziemliche stress belastung ist, wegswegen mit mir pro tag nicht vor 20.00 @ home gerechnet werden braucht

btw. bin ebn frühstücken, sprich antwortet kann nen bissel dauern ... ;)

(mailto)
Geändert am 21.09.2002 um 14:41 Uhr von Vannchen

Geändert am 21.09.2002 um 14:42 Uhr von Vannchen
  Top
"Autor"  
Nutzer: gralle
Status: Gelegentlich III
Post schicken
Registriert seit: 03.09.2002
Anzahl Nachrichten: 116

geschrieben am: 21.09.2002    um 14:32 Uhr   
Hier spricht niemand über sein Alter,habe ich das Gefühl.
Alle sind wir jung und cool,haben keine Probleme.
Vannchen wie alt bist denn nun,keine Antwort ist auch eine !

Spricht für meine Theorie!

gralle
  Top
"Autor"  
Nutzer: Vannchen
Status: Dauerhaft III
Post schicken
Registriert seit: 06.01.2001
Anzahl Nachrichten: 6291

geschrieben am: 21.09.2002    um 14:26 Uhr   
willst du gar nich wissen ;)

18
  Top
"Autor"  
Nutzer: Vannchen
Status: Dauerhaft III
Post schicken
Registriert seit: 06.01.2001
Anzahl Nachrichten: 6291

geschrieben am: 21.09.2002    um 14:08 Uhr   
friede freude eierkuchen?

nuja ..

des Björnsche
[DFdNC]

one of the lost souls of irc and internet ....
  Top
"Autor"  
Nutzer: gralle
Status: Gelegentlich III
Post schicken
Registriert seit: 03.09.2002
Anzahl Nachrichten: 116

geschrieben am: 21.09.2002    um 13:09 Uhr   
Hallo!

Ich selbst bin nicht im Chat.Ich bewege mich in Foren.
Meiner Ansicht nach versuchen suizidgef. Menschen nur ein offenes Ohr zu finden.
Jeder sollte sich mal darüber Gedanken machen, warum diese Menschen versuchen anonym diesen Weg zu gehen.

Man kennt sich nicht,trotzdem ist dort eine Vertrauensbasis die es im wirklichen Leben so gut wie garnicht mehr existiert.

Es sind von entäuschten Freundschaften bis zu zerbrochenen
Familienverhältnissen usw. alles vorhanden.

Ich denke schon das es wichtig ist die Menschen in ihrem Urvertrauen wiederaufzubauen.
Selbst ich ,schon nicht mehr ganz so " frisch",versuche mir
schon mal Trost zu holen!!!!!!

FRAGE:Was macht ihr sonst alle hier???????
Antwort:Es ist alles Friede,Freude und der beliebte Eierkuchen.

Wer das glaubt belügt sich selbst.
Es würde kein Chat und ebenso keine Foren mehr im WWW.
geben.

gralle
  Top
"Autor"  
Nutzer: checksy
Status: Regelmäßig II
Post schicken
Registriert seit: 27.06.2001
Anzahl Nachrichten: 224

geschrieben am: 21.09.2002    um 13:04 Uhr   
...aus unseren kuff hat sich ein junge (18) schon 2 mal versucht umzubringen..

das erste mal sperrte er sich in seiner garage ein ließ sein moppi laufen und wollte ersticken...doch dies klappte nicht

beim zweiten versuch (monate später) ging er in seinen schuppen.ließ gas laufen und zündete ein streicholz an...es gab eine riesen explosion...
aber er lebt noch..mit verbrennungen kam er ins KH..jetz blieben narben zurück..tja

dazu meine ich nur wenn er es wirklich will dann soll er es verdammtnochmal richtig anstellen oder es lassen....sorry is aber so

chÄcks

(weiss)ironie, ist ein schönes werkzeug, die deutsche sprache zu versüssen
  Top
"Autor"  
Nutzer: GabrielX
Status: Regelmäßig I
Post schicken
Registriert seit: 27.02.2001
Anzahl Nachrichten: 129

geschrieben am: 21.09.2002    um 10:14 Uhr   
sarek ich habe deinen thread gelesen,und ich erhoffe mir eine weiterführung davon.
  Top
"Autor"  
Nutzer: GabrielX
Status: Regelmäßig I
Post schicken
Registriert seit: 27.02.2001
Anzahl Nachrichten: 129

geschrieben am: 21.09.2002    um 10:12 Uhr   
ja...ich kann eurer meinung eigentlich nur zustimmen!wenn ich auch sagen muss das mir solche gedanken nicht frend sind..wenn man ganz ehrlich ist,habe ich auch mal zu jenen gehört ,die hier im chat so etwas haben verlautbaren lassen,

denoch hat der chat gerade den raum dafür,etwas zu tun und etwas zu sagen was man im realen leben selbst,wohl eher nicht sagen würde.

mein beweggrund und meine hoffnung an diesem thread ist....das sich auch chatter hier melden den es so geht!
und das ich die hoffnung hege ,daqs man gemeinsamkeiten aufzeigen kann.was evtl helfen kann!

nennt mich einen optimistin,aber der versuche ist es wert denke ich.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Vannchen
Status: Dauerhaft III
Post schicken
Registriert seit: 06.01.2001
Anzahl Nachrichten: 6291

geschrieben am: 21.09.2002    um 00:57 Uhr   
naja, im irc is das noch zum teil schlimmer als hier ...

#I.have.no.rl.cuz.i'm.one.of.the.lost.souls.of.IRC

als beispiel chan ....

star`of`sadness!~bc@is.one.of.the.lost.souls.of.irc.and.causes.red-alert.*zensiert*

als beispielnick

depressiv is glaub ich fast jeder der nicht aus langerweile im netz is, aber naja, das is maybe nen anderes kapitel, ich hab im irc so meine kanidaten mit denen das thema tagtäglich bequakt wird.... nur es auch ne art uns gegenseitig am leben zu erhalten, jeder weiss, dass wenn der andere es wirklich will am nächsten tag nur noch der nick im chat is, aber keine person mehr dahinter ... irgendwann muss man sich damit abfinden dass man die welt nich verbessern kann und so kann ich auch diesen menschen nicht von abringen, ich selbst hegte gedanken daran und an meinen netten depri tagen hege ich sie zuweilen immernoch... aber ich erwarte nicht, dass mir jemand dagegen spricht oder mich davon abringt weils eh keiner kann.... nunja, ich gehör auch nich wirklich zu den menschen dies dann rausposaunen, nich wirklich zumindest und sicherlich auch nich in nem webchat da es (leider) im webchat eh als spinnerei abgetan wird, da is mir des irc scho noch lieber .... naja ....

damit soviel dazu

des Björnsche
[DFdNC]
  Top
"Autor"  
Nutzer: SmoereBroed
Status: Regelmäßig III
Post schicken
Registriert seit: 30.12.2000
Anzahl Nachrichten: 523

geschrieben am: 21.09.2002    um 00:21 Uhr   
Nenn mich böse, schrecklich und gemein...

Wer sich tatsächlich umbringen will, der schafft es auch ohne es jeden auf die Nase zu binden, deswegen verschwende ich kaum einen Gedanken an Chatter. Jeder ist mal schlecht drauf, jeder hat sein Kreuz zu tragen, aber dies ist noch lange kein Grund völlig unbeteiligte Menschen mit seinen Problemen zu behelligen oder noch schlimmer inPanik zu versetzen.
Meine Reaktion ist in der Regel das "ignore", das "Überlesen", ein Themawechsel oder ein "Mach doch".

cu smoere
  Top
"Autor"  
Nutzer: GabrielX
Status: Regelmäßig I
Post schicken
Registriert seit: 27.02.2001
Anzahl Nachrichten: 129

geschrieben am: 20.09.2002    um 23:40 Uhr   
ich möchte von euch wissen,ob ich selbst schon daran gedacht habt,und warum.


ähm korektur..es sollte heißen "Ihr" nicht ich!!!!
  Top