Auf den Beitrag: (ID: 25861) sind "92" Antworten eingegangen (Gelesen: 2389 Mal).
"Autor"  
Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 08.06.2003    um 15:19 Uhr   
Ich musste...

Noch immer zittern mir die Hände,
ich musste es Dir sagen,
Dein Blick spricht tausend Bände,
konntest nicht die Wahrheit ertragen.

Noch immer weine ich,
ich musste es einfach tun,
flehend bittest Du mich,
noch eine Weile auszuruhŽn.

Noch immer habe ich große Angst,
ich musste diesen Weg gehen,
sehe wie Du um uns bangst,
wünschte Du würdest es verstehen.

Noch immer tut es mir sehr leid,
ich musste Dich verlassen,
und Dein Rufen klingt so weit,
könntest Du mich doch nur hassen.

Noch immer liebe ich Dich nicht mehr,
ich musste es irgendwann fühlen,
Du sagst, es schmerzt so sehr,
keine Worte können Deine brennende Seele kühlen.

Noch immer und so wird es bleiben,
ich musste, denn mein Herz verlangte es.

Eichendorff
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"Autor"  
Nutzer: SweetRaverin
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geschrieben am: 17.02.2003    um 15:23 Uhr   
boah hamma....*schnief* sowas könnde ich den ganzen Tag lang lesen....woah!

Ravii

Wer tags Träumt wird sich vieler Dinge bewusst die der versäumt der nur Nachts träumt
Geändert am 17.02.2003 um 15:32 Uhr von SweetRaverin

Geändert am 17.02.2003 um 15:32 Uhr von SweetRaverin
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"Autor"  
Nutzer: Jumpgirl
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geschrieben am: 13.02.2003    um 22:14 Uhr   
das hört man gerne @ neue

was "glückliches" wäre bestimmt auch schön zu lesen
;)
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"Autor"  
Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 13.02.2003    um 21:34 Uhr   
Dankeschön.
Demnächst kommen auch sicherlich wieder ein paar Neue dazu. Leider fehlt mir im Moment die Muse...*zu glücklich ist*
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"Autor"  
Nutzer: Jumpgirl
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geschrieben am: 13.02.2003    um 14:18 Uhr   
*mal wieder gestöbert hat*
genial
aber warum is der hier im humor?

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"Autor"  
Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 04.08.2002    um 22:22 Uhr   
Für einen ganz kleinen Augenblick

(mal keine Gedichtsform; hoffe, es gefällt euch trotzdem)

Ich drückte mein Gesicht gegen die Glasscheibe und wartete. Mein Kinn stütze ich müde auf die Wasserflasche, die ich mir zuvor aus Langeweile geholt habe. Die Menschenmenge tümmelte sich um mich herum und unterhielten sich laut. Gelegentlich wurde ich unsanft angerempelt und gegen die Scheibe gedrückt.
Mich störte die Menschenmenge.
Mich störte ihr lautes Gerede.
Mich störten die verschiedenen Gerüche, die mir in die Nase stiegen. Die Luft war stickig und warm. Ich schaute mit zusammengekniffenen Augen in den Himmel. Noch immer kein Flugzeug in Sicht. Ungeduldig stellte ich mich von einem Bein auf das andere. Kinder schlupften durch meine Beine hindurch. Wollten den Augenblick erhaschen, wenn das Flugzeug landet.
Ich war genervt. Die Zeit schien nicht vorüberzugehen.

Und dann plötzlich geschah es. Ich schaute zu den Wolken und versank in ihnen.

Und auf einmal war da nichts mehr um mich herum. Keine Menschen, kein lautes Gerede. Und die stickige Luft nahm ich nicht mehr war.

Da war nur ich. Ich und meine Gedanken. Ich und meine Gefühle.
Ich atmete tief ein.
Und plötzlich, für einen ganz kleinen Augenblick, war ich einfach nur glücklich.
Einfach so.
Schnell verlies ich die Terasse. Setze mich drinnen auf die Bank und wartete.
Wäre ich auch nur eine Sekunde länger dortgeblieben. Hätte ich nur einen Moment länger dort gestanden und mich so glücklich gefühlt, hätte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten können.
Einfach so.
Weil ich so lange nicht mehr ohne Grund so glücklich war.

Eichendorff
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"Autor"  
Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 10.07.2002    um 12:39 Uhr   
...
Geändert am 13.02.2003 um 21:21 Uhr von Eichendorff
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"Autor"  
Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 25.06.2002    um 21:19 Uhr   
Schön, daß sie jemandem gefallen :)

toter Mensch

Ach wie traurig Du doch bist,
und Dein Blick so stumm und leer,
sehe, wie es Dir die Seele verfrisst,
und ich weiß, Du kannst nicht mehr.

Ach wie gerne wärŽ ich da,
würde meine Arme schützend um Dich legen,
es erinnert mich daran, wie es früher war,
nur noch existieren; nicht mehr leben.

Ach wie fühl ich nur mit Dir,
kann den Schmerz deutlich spüren,
und so sehr wünschte ich mir,
Dich mit auf den richtigen Weg zu führen.

Ach könnte ich, ja könnte ich,
Dein Leid ein wenig lindern,
denn so wichtig wärŽ es für mich,
Deinen Seelentot zu verhindern.

Ach mein Liebes, geb gut acht,
Stärke, Mut will ich Dir geben,
früh am Tage, spät in der Nacht,
sollst Du für Dich weiterleben.

Ach ich bin stets bei Dir,
immer für Dich da,
denn sehr viel bedeutest Du mir,
so wie es schon immer war.

Eichendorff

für V. Gib die Hoffnung nicht auf! Es gibt immer einen Weg. Man muß ihn nur finden. Und ich werde Dir suchen helfen.

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"Autor"  
Nutzer: Coffeinjunkie
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geschrieben am: 25.06.2002    um 08:19 Uhr   
und ich dachte immer ich hätte nix für poesie übrig.....kompliment, hab jetzt alles gelesen, konnte gar nicht mehr aufhören, sehr schön, bitte mehr!

der nächste Fan
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"Autor"  
Nutzer: Aerie7
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geschrieben am: 24.06.2002    um 22:49 Uhr   
Bidde... un des is au wieder wunderschön *schwärm un ma drücktz*
Single & Sexy ~ fg ~

________________

MiKro (22:32): Du sollst mir auch nicht sagen, was dich nervt.
Vero (22:32) ‎zitiert: MiKro ‎(22:22): Erzähl mal, was dich nervt.
Vero (22:32): Widersprich nie einem Mann! Warte kurz - dann tut er es selbst!
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"Autor"  
Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 24.06.2002    um 22:06 Uhr   
Danke Aerie7.

vergänglich

Alles ist vergänglich,
selbst die Sonne existiert in der Nacht nicht mehr,
der Mond nicht am Tage,
ein Gewitter zieht irgendwann wieder von dannen,
Sonnenstrahlen schwächen ab,
warmes Essen wird mit der Zeit kalt,
Obst verfault,
lässt man eine Wasserflasche offen stehen,
verliert diese ihre Kohlensäure,
ja und auch das Leben geht irgendwann zu Ende,
Tränen hören irgendwann auf zu weinen,
ein Lächeln vergeht.

Alles ist vergänglich,
auch meine Liebe zu Dir,
denn sie endet,
mit meinem Tod.

Eichendorff
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"Autor"  
Nutzer: Aerie7
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geschrieben am: 13.06.2002    um 14:10 Uhr   
*seuftz...*
Immer wieder schön!
*ma drücktz*
Single & Sexy ~ fg ~

________________

MiKro (22:32): Du sollst mir auch nicht sagen, was dich nervt.
Vero (22:32) ‎zitiert: MiKro ‎(22:22): Erzähl mal, was dich nervt.
Vero (22:32): Widersprich nie einem Mann! Warte kurz - dann tut er es selbst!
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"Autor"  
Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 11.06.2002    um 21:32 Uhr   
In der letzten Sekunde

Gedankenverloren sitzt sie dort,
ihre Beine baumeln leicht,
und immer flüstert sie das gleiche Wort,
leise, zögernd, das "vielleicht".

Ihr Blick wandert über die leichten Wellen,
die unter ihren Füßen bedrohlich gegen die Mauer schlagen,
verschwunden jegliche Hemmschwellen,
viel zu viel mußte sie ertragen.

Ihr Körper lehnt sich weit nach vorn,
bereit den letzten Schritt zu tun,
zu viel Kummer, zu viel Zorn,
soll endlich ihre Seele ruhŽn.

Erschrocken dreht sie den Kopf herum,
ein kleines Mädchen neben ihr,
vor Schock gelähmt und ganz stumm,
das Mädchen sagt "komm, springen wir".

Bedrückt schaut sie in das leblose Gesicht,
gezeichnet von des MädchenŽs großen Leid,
sie sagt "nein, tu das nicht,
Dein Weg vor Dir, der ist noch weit".

"Und was ist mit Deinem? Was tust Du hier?"
"Der ist wohl zu Ende gegangen"
"Erzähl es mir"
"Ich bin in meiner Bitterkeit gefangen"

Sie sprachen lange und es verflog der Tag,
und so saßen sie beide da,
was sie jedoch nicht zu sehen vermag,
dass dieses Mädchen ihr Schutzengel war.

Eichendorff
Geändert am 11.06.2002 um 21:35 Uhr von Eichendorff
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"Autor"  
Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 11.06.2002    um 21:09 Uhr   
Und am Ende wartet sie...

Blinzelnd schlage ich die Augen auf,
geblendet von den Sonnenstrahlen,
geschickt geteilt,
durch die Ritze meiner Rolladen,
eine Weile beobachte ich dieses Schauspiel,
fahre kreisend mit meinem Finger hindurch,
kann die Wärme spüren, die von ihnen ausgehen,
und sich in meinem ganzen Körper verbreiten,
ich stehe auf,
seufze leicht,
rasch ziehe ich die Rolladen hoch,
um die Sonne in voller Kraft zu erhaschen,
doch alles,
was ich seh,
ist ein grauer Himmel,
die Blumen neigen ihre Köpfe,
die Wolken verdichtet,
die Vorfreude mit einem Male zerstört,
denn am Ende wartet sie,
die Enttäuschung...

Eichendorff
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Nutzer: Devilsheart
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geschrieben am: 09.06.2002    um 00:32 Uhr   
~nachdenklich jetzt is~
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Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 08.06.2002    um 20:35 Uhr   
Unsicherheit

Etwas ist anders; jetzt gerade eben,
lächle verstohlen vor mich hin,
meine Gedanken bleiben kleben,
bei Dir und bei dem was ich bin.

Etwas tut sich tief in mir,
die Sonne strahlt wie nie zuvor,
still und leise sitz ich hier,
und die Freude steigt empor.

Etwas rüttelte mich wach heut Nacht,
eine Stimme drang in mich ein,
und ich habe dabei an Dich gedacht,
wie mag es wohl sein?

Etwas lässt mich stillstehen,
aufmerksam beobachte ich,
kann es kaum erwarten, weiterzugehen,
ein wenig irritiert es mich.

Da ist etwas,
doch ich bin mir nicht sicher,
was es ist.

Eichendorff
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"Autor"  
Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 22.05.2002    um 20:52 Uhr   
dazwischen...

Einen verständnislosen Blick,
richte ich ganz unbedacht auf Dich.

Keifende Worte,
sprudeln aus meinem Mund.

Ich wende mich von Dir ab,
schaue nicht zurück.

Dinge, die mich an Dir stören,
teile ich Dir unsachte mit.

Wut, über Deine Unfähigkeit,
mich zu verstehen.

Ein höhnisches Lachen bricht aus mir aus,
über euch beide.

Enttäuschung,
Bitterkeit,
Traurigkeit,
Verständnislosigkeit,
Zorn.

Und zwischen all diesen Dingen
befindet sich meine Liebe.

Eichendorff
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Nutzer: Velox
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geschrieben am: 06.05.2002    um 15:06 Uhr   
Beidseitige Unerfahrung

Verschlossen ist die Tür
Jungfreulich noch nie geöffnet
Menschlichkeit in Frage gestellt
Zu antworten scheitert an Unfähigkeit

Bitter ist der Beigeschmack
Herzen im Nu erobert
Die Türen gingen alle leicht auf
Am Eintritt kein Interesse

Es ist zu wichtig
Man sagt es nicht einfach so
Zeit wird benötigt
Langsam baut es sich nur auf

Sehnsucht ist gegeben
Trotzdem ist die Tür nicht leicht zu öffnen
Ein Riegel der Angst hält sie verschlossen
Denn der Raum dahinter ist überbewertet

Einbrecher stehlen Herzen
Herzen gewinnen keine Herzen
Freude haben Zutritt zu einem Nebenraum
Wahre Liebe ist's wohl kaum

Wie es richtig geht wußte bis jetzt keiner
Die Schwierigkeit machte den Mut kleiner
Anzuklopfen und aufs Herein zu warten
Daran wollte einfach keiner denken
Wem soll man da wahre Liebe schenken?



Entstanden heute in einer Vorlesung. Ich glaube, daß ich heute nicht mehr online bin. Vermisse mich nicht allzu sehr :-).

mfg
Velox


Geändert am 06.05.2002 um 20:01 Uhr von velox
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"Autor"  
Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 05.05.2002    um 22:26 Uhr   
unfassbar

Du sitzt mir schweigend gegenüber,
Deine Augen auf den Boden gerichtet,
ich kann es nicht fassen, es ist vorüber,
was einst meine dunkle Welt gelichtet.

Ich versuche nach Deiner Hand zu fassen,
unsanft ziehst Du sie zurück,
wie kannst Du mich nur so sehr hassen?
Wo ist es hin, unser Glück?

Deine Lippen hälst Du fest geschlossen,
kein einziges Wort bin ich Dir mehr wert,
unsere Zweisamkeit so sehr genossen,
habe mich nach Dir verzehrt.

Dein Glas nun ausgetrunken,
Deine Augen richten sich kalt auf mich,
früher bin ich in ihnen versunken,
noch immer liebe ich Dich.

Du stehst auf und sagst, es wird Zeit,
bitter laufen die Tränen über mein Gesicht,
es kam mir vor wie eine Ewigkeit,
umgedreht hast Du Dich nicht.

Ich wollte nach Dir greifen,
wollte Dich halten,
aber Du warst,
unfassbar für mich.

Eichendorff
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"Autor"  
Nutzer: Sleepi
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geschrieben am: 05.05.2002    um 22:19 Uhr   
*seufz*


Geändert am 05.05.2002 um 22:28 Uhr von sleepi
Es geht nicht um die äußere Erscheinung oder jene,
die uns lieben oder hassen.
Auch nicht um die Intelligenz - die, wie Schönheit, nur ein unverdientes, von Genen verursachtes Geschenk ist -,
nicht einmal darum, was wir sagen.
Unsere Taten definieren uns.
Unsere Entscheidungen.
Die Dinge, denen wir widerstehen.
Die Dinge, für die wir sterben würden.
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"Autor"  
Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 27.04.2002    um 23:19 Uhr   
löschen...

Heute Nacht in meinem Traum,
bist Du mir erschienen wieder,
und wahrhaben wollt ichŽs kaum,
beugtest Dich zu mir hernieder.

Unsere Augen trafen sich,
hielten lange diesen Blick,
Deine Hand sanft streichte mich,
wieder kein vorwärts, kein zurück.

Du küsstest mich ganz leicht,
und die Wärme mich durchfuhr,
ja es fast der Hölle gleicht,
brennende Leidenschaft; wir beide nur.

Schnell der Morgen brach hinein,
öffne langsam meine Augenlider,
sag mir, wie nur kann es sein?
Dieser Traum, immer wieder.

Alles, was in diesem Traum geschehen ist,
lösche ich aus meinem Herz,
auch wenn Du dort meine große Liebe bist,
bist Du hier nur purer Schmerz.


Eichendorff
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"Autor"  
Nutzer: Butterhexe
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geschrieben am: 21.04.2002    um 17:47 Uhr   
Leere
Aber auch die andren gefallen mir....
Zeitreise..
Manchesmal möcht man es können.. Aber könnt man es dann auch ändern??

Butterhexe
In der Ruhe liegt die Kraft
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"Autor"  
Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 20.04.2002    um 21:28 Uhr   
Zeitreise

Traurig Dir die Worte von den Lippen kommen,
Deine Augen glasig leer,
all Deine Hoffnung wurde Dir genommen,
ach wie leidest Du so sehr.

Lächelnd erinnere ich mich daran,
daß ich damals auch dort stand,
mühsam, eilig, kindlich rann,
und den Frieden doch nicht fand.

Wie verzweifelt und zerstört,
ach mein Leben ohne Sinn,
wo er doch zu mir gehört,
und ich so einsam ohne ihn bin.

Und mein Herz, wie sehr es pochte,
wenn mich seine Augen berührten,
zu denken ich nie vermochte,
daß unsere Wege nie zueinander führten.

So naiv und so verliebt,
nur das Gefühl, nichts sonst zählte,
sicher sein, daß es niemals einen anderen gibt,
zittrige Hände, wenn ich seine Nummer wählte.

Ganz unbewußt hast Du mich zurückgerissen,
in meine frühere Zeit,
als Sehnsucht noch hieß vermissen,
und lieben grenzenlose Glücklichkeit.

Und heute:

Oh wie oft denke ich daran,
daß ich heute noch dort stehe,
und wie eilig ich doch damals rann,
mühsam, langsam den Weg nun gehe.

Nie verzweifelt und nie zerstört,
und auch heute mein Leben ohne Sinn,
nicht der Wunsch, daß jemand zu mir gehört,
glücklich, wenn ich einsam bin.

Und mein Herz, es nie wieder pochte,
wenn mich seine Augen berühren,
damals zu denken ich nicht vermochte,
heute dankbar, daß unsere Wege nicht zueinanderführen.

Kein Hauch von Naivität und nicht mehr verliebt,
nie mehr gedacht, daß nichts sonst zähle,
unsicher, da es so viele gibt,
Bewegungen ganz mechanisch, wenn ich seine Nummer wähle.

Ganz unbewußt hast Du mich zurückgerissen,
in meine frühere Zeit,
als Sehnsucht noch hieß vermissen,
und lieben grenzenlose Glücklichkeit.

Und wenn ich wählen könnte,
würde ich mich zurückwünschen,
den Schmerz und den Kummer gerne auf mich nehmen,
denn dann würde ich auch wieder merken,
daß ich lebe.


Eichendorff
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Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 20.04.2002    um 20:59 Uhr   
Ich liebe Dich

Mit einem Glas Sekt sitzen wir uns gegenüber,
unsere Beine übereinandergeschlagen,
ungezwungen lachen wir darüber,
wie oft wir doch unser Leben beklagen.

Ich erzähle Dir,
was mir auf der Seele brennt,
und dabei zeigst Du mir,
daß niemand mich so wie Du kennt.

Es tut gut, Dir mein Herz zu geben,
schön zu wissen, daß es bei Dir in sicheren Händen ist,
wie selbstverständlich teile ich mit Dir mein Leben,
unvorstellbar für mich, daß Du nicht mehr an meiner Seite bist.

Deine Tränen sind wie aus meinen Augen geweint,
Deine Schmerzen empfinde ich mit Dir,
und wenn die Sonne nicht mehr scheint,
schickst Du Deine Wärme zu mir.

Ohne Zweifeln,
ohne Reuhe,
ohne Skepsis,
ohne Einschränkungen,
ohne Unsicherheit,
ohne zu zögern,
kann ich Dir sagen:

Ich liebe Dich

Eichendorff
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Nutzer: Eichendorff
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geschrieben am: 12.04.2002    um 20:40 Uhr   
selbst dann...

Wenn Kälte mir den Atem raubt,
und Hitze mich zu verbrennen droht,

Wenn Erinnerungen in mich einbrechen,
und die Zukunft mich erschaudern lässt,

Wenn Hunger mich zu töten droht,
und Durst mir meine Kehle zuschnürt,

Wenn Sorgen meine Seele fressen,
und Kummer an mir nagt,

Wenn die Einsamkeit sich in mir breit macht,
und Sehnsucht droht zu siegen,

Wenn die Dunkelheit mich umgibt,
und das Licht auslöscht,

Wenn Vögel aufhören zu singen,
und alle Blumen welken,

Ja,
selbst dann bin ich der glücklichste Mensch,
denn,
Du bist bei mir.


Eichendorff
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